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KEEN-Web.LOG: Darauf hat die Welt gewartet!
Hommelhoff - fuck off
Ich habe mich schon oft gefragt, ob sie denn eigentlich nichts Besseres zu tun haben: Demonstrierende Studenten. Kein Thema scheint zu bedeutungslos oder uninteressant, um nicht von einem kleinen Grüppchen Engagierter auf Transparenten verewigt vom Uni-Platz ausgehend durch die Hauptstraße getragen zu werden. Dabei hat es sich mir noch nie erschlossen, nach welchen Kriterien bestimmte Wörter oder Satzteile auf den herumgetragenen Stofffetzen dargestellt werden: Farbige Hervorhebungen und abwechselnde Groß- und Kleinschreibung werden sinnentleert eingesetzt. Unglaublich, dass ausgerechnet diejenigen, die ihre Botschaften dem Rest der Menschheit nahebringen wollen, noch nicht einmal die Grundlagen eines guten Plakatdesigns verinnerlicht haben. Auf die akustische Untermalung solcher Protestmärsche - am besten in Form krampfhaft gereimter Parolen - will ich hier gar nicht erst eingehen (bei Interesse verfolge man in den Tagesthemen den nächsten Streik der IG-Metall).
Am 23.05.2005 war es dann aber endlich so weit: Auch ich hatte nun endlich etwas gefunden, worüber ich mich mit anderen im Kollektiv aufregen konnte: Die Drohende Schließung des AWIs, angestoßen durch Peter Hommelhoff, der die Rolle des Darth Vader neben Imperator Günther H. Oettinger einnimmt. Unglaublich, mit wieviel Motivation und Leistungsbereitschaft die Rebellen den Kampf gegen die dunkle Seite der Macht angetreten haben: Da wurde das Mittagessen in bester Absicht als Wurfpartikel umfunktioniert (an der Zielgenauigkeit müssen wir aber noch arbeiten) und damit Darth Vader aus der Vollversammlung getrieben, nach monatelanger Online-Baustelle stampfte man fast über Nacht eine wirklich funktionale und funktionierende Fachschafts-Homepage aus dem Boden (Gratulation!), man bemühte sich um interdisziplinäre Unterstützung (und bekam diese auch) und das binnen einer Woche erwachsene Zusammengehörigkeitsgefühl erinnerte an den Oktober '89 (man sollte in Erwägung ziehen, "Wind of Change" zur AWI-Hymne zu erklären).
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Datum: 30.05.05 - 19:38 Uhr |
Kategorie: Univerzity |
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(M)aussterben
Schon vor einer Weile musste ich feststellen, dass unweit neben meiner Tastatur das Maussterben eingesetzt hatte. Anfangs machte sich dies in einigen kleinen Hängern bemerkbar. Leider konnte ich die Aussetzer trotz gewissenhaften und fingernagelbrechenden Reinigungsaktionen der Mechanik nicht auf ein erträgliches Maß reduzieren.
Also habe ich mich dazu entschlossen meinen inzwischen in die Jahre gekommenen Nager, der mir für mindestens eine halbe Dekade kilometerlang treue Dienste geleistet hatte, zu ersetzen. Obwohl für mich eine Maus definiert ist als ein kugelgelagerter grauer Plastikklotz mit um zwei Scrollrädchen erweiterter Funktionalität, habe ich mich dieses Mal zu einem Kauf aus der schönen neuen Welt überwinden können. Zwar nicht kabellos (ich habe es gern nostalgisch), dafür aber natürlich kugellos und mit einem - laut Verpackung - ergonomischem Design, das an eine Plastikkartoffel erinnert.
Da liegt sie nun farbig schillernd neben mir auf dem - ebenfalls neu erworbenen - "Hi-Speed"-Mousepad, einer Mischung aus grauer Kunststoffplatte und Metallrahmen: Die Logitech MX518. 1600 DPI für 60 EUR. Über den Daumen gepeilt so um die 8 bis 10 Buttons. Willkommen im 21. Jahrhundert!
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Datum: 03.05.05 - 22:11 Uhr |
Kategorie: Computer |
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