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KEEN-Web.LOG: Darauf hat die Welt gewartet!
Entwicklungspolitik zur später Stunde
18:00 Uhr - 20:00 Uhr, HEU I, EPo II, Fragmente.
Manche "bürokratische Gesellschaften" können die Phase des Kapitalismus auch überspringen und landen direkt im Roten Paradies. Da können Sie dann heute Abend beim Bierchen etwas von "okzidentaler Rationalität" erzählen. Systemzusammenbrüche hatten für viele Beteiligten oft einen letalen Ausgang. Bei der Formulierung dessen hat sich Marx wohl von der verträumten deutschen Romantik hinreißen lassen. Herr Lafontaine hat also offensichtlich irgendwann einmal Marx gelesen.
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Datum: 28.10.04 - 21:44 Uhr |
Kategorie: Univerzity |
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Bewertung: Gut 2 , Schlecht 0 | Noch kein Kommentar
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Einlauf, Baby
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Samstag, 23.11.2004, 0130 CET - Brummvietsen Headquarter
U., 22, Krankenpflegeschülerin aus S. am Rh. berichtet: "Im Urologieunterricht hat unser Urologe erzählt, was er schon alles so 'rausgeholt hat: 'Nen Strohhalm, eine Zinnfigur,..."
Besorgte Einwände der männlichen Teilnehmer:
"Hoffentlich war's keiner mit Pickelhaube..."
"Was sagt man(n) da als Ausrede? 'Ich bin im Zimmer meines Sohnes unglücklich gefallen...?'"
K., seit zwei Wochen alt, Gelegenheitsarzthelferin: "Bei uns hat die Sprechstundenhilfe mal versucht, sich selber Fett abzusaugen. Die hat zwei Spritzen von uns geklaut und hat dann an sich rumgewerkelt..."
Interessiert: "Und, hat's geklappt?"
"Naja, Sie hat mir das Ergebnis gezeigt und hatte zig blaue Flecken, Blutergüsse, am Bauch."
Verwundert: "Ja, weil man das natürlich nicht beim vierten oder fünften Mal Einstechen merkt, dass es zwar höllisch weh tut, aber ansonsten gar nicht funktioniert."
U.: "Und was man da so alles mitkriegt. Gerade bei Urologen und Gynäkologen. Da kam mal eine, die hat sich eine Flasche unten rein gesteckt, dann hat sich ein Vakuum gebildet und sie hat sie nicht mehr raus bekommen."
"Die hatte bestimmt einen lustigen Gang drauf, als Sie zu euch in's Krankenhaus gekommen ist."
"Das wär' mir viel zu peinlich gewesen. Was macht man denn dann?"
"Mach' doch einfach ein Loch in die Flasche."
"Und wenn's eine Glasflasche ist?"
"Dann schlag' Sie irgendwo dagegen..."
U.: "Tampons müssen wir auch öfters rausholen."
"Wieso denn das? Ich dachte, die Bändchen sind reißfest?"
K.: "Ja, schon. Aber viele vergessen, den Tampon vor dem Geschlechtsverkehr rauszunehmen."
"Nee, oder? Und dann isser ganz drin?"
"Ja, dann muss man gucken, dass man ihn noch mit den Fingern erwischt, bevor er ganz hochrutscht."
"Und was ist mit dem Rückholbändchen? Kann man sich da von innen strangulieren?"
U.: "Piercings sind auch sehr beliebt. Ich hab' mal von einem Pärchen erzählt gekriegt - da hatte Sie und Er jeweils ein Intimpiercing und die haben sich dann beide..."
"Bitte nicht..."
"...ineinander verhakt."
"Na, da hätte ich aber wirklich gerne zugeschaut, wie die zu euch in's Krankenhaus kommen..."
"Ich glaube, die kommen nicht in's Krankenhaus..."
"Die hoppeln an's Telefon und rufen der Arzt."
K.: "Wie? Wenn ich da Arzt wäre, ich würde zu denen fahren und ersteinmal eine halbe Stunde lachen!"
U.: "Das ist aber ja noch gar nichts: Es kam auch schon vor, dass Er ein Intimpiercing hatte und Sie eine Zahnspange..."
"Aaaahhhh..."
Ja, es war ein sehr aufschlussreicher Abend. Für uns alle.
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Datum: 25.10.04 - 21:21 Uhr |
Kategorie: Recreation |
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Bewertung: Gut 3 , Schlecht 1 | Nur ein Kommentar
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25 Gründe, den Beraterjob an den Nagel zu hängen
Gerhard Weinand nennt auf http://www.openbc.com 25 Gründe, den Beraterjob an den Nagel zu hängen. Hoffentlich bleibe ich davon verschont...
- Du fragst den Kellner nach seiner Kernkompetenz.
- Du entscheidest Dich, Deine Familie zu reorganisieren und rollenbasierte Teambildung, Task-Forces, einen partizipativen Führungsstil und Zielvereinbarungen einzuführen.
- Du notierst Dir private Termine als Marketing- und Akquiseveranstaltungen.
- Du kannst das Wort "Paradigma" buchstabieren.
- Du weißt sogar, was es bedeutet.
- Du schreibst Management-Summaries auf die Rückseite Deiner Einkaufszettel.
- Du glaubst daran, dass Du im Leben niemals echte Schwierigkeiten hattest es gab lediglich Herausforderungen, Chancen, Issues, großartige Aufgaben, Verbesserungspotenziale und unglücklich geschnittene Prozesse.
- Du kennst jedes (und zwar wirklich jedes) noch so kleine Clip-Art in Powerpoint.
- Du erklärst deinem Kundenbetreuer bei der Bank, dass Du nicht hoffnungslos verschuldet bist, sondern ein echter "high potential" mit Aussichten auf "out-performing revenues".
- Du betrachtest deine Mahlzeiten als notwendige Sekundär-Prozesse zur Sicherstellung Deiner Produktivität.
- Du bezeichnest Deine bessere Hälfte als deinen Co-CEO.
- Alle Deine Geschichten beginnen wie "als wir damals im Projekt bei der Blabla" oder "und dann hatte unser Team diese grandiose Idee mit dem Sabber-Sabber" oder "eines meiner erfolgreichsten Projekte begann, als ich rhabarber-rhabarber".
- Du glaubst fest daran, dass Deine besten, großartigsten und erfolgreichsten Charts jene waren, die in nur fünf Minuten entstanden sind.
- Du bestehst darauf, noch mehr Markt- und Zielgruppenforschung zu betreiben, bevor du den Produktionsprozess für ein weiteres Kind anstößt.
- Deine "Deliverables" und "Objectives" für Samstag sind Wäsche waschen, Kühlschrank auffüllen, Müll rausbringen, Altpapier entsorgen, Blumen gießen, Einkaufen, Briefkasten ausleeren, Bügeln, Putzen, Koffer ausleeren, Koffer für Montag packen, Unterlagen sortieren.
- Du benutzt Worte wie "Mehrwertgenerierungspotenzial", "Effizienzsteigerungspotenzial" und Phrasen wie "die strategischen Herausforderungen der elektronischen Zukunft meistern" ohne rot zu werden.
- Du gibst deinem Hund konstruktives Feedback.
[weiter...]
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Datum: 20.10.04 - 10:02 Uhr |
Kategorie: Internet |
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Bewertung: Gut 0 , Schlecht 0 | Noch kein Kommentar
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Jammerei
Der einzige, der in Deutschland nicht jammert, ist Gerhard Schröder - weil es der einzige ist, der nicht weiß, dass es schlecht läuft.
(Michael Mittermeier in "Wetten, dass...?")
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Datum: 18.10.04 - 23:08 Uhr |
Kategorie: Pizzed-off |
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Bewertung: Gut 0 , Schlecht 0 | Noch kein Kommentar
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Morgen...
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...geht offiziell die Uni wieder los. Das heißt, wegen zwei Stunden Vorlesung vier Stunden im Zug verbringen.
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Datum: 17.10.04 - 23:04 Uhr |
Kategorie: Univerzity |
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Bewertung: Gut 1 , Schlecht 0 | Noch kein Kommentar
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Transponieren
Heute ist wieder einer der (Samstag-) Abende, an denen mich fernsehtechnisch überhaupt nichts anspricht. Ich kann mich weder für "Die Maske des Zorro" noch für "Das Dorf der Verdammten" begeistern. Von "Wer wird Millionär" (meinem all-time favorite No-No) und seichter Unterhaltung mit Jackie Chan in "Spion wider Willen" einmal ganz abgesehen. Grausam. In der Hoffnung, der Langweile Herr zu werden, hole ich zu ihrem Leidwesen meine Gitarre aus der Ecke hervor. Beim Herumklampfen kam mir dann die rettende Idee...
Ergebnis einer dreiviertelstündigen Beschäftigungstherapie ist ein kleines Java-Programm, das nach Eingabe zweier Notenwerte beim Transponieren hilft. Den Quelltext gibt's hier, das Binary hier.
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Datum: 16.10.04 - 20:52 Uhr |
Kategorie: Computer |
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Wintersemester
Aufgrund unvorhersehbarer Umstände in Form einer menschenunmöglichen Klausur im Fach Wirtschaftspolitik II zum ersten Termin war es mir leider nicht möglich, mein selbstgestecktes Ziel - die Pflichtfächer dieses Semester alle hinter mir zu lassen - zu erreichen. Naja. Neues Semester, neues Glück.
Nächste Woche fängt das WS 2004/2005 an. Voller Elan, wie das eben zu Semesterbeginn so ist, nehme ich mir wieder einmal vor, während des Semesters "unterrichtsbegleitend" zu lernen, mich früher auf die Klausuren vorzubereiten und die eine oder andere Stunde mehr in der Bibliothek zu verbringen (und zwar produktiv). Außerdem bin ich schon gespannt darauf, welche Ausrede mir am Ende des Semesters wieder einfällt...
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Datum: 16.10.04 - 20:41 Uhr |
Kategorie: Univerzity |
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Bewertung: Gut 5 , Schlecht 0 | Noch kein Kommentar
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