K.04 keen
Definition
Weblog
Gueztbook
About
Greetz
School
Univerzity
Contact
Griechenland
Sprichwörter
Dizclaimer
Was ist Paintball?
Equipment
Spielvariationen
PBPortal.de
HOWTOz
Smileez
Linux
SF.net

Sprichwörter

Diese Sammlung an Sprichwörtern habe ich irgendwann einmal irgendwo im WWW gefunden. Wenn ihr also für jede Situation den passenden Spruch parat haben wollt, dann lernt diese Liste einfach auswendig ;o)

Hinweise

Die Sprichwörter sind alphabetisch geordnet. Das sollte nun wirklich jeder von euch auf die Reihe kriegen, deshalb verzichte ich auf ein Inhaltsverzeichnis, das direkt zu dem jeweiligen Buchstaben verlinkt. Die Sprichwörter sind in einer Liste aufgeführt, das erleichtert die Orientierung ungemein. Außerdem war ich zu faul, hunderte Anführungszeichen zu setzen.

A

  • Ärgere Dich nicht, daß die Rosen Dornen tragen, freue Dich, daß die Dornen Rosen haben.
  • Abbitte ist die beste Buße.
  • Abendrede und Morgenrede kommen selten überein.
  • Abends geschwelgt, morgens gekelcht.
  • Abends ohne Schulden ist morgens reich.
  • Abends werden die Faulen fleißig.
  • Abgerechnet vor der Zeit gibt nachher keinen Streit.
  • Abschied ist immer ein Stück Tod.
  • Abschiedsworte müssen kurz sein wie Liebeserklärungen.
  • Absicht ist die Seele der Tat.
  • Abstand wahren ist der kürzeste Weg in die Nähe des anderen.
  • Abwesenheit tötet den Liebenden oder die Liebe.
  • Achte auf deine Gedanken! Sie sind der Anfang deiner Taten.
  • Achte den Arzt, bevor du ihn brauchst.
  • Achte du mein, so achte ich dein.
  • Achte jedes Mannes Vaterland, aber das deinige liebe.
  • Achtung erwirbt, was du tust. Liebe verschafft, was du bist.
  • Achtung verdient, wer erfüllt, was er vermag.
  • Achtung verdient, wer vollbringt, was er vermag.
  • Adel sitzt im Gemüte, nicht im Geblüte.
  • Adler brüten keine Tauben.
  • Advokaten und Soldaten sind des Teufels Spielkameraden.
  • Alkohol ist keine Antwort, aber man vergißt beim Trinken die Frage.
  • All zu gut taugt auch nicht.
  • Alle Eide kann man nicht halten.
  • Alle Flüsse laufen ins Meer.
  • Alle Glieder am Menschen sind Zungen.
  • Alle Hast taugt nicht.
  • Alle können nicht alles.
  • Alle menschlichen Organe werden irgendwann müde, nur die Zunge nicht.
  • Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will.
  • Alle Religionen sind gleich falsch und gleich nützlich.
  • Alle Schuld rächt sich auf Erden.
  • Alle sind wohlgeneigt, weil er sich bescheiden zeigt.
  • Alle Tag ein Stückerl weiter, alle Tag ein bisserl gescheiter.
  • Alle Tage findet sich bei einem alten Mann etwas Neues.
  • Alle vier Winde sind Gottes.
  • Alle Wege führen nach Rom.
  • Alle wissen guten Rat, nur der nicht, der ihn nötig hat.
  • Allein kann niemand freveln.
  • Allein sein müssen ist das Schwerste, allein sein können, das Schönste.
  • Allen ist das Denken erlaubt, vielen bleibt es erspart.
  • Allen kann auch kein König gefallen.
  • Allen Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemnad kann.
  • Allen muß man nicht gefallen.
  • Allen, die mich kennen, gebe Gott, was sie mir gönnen.
  • Aller Anfang ist schwer.
  • Aller Laster König ist der Geiz.
  • Allermanns Freund ist Allermanns Narr.
  • Alles fließt.
  • Alles glauben ist Schwäche, und nichts glauben ist Torheit.
  • Alles Große und Edle ist einfacher Art.
  • Alles Gute kommt von oben.
  • Alles hat sein Warum.
  • Alles hat seine Zeit, nur die alten Weiber nicht.
  • Alles hat seine Zeit.
  • Alles in der Welt läßt sich ertragen, nur nicht eine Reihe von guten Tagen.
  • Alles kann man sich in der Einsamkeit aneignen, außer Charakter.
  • Alles neu, alles gut.
  • Alles schon dagewesen.
  • Alles vergeht, Tugend besteht.
  • Alles verstehen wollen heißt nicht begriffen haben.
  • Alles verstehen, heißt alles verzeihen.
  • Alles verzehrt vor seinem End, das macht ein richtiges Testament.
  • Alles Vortreffliche ist selten.
  • Alles was gegen das Gewissen geschieht, ist Sünde.
  • Alles was lebt, das lebt gern.
  • Alles Wissen stammt aus der Erfahrung.
  • Alles zu seiner Zeit.
  • Alles, was Spaß macht, hält jung.
  • Allzeit fröhlich ist unmöglich.
  • Allzeit trauern kann nicht dauern.
  • Allzu fein ist eitel Schein.
  • Allzu fromm taugt nicht.
  • Allzu gemein macht klein.
  • Allzu gerecht ist ungerecht.
  • Allzu gerecht, macht's meist schlecht.
  • Allzu große Eile, sich von Verbindlichkeiten zu befreien, ist eine Art Undank.
  • Allzu gut taugt auch nicht.
  • Allzu keck liegt bald im Dreck.
  • Allzu klug ist dumm.
  • Allzu klug macht närrisch.
  • Allzu klug regiert nicht gut.
  • Allzu kluge Leute führen selten große Werke aus.
  • Allzu nah mindert die Freundschaft.
  • Allzu satt macht Ekel.
  • Allzu scharf macht schartig.
  • Allzu schön wird bald vergehn.
  • Allzu spritzig ist nicht witzig.
  • Allzu straff gespannt, zerspringt der Bogen.
  • Allzu viel ist ungesund.
  • Also geht es in der Welt: der eine steigt, der andere fällt.
  • Alt an Jahren hat viel erfahren.
  • Alt genug, und doch nicht klug.
  • Alt sein heißt für mich: fünfzehn Jahre älter als ich.
  • Alt werden heißt, sehend werden.
  • Alt werden heißt, sich selbst ertragen lernen.
  • Alt werden ist des Gottes Gunst, jung bleiben ist des Lebens Kunst.
  • Alt werden will jeder, älter werden niemand.
  • Alte Bäume lassen sich nicht biegen.
  • Alte Besen wirft man ins Feuer.
  • Alte Brüche sind schwer zu heilen.
  • Alte Eier, alte Freier, alter Gaul sind gewöhnlich faul.
  • Alte Freunde und alter Wein sind am besten.
  • Alte Freunde und Wege soll man nicht verlassen.
  • Alte Freundschaft ist bald erneuert.
  • Alte Füchse, alte List.
  • Alte Gewohnheit soll man nicht brechen.
  • Alte Häuser haben trübe Fenster.
  • Alte Katzen liegen gern am Ofen.
  • Alte Kuh gar leicht vergißt, daß sie ein Kalb gewesen ist.
  • Alte Leute, alte Ränke, junge Füchse, neue Schwänke.
  • Alte Liebe rostet nicht.
  • Alte Liebe, alter Span brennen leichtlich wieder an.
  • Alte Mäuse fressen auch gern frischen Speck.
  • Alte Philosophen taugen nicht zu jungen Zofen.
  • Alte Schulden rosten nicht.
  • Alte Vögel sind schwer zu rupfen.
  • Alte Wunde blutet leicht.
  • Alter geht vor Schönheit.
  • Alter hat meist überholte Erfahrung, es hat aber die Weisheit der Vorsicht.
  • Alter macht zwar immer weiß, aber nicht immer weise.
  • Alter schadet der Torheit nicht, Jugend schadet der Weisheit nicht.
  • Alter schützt vor Torheit nicht.
  • Alter Speck macht fette Suppen.
  • Alter Sünder tut fromm.
  • Alter Teufel kriecht zu Kreuze.
  • Alter verklärt oder versteinert.
  • Altklug nie Frucht trug.
  • Am Abend schätzt man erst das Haus.
  • Am ersten Tag ein Gast, am dritten eine Last.
  • Am freiesten wird der sein, der am wenigsten Bedürfnisse hat.
  • Am Fuß des Leuchtturms herrscht Dunkelheit.
  • Am Großtun erkennt man den Kleinen.
  • Am Mute hängt alles.
  • Am Rausch ist nicht der Wein schuld, sondern der Trinker.
  • Am schönsten kleiden gute Sitten.
  • Am Tage errungen, am Abend verschlungen.
  • Am Tage, da einer alles weiß, laß ihn ruhig sterben.
  • Am Trillern erkennt man die Lerche.
  • Am vielen Fragen erkennt man den Narren.
  • Am Werke erkennt man den Meister.
  • Amt bringt Samt.
  • An den Federn erkennt man den Vogel.
  • An den Scherben erkennt man den Topf.
  • An der Geduld erkennt man den Mann.
  • An der Klaue erkennt man den Löwen.
  • An einem alten Haus hat man immer was zu flicken.
  • An Gottes Segen ist alles gelegen.
  • An guten Schulen und Wegen erkennt man den Staat.
  • An guter Lehr' trägt keiner schwer.
  • An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.
  • An schmutzigen Händen bleibt viel hängen.
  • Andere Fehler sind gute Lehrer.
  • Andere Gedanken kommen über Nacht.
  • Andere Hand, anderes Glück.
  • Andere Hände haben immer die fettesten Schnitten.
  • Andere Krankheit, andere Arzenei.
  • Andere Leute kochen auch mit Wasser
  • Andere Zeit, andere Anfechtung.
  • Andere Zeiten, andere Lieder.
  • Andere Zeiten, andere Sitten.
  • Anderer Leute Speck ist immer besser.
  • Ändern und Bessern ist zweierlei.
  • Anders zu sein, erzeugt Haß.
  • Anfangen ist leicht, Beharren eine Kunst.
  • Angenehm sind die erledigten Arbeiten.
  • Angeschlagenes Geschirr hält gut zwei Menschenleben.
  • Angst erfaßt des Diebs Gemüt, wenn er die Leute flüstern sieht.
  • Anmut ist ein Ausströmen der inneren Harmonie.
  • Anpassung ist die Stärke der Frauen.
  • Ansehen kostet nichts.
  • Anstand ziert und kostet nichts.
  • Appetit ist die beste Soße.
  • Appetit ist die feinere Form des Hungers.
  • Arbeit adelt.
  • Arbeit befreit uns von drei Übeln: Langeweile, Laster und Not.
  • Arbeit bringt Brot, Faulenzen Hungersnot.
  • Arbeit erhält die Gesundheit.
  • Arbeit ist der Tugend Quell'.
  • Arbeit ist des Blutes Balsam.
  • Arbeit ist des Lebens Würze.
  • Arbeit ist die zuverlässigste Seligkeit dieser Erde.
  • Arbeit ernährt, Müßigkeit verzehrt.
  • Arbeit macht aus Steinen Brot.
  • Arbeit macht das Leben süß, Faulheit stärkt die Glieder.
  • Arbeit ohne Ehrgeiz bringt Mißerfolg.
  • Arbeit schändet nicht.
  • Arbeit, Sorg und Herzeleid ist der Erde Alltagskleid.
  • Arbeiten hat seine Zeit, und Feiern hat seine Zeit.
  • Argwohn ist kein Beweis.
  • Arm im Gips, das ist kein Beinbruch.
  • Arm ist nicht, wer wenig hat, sondern wer viel bedarf.
  • Arbeiten im Lande ist besser als in der Wüste beten.
  • Ärger hat keine Augen.
  • Argwohn ist blind.
  • Arm oder reich, vor Gott sind alle gleich.
  • Arme Leute haben wenig Vettern.
  • Arme Leute schieben kleine Karren.
  • Armen Mann kennt niemand.
  • Armer Leute Pfennige sind auch Geld.
  • Armut ist aller Künste Stiefmutter.
  • Armut ist des Reichtums Hand und Fuß.
  • Armut ist kein Laster, aber auch keine Tugend.
  • Armut ist verhaßt, Reichtum oft eine Last.
  • Armut schändet nicht.
  • Armut treibt zur Arbeit.
  • Armut tut weh.
  • Armut, Not und manches Leid, fliehen vor der Sparsamkeit.
  • Art läßt nicht von Art.
  • Arroganz ist die Kunst, auf seine eigene Dummheit stolz zu sein.
  • Auch Arzt und Advokat brauchen fremden Rat.
  • Auch auf dem besten Felde gibt es Unkraut.
  • Auch der Anblick des Schlechten kann eine Schulung für das Gute sein.
  • Auch der beste Gaul stolpert einmal.
  • Auch der Geringste kann dir einst von Nutzen sein.
  • Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
  • Auch der Löwe muß sich vor der Mücke fürchten.
  • Auch der Wurm krümmt sich, wenn man ihn tritt.
  • Auch die Heiligen haben ihre schwachen Augenblicke.
  • Auch ein Dieb wird einmal gefangen.
  • Auch ein kleines Licht leuchtet in der Finsternis.
  • Auch eine Fülle Bücher ersetzt den guten Lehrer nicht.
  • Auch für Gold kann man nicht alles kaufen.
  • Auch Götter sterben, wenn niemand mehr an sie glaubt.
  • Auch gutes Bier macht böse Köpfe.
  • Auch Kinder haben Ohren.
  • Auch Kränken will gelernt sein. Je freundlicher, desto tiefer trifft's.
  • Auch was wir am meisten sind, sind wir nicht immer.
  • Auf dem Markt lernt man die Leute kennen.
  • Auf dem Ofen sitzend wird man nicht General.
  • Auf dem Weg zu deinem Freund soll kein Gras wachsen.
  • Auf den Gräbern wachsen die schönsten Rosen.
  • Auf den Rat vieler hin tut man selten etwas Rechtes.
  • Auf der Wiese der Hoffnung weiden viele Narren.
  • Auf die Worte kommt's nicht an, die Tat macht den Mann.
  • Auf einem groben Klotz gehört ein grober Keil.
  • Auf einem guten Bissen gehört ein guter Trunk.
  • Auf einen Hieb fällt kein Baum.
  • Auf Erden lebt kein Menschenkind, an dem man keinen Fehler find't.
  • Auf grobe Lüge, derbe Wahrheit.
  • Auf groben Klotz ein grober Keil.
  • Auf gute Anrede folgt guter Bescheid.
  • Auf jeden Abend folgt ein Morgen.
  • Auf Nachbars Feld steht das Korn besser.
  • Auf Rach' folgt Ach.
  • Auf Rat hören ist die Wurzel des Wohlstandes.
  • Auf Regen folgt Sonnenschein.
  • Auf schnelle Fragen gib langsame Antwort.
  • Auf Sparen folgt Haben.
  • Auf Spatzen schießt man nicht mit Kanonen.
  • Auf viele Feiertage folgt selten ein guter Werktag.
  • Auf vielen Achsen ist gut tragen.
  • Auf vollem Bauch steht ein fröhlich Herz.
  • Aufenthalt im fremden Land mehrt und kräftigt den Verstand.
  • Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
  • Aufmerksamkeit ist die höchste aller Fertigkeiten und Tugenden.
  • Aufrecht hinkt nicht.
  • Aufschieb ist ein Tagedieb.
  • Augen auf und Mund zu gibt ein Leben in Ruh'.
  • Augen auf, Kauf ist Kauf.
  • Augen sind für gewöhnlich ein Vergrößerungsglas für fremde Fehler.
  • Augenschein ist aller Welt Zeugnis.
  • Auge um Auge führt zur Blindheit.
  • Aus altem Groll wird Haß.
  • Aus anderer Schüssel schmeckt es immer besser.
  • Aus bösen Gedanken entspringen böse Taten.
  • Aus dem Ei des Mitleids ist schon oft die Henne der Liebe gekrochen.
  • Aus dem kleinsten Funken wird oft der größte Brand.
  • Aus den Augen, aus dem Sinn.
  • Aus derselben Ackerkrume wächst das Unkraut wie die Blume.
  • Aus einem kleinen Gebüsch springt oft ein großer Hase.
  • Aus einer Krähe wird niemals eine Taube.
  • Aus einer leeren Flasche ist schlecht einschenken.
  • Aus Kinder werden Leute.
  • Aus Kindern werden Leute, aus Jungfern werden Bräute.
  • Aus kleinem Anfang entspringen alle Dinge.
  • Aus kleinem Wort kommt oft großer Streit.
  • Aus klugen Kindern werden oft alte Narren.
  • Aus Mäßigkeit entspringt reines Glück.
  • Aus Neigungen werden Tugenden und Laster.
  • Aus ungelegten Eiern schlüpfen keine Hühner.
  • Aus Vertraulichkeit entsteht die zarteste Freundschaft und der größte Haß.
  • Ausbildung verhindert Einbildung.
  • Ausnahmen bestätigen die Regel.
  • Ausrede muß sein.
  • Außen blank, innen Stank.
  • Außen hui, innen pfui.

B

  • Bald - und du hast alles vergessen. Bald - und alles hat dich vergessen.
  • Bange machen gilt nicht.
  • Bär bleibt Bär, fährt man ihn auch übers Meer.
  • Bär und Büffel können keinen Fuchs fangen.
  • Bargeld kauft wohlfeil.
  • Bargeld lacht.
  • Bargeld macht den Kauf.
  • Barmherzigkeit fängt zu Hause an.
  • Barmherzigkeit gegen die Wölfe ist Unrecht gegen die Schafe.
  • Barmherzigkeit ist größer als Recht.
  • Bauern und Schweine haben immer etwas zum Grunzen.
  • Beantworte keinen Brief im Ärger.
  • Bedenke immer, daß du bald niemand und nirgends sein wirst.
  • Bedenke in allem, was du tust, vorher Zeit und Ort.
  • Bedenke stets, dir im Unglück Gleichmut zu bewahren.
  • Begierde ist des Menschen Wesen selbst.
  • Begierde wird nicht satt.
  • Beharrlichkeit führt zum Glück.
  • Beharrlichkeit überwindet alles.
  • Beherrsche deinen Unmut.
  • Behutsamkeit gewinnt den Streit.
  • Bei anderen tadelt man, was man bei sich erlaubt.
  • Bei anderer Leute Feuer kann man sich auch wärmen.
  • Bei dem Streit um die Wahrheit bleibt der Streit die einzige Wahrheit.
  • Bei denen, die lange beten, ist keine Gnade.
  • Bei der Arbeit magst du singen, das verleitet der Mühe Schwingen.
  • Bei Dieben lernt man stehlen.
  • Bei Geldfragen hört die Gemütlichkeit auf.
  • Bei gleicher Umgebung bleibt doch jeder in einer anderen Welt.
  • Bei großem Gewinn ist großer Betrug.
  • Bei großem Glück ist große Gefahr.
  • Bei gutem Wetter kann jeder Steuermann sein.
  • Bei leerem Magen sind alle Übel doppelt schwer.
  • Bei Nacht sind alle Katzen grau.
  • Bei tauben Ohren ist jede Predigt verloren.
  • Beide schaden sich selbst: der zuviel verspricht, und der zuviel erwartet.
  • Beim Gelde hört die Freundschaft auf.
  • Beim Tanz geigt der Teufel gern auf.
  • Beim Trunk und beim Zorn erkennt man den Tor'n.
  • Beim Wein geht die Zunge auf Stelzen.
  • Beinahe ist noch nicht halb.
  • Beispiele beweisen nichts.
  • Beispiele tun mehr als viele Wort' und Lehr'.
  • Bekümmert Herz treibt selten Scherz.
  • Beleidigungen sind die Argumente derer, die unrecht haben.
  • Bemerke, höre, schweige. Urteile wenig, frage viel.
  • Benimm dich in einem fremden Land wie in einer fremden Wohnung.
  • Bereit sein ist alles.
  • Bereuen heißt, sich selbst im Stich lasse.
  • Berg und Tal kommen nicht zusammen, wohl aber die Menschen.
  • Bescheidenheit ist der Anfang aller Vernunft.
  • Bescheidenheit ist eine Eigenschaft, die von der eigenen Macht herrührt.
  • Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr.
  • Bescheidenheit öffnet alle Türen.
  • Bescheidenheit, das schönste Kleid.
  • Bescheidenheit ist der Anfang aller Vernunft.
  • Besinnt sich der Bräutigam, besinnt sich die Braut.
  • Besser abwarten als übereilen.
  • Besser ackern und düngen als beten und singen.
  • Besser allein als in böser Gemein.
  • Besser der Neid des Feindes als das Mitleid des Freundes.
  • Besser ehrlich gestorben als schändlich verdorben.
  • Besser eigenes Brot als fremder Braten.
  • Besser ein Bein brechen als den Hals.
  • Besser ein gesunder Bauer als ein kranker Kaiser.
  • Besser ein Mann ohne Haus als ein Haus ohne Mann.
  • Besser ein Heller in Ehren als ein Taler in Schande.
  • Besser ein Rausch als ein Fieber.
  • Besser ein Spatz in der Hand als eine Taube auf dem Dach.
  • Besser ein strohener Vergleich als ein goldener Prozeß.
  • Besser ein weiser Tor als ein törichter Weiser.
  • Besser einem guten Hunde als einem Pfaffen geben.
  • Besser einer, der's gesehen, als zwei die's gehört.
  • Besser einmal fett als allezeit mager.
  • Besser freundlich versagen, als unfreundlich gewähren.
  • Besser grob als falsch.
  • Besser gut ausruhen als schlecht arbeiten.
  • Besser heimlicher Schade als offene Schande.
  • Besser in der Hölle herrschen als im Himmel zu dienen.
  • Besser ist es, ein Licht anzuzünden, als auf die Dunkelheit zu schimpfen.
  • Besser ist's der Körper leidet als die Seele.
  • Besser ist's man hat in der Jugend zu kämpfen als im Alter.
  • Besser karg als arg.
  • Besser mit den Füßen stolpern als mit der Zunge.
  • Besser mit Recht anklagen als mit Unrecht argwöhnen.
  • Besser mit Schaden als mit Schanden klug werden.
  • Besser nachgeben als zu Schaden kommen.
  • Besser nicht genug als zuviel.
  • Besser offener Feind als zweideutiger Freund.
  • Besser Scheu' als Reu'.
  • Besser schlecht fahren als stolz laufen.
  • Besser schlichten als richten.
  • Besser sparsam leben als im Elend verderben.
  • Besser stumm als dumm.
  • Besser Unrecht leiden als Unrecht tun.
  • Besser verbauert als versauert.
  • Besser von vielem nichts wissen als alles besser wissen.
  • Besser weichen als die Schlacht verlieren.
  • Besser zu früh als zu spät.
  • Besser zu Tode gehofft als zu Tode gezweifelt.
  • Besser zur Unzeit als garnicht.
  • Besser zwei Tage zu früh als garnicht.
  • Besser zweimal fragen als einmal irregehen.
  • Besuche machen immer Freude, wenn nicht beim Kommen, dann beim Gehen.
  • Bete und arbeite.
  • Betrachte alles von der guten Seite.
  • Betrug hat kurzen Flug.
  • Betrug ist der Krämer Acker und Pflug.
  • Betrug schleift glatte Worte.
  • Betrügen macht nur kurz Vergnügen.
  • Betrügen und betrogen werden, so ist es auf Erden.
  • Bettler und Borger dürfen nicht wählerisch sein.
  • Beute entzweit die Leute.
  • Bevor du sprichst, denke siebenmal darüber nach.
  • Bewegung fesselt mehr den Blick als Ruhendes.
  • Bewunderung, die man erfährt, macht klein, Geringschätzung groß.
  • Bienen und Schafe ernähren den Mann im Schlafe.
  • Bier auf Wein, das laß sein! Wein auf Bier, das rat ich dir!
  • Bildung ist ein unentreißbarer Besitz.
  • Bildung ist jenseits aller Standesunterschiede.
  • Bildung kann die Zucht verfeinern, aber nicht ersetzen.
  • Bildung macht frei.
  • Bildung verbessert Geist und Herz.
  • Bist du alt, so gehorche den Kindern.
  • Bist du groß, dann siehst du ein, wie schön es war ein Kind zu sein.
  • Bist du heiter, sag es weiter. Drückt dich ein Stein, trag es allein.
  • Bist du nicht Richter, so sei auch kein Schlichter.
  • Bitte keinen zweimal, der dir nicht borgen will.
  • Bitten ist lang, befehlen ist kurz.
  • Bleib' im Gleis, so fährst du sicher.
  • Bleibe im Lande und nähre dich redlich.
  • Blick erst auf dich, dann richte mich!
  • Blinde Rache, schlimme Rache. Verzeihen ist die beste Rache.
  • Blinde Rache, schlimme Sache.
  • Blinder Eifer schadet nur.
  • Blut, du behälst dein Recht.
  • Borgen und Schmausen enden mit Grausen.
  • Böse Augen sehen nichts Gutes.
  • Böse Beispiele verderben gute Sitten.
  • Böse Eltern haben oft fromme Kinder.
  • Böse Tat trägt böse Frucht.
  • Böse Zunge und böses Ohr, sind beide des Teufels.
  • Böse Zungen schneiden schärfer als Schwerter.
  • Böser Mut macht böses Blut.
  • Böses Gewerbe bringt bösen Lohn.
  • Böses läßt sich leicht verrichten, aber nicht leicht wieder schlichten.
  • Böses Vorspiel macht böses Nachspiel.
  • Brand macht arme Leute.
  • Brauchtum ist älter und gilt mehr als Gesetz.
  • Brot in Not und eine Hütte, das ist unsere letzte Bitte.
  • Brüder haben ein Geblüte, aber selten ein Gemüte.
  • Bürgen soll man würgen.

C

Gibt's nicht.

D

  • Daheim bin ich König.
  • Daheim werden verständige Männer am wenigsten geschätzt.
  • Dankbar sein bricht kein Bein.
  • Dankbarkeit ist die Wachsamkeit der Seele gegen die Kraft der Zerstörung.
  • Dankbarkeit und Weizen gedeihen nur auf gutem Boden.
  • Dankbarkeit ziert allezeit.
  • Danken kostet nichts und gefällt Gott und Menschen wohl.
  • Das Alte klappert, das Neue klingt.
  • Das Alte stürzt, es ändern sich die Zeiten.
  • Das Alte wird nie alt, es wird nur alt das Neue.
  • Das Alter hört sich gern, auch wenn es nicht viel zu sagen hat.
  • Das Alter wägt und mißt es. Die Jugend sagt: So ist es.
  • Das Alter, das man haben möchte, verdirbt das Alter, das man hat.
  • Das Amt lehrt regieren.
  • Das Amt macht wohl satt, aber nicht klug.
  • Das angenehmste Leben führen die, die nichts denken.
  • Das Auge ist ein treuer Zeuge.
  • Das Auge kennt kein Verbot.
  • Das Äußere läßt aufs Innere schließen.
  • Das Bedürfnis Recht zu haben, ist das Zeichen eines gewöhnlichen Geistes.
  • Das Beispiel ist einer der erfolgreichsten Lehrer, obgleich er wortlos lehrt.
  • Das Bessere ist der Feind des Guten.
  • Das beste Mittel sich kennen zu lernen, ist der Versuch, andere zu verstehen.
  • Das beste Spiel heißt: Sieh zu!
  • Das beste Wappen in der Welt, das ist der Pflug im Ackerfeld.
  • Das Beste, das man vom Reisen nach Hause bringt, ist die heile Haut.
  • Das Böse straft sich selber.
  • Das Denken ist das Selbstgespräch der Seele.
  • Das einzelne Schaf ist in Gefahr vor dem Wolf.
  • Das einzige Mittel gegen Aberglauben ist Wissenschaft.
  • Das einzige Mittel Zeit zu haben ist, sich Zeit zu nehmen.
  • Das einzige Mittel, das Leben zu ertragen, ist: Es schön zu finden.
  • Das Feuer, das den Leib erwärmt, kann auch den Leib verbrennen.
  • Das Fragen kostet kein Geld.
  • Das ganze Leben ist der Versuch, es zu behalten.
  • Das Gedächtnis nimmt ab, wenn man es nicht übt.
  • Das Gefühl der Gesundheit erwirbt man sich nur durch Krankheit.
  • Das Gegenteil der Heiligen sind nicht die Sünder sondern die Scheinheiligen.
  • Das Geheimnis der kleinen natürlichen Freude geht über die Vernunft hinaus.
  • Das Geheimnis zu langweilen besteht darin, alles zu sagen.
  • Das Geld liegt auf der Straße.
  • Das Genie hat etwas vom Instinkt der Zugvögel.
  • Das Genie hat kein Geschlecht.
  • Das Genie kann man nicht nachahmen.
  • Das Genie schenkt Gott, aber das Talent ist unsere Sache.
  • Das Gerücht ist blind, aber es läuft schneller als der Wind.
  • Das Gerücht ist immer größer als die Wahrheit.
  • Das Gerücht tötet den Mann.
  • Das Gesündeste am Autofahren ist das Aussteigen.
  • Das Gewissen ist der einzige Spiegel, der weder betrügt noch schmeichelt.
  • Das Gewissen macht uns alle zu Egoisten.
  • Das Gleiche sucht sich, das Rechte findet sich.
  • Das Gück bietet seine Hand dem Mutigen.
  • Das Glück gibt manchen viel, doch niemanden genug.
  • Das Glück hat Flügel.
  • Das Glück hat viele Neider.
  • Das Glück heilt uns von mehr Fehlern, als die Vernunft es je vermag.
  • Das Glück hilft dem Tapferen.
  • Das Glück hilft denen nicht, die sich nicht helfen.
  • Das Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.
  • Das Glück ist ein Nehmer und ein Geber.
  • Das Glück ist unsere Mutter, das Mißgeschick unser Erzieher.
  • Das Glück schenkt nichts, es leiht nur.
  • Das Glück trennt die Menschen, aber das Leid macht sie zu Brüdern.
  • Das große Ziel der Bildung ist nicht Wissen, sondern Handeln.
  • Das Gute ist leicht. Alles Göttliche läuft auf zarten Füßen.
  • Das Gute tue gut, das Rechte recht.
  • Das Gute wird immer den Sieg über das Schöne behaupten.
  • Das Halbwahre ist verderblicher als das Falsche.
  • Das harte Wort schmerzt immer, sei's auch ganz gerecht.
  • Das Hemd ist mir näher als der Rock.
  • Das Herz denkt oft anders als der Mund redet.
  • Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.
  • Das Herz kann nur von Güte und Liebe leben. Ohne sie verkümmert es!
  • Das Herz lügt nicht.
  • Das Herz schlägt den Mann, nicht die Faust.
  • Das höchste Glück des Menschen ist die Befreiung von der Furcht.
  • Das höchste Gut ist die Harmonie der Seele mit sich selbst.
  • Das ist das Wahrzeichen des Trägen, sie finden Schwierigkeiten allerwegen.
  • Das ist des Alters Los auf Erden, daß alle Rechte zu Pflichten werden.
  • Das ist die beste Wissenschaft, die gute Menschen schafft.
  • Das ist ein weiser Vater, der sein eigenes Kind kennt.
  • Das ist wahrlich ein gutes Kind, das seinen Vater kennt.
  • Das Kind ist des Mannes Vater.
  • Das Kräutlein Geduld wächst nicht in allen Gärten.
  • Das Leben besteht in dem, was ein Mensch den ganzen Tag über denkt.
  • Das Leben ist ein Geschenk, das wir verdienen, indem wir es hingeben.
  • Das Leben ist kurz, aber ein Lächeln ist nur die Mühe einer Sekunde.
  • Das Leben ist kurz, aber man hat immer Zeit für Höflichkeit.
  • Das Leben ist teuer, umsonst ist der Tod, und der kostet das Leben.
  • Das Leben meistert man entweder lächelnd oder überhaupt nicht.
  • Das Leben wäre halb so nett, wenn keiner einen Vogel hätt.
  • Das Lernen schwer, das Können leicht.
  • Das Maß ist die Tugend des Menschen, das Unmaß sein Laster.
  • Das Maul ist wie ein Gaul: Beide haben den Zaum nötig.
  • Das Mißtrauen ist die Mutter der Sicherheit.
  • Das Natürliche ist nicht anstößig.
  • Das Ohr ist der Weg zum Herzen.
  • Das Recht des Stärkeren ist das stärkste Unrecht.
  • Das Rechte erkennen und nicht tun, ist Mangel an Mut.
  • Das reichste Kleid ist oft gefüttert mit Herzeleid.
  • Das schlimmste am Faulenzen ist, daß man nicht weiß, wann man fertig ist.
  • Das sind keine guten Bissen, daran die Gäste würgen müssen.
  • Das Spiel, die Frau und der Wein ruinieren den Mann lachend.
  • Das Spiel zeigt den Charakter.
  • Das Talent arbeitet, das Genie schafft.
  • Das Talent zu herrschen täuscht oft über den Mangel an anderem Talent.
  • Das Testament des Verstorbenen ist der Spiegel des Lebenden.
  • Das Teuerste ist nicht immer das Beste.
  • Das trägt die Katz auf dem Schwanz davon.
  • Das Übel erkennen heißt schon ihm teilweise abhelfen.
  • Das Ufer wäscht seine Weiden.
  • Das Unglück ist der Prüfstein des Charakters.
  • Das Unglück schickt keine Boten.
  • Das Wasser, das du nicht trinken kannst, laß fließen.
  • Das Werk lobt den Meister.
  • Das Wesentliche am Menschen ist seine Fähigkeit, sich anzupassen.
  • Das Wetter schlägt gern in die hohen Türme.
  • Das Wissen um den richtigen Zeitpunkt ist der halbe Erfolg.
  • Das Wort verwundet leichter als es heilt.
  • Das Wunder ist des Glaubens liebstes Kind.
  • Das Ziel muß man früher kennen als die Bahn.
  • Daß unser Herz lebe, wirke, bleibe, daran liegt alles, nicht daß es glänze.
  • Dein Leid behalt alleine oder klag es dem Steine.
  • Deine Arbeit wird nur gedeihen, wenn du an sie glaubst.
  • Dem Armen geht viel ab, dem Geizigen alles.
  • Dem bösen Gewissen kann niemand entfliehen.
  • Dem fleißigen Hamster schadet der Winter nicht.
  • Dem fliehenden Feind baue goldene Brücken.
  • Dem Friedlichen gewährt man gern den Frieden.
  • Dem Furchtsamen rauschen alle Blätter.
  • Dem Gerechten gibts der Herr im Schlafe.
  • Dem Gesunden ist alles gesund.
  • Dem Glücklichen schlägt keine Stunde.
  • Dem Greis fehlt's nicht am Appetit, aber beißen kann er nicht.
  • Dem Guten das Herz, dem Bösen die Stirn.
  • Dem Haß entfloh ich, aber auch der Liebe.
  • Dem Heiteren erscheint die Welt auch heiter.
  • Dem hungrigen Bauch schmeckt alles gut.
  • Dem Ingenieur ist nichts zu schwer.
  • Dem Mann ist die Welt das Herz.
  • Dem Weib ist das Herz die Welt.
  • Dem Menschen einen Glauben schenken heißt, seine Kraft verzehnfachen.
  • Dem Mutigen gehört die Welt.
  • Dem Mutigen hilft das Glück.
  • Dem Mutlosen gibt alles nichts, dem Mutigen wenig viel.
  • Dem Pöbel muß man weichen, will man ihm nicht gleichen.
  • Dem Satten schmeckt das Beste nicht.
  • Dem Tapferen hilft das Glück.
  • Dem Unkraut schadet der Frost nicht.
  • Dem Vogel ist ein einfacher Zweig lieber als ein goldbestickter Käfig.
  • Dem Wind kann man nicht verbieten. Aber man kann Mühlen bauen.
  • Dem wird befohlen, der sich nicht selber gehorchen kann.
  • Dem Zorn geht die Reue auf den Socken nach.
  • Demut ist Unverwundbarkeit.
  • Demut, diese schöne Tugend, ehrt das Alter und die Tugend.
  • Den Armen kuriert Arbeit, den Reichen der Doktor.
  • Den Fortschritt verdanken die Menschen den Unzufriedenen.
  • Den größten Reichtum hat, wer arm ist an Begierden.
  • Denken ist oft schwerer als man denkt.
  • Den Kopf halt kühl, die Füße warm, das macht den besten Doktor arm.
  • Den Letzten beißen die Hunde.
  • Den Nackten kann man nicht ausziehen.
  • Den Ochsen, der da drischt, soll man nicht den Mund verbinden.
  • Den Reinen ist alles rein.
  • Den schreckt der Berg nicht, der darauf geboren.
  • Den Schuldigen schreckt eine Maus.
  • Den seelischen Wert einer Frau erkennst du daran, wie sie zu altern versteht.
  • Den sicheren Freund erkennt man in unsicherer Sache.
  • Den Stolz hat man umsonst, das Brot muß man kaufen.
  • Den Tauben ist gut predigen.
  • Denke jung an den alten Mann, so du nicht willst betteln gahn.
  • Denken heißt vergleichen.
  • Denkst du nur noch an Geschäfte, fehlen dir zur Liebe Kräfte.
  • Denn wäre nicht der Bauer, so hättest du kein Brot.
  • Der Mensch wächst mit der Gefahr.
  • Der Abend des Lebens bringt seine Lampe mit.
  • Der Adler fängt keine Mücken.
  • Der Adler fliegt allein, der Rabe scharenweise.
  • Der als Stier dich erschreckt, den pflegtest als Kalb du zu streicheln.
  • Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen.
  • Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
  • Der Appetit kommt beim Essen.
  • Der ärgste Feind ist in uns selber.
  • Der Arme kennt seine Verwandten besser als der Reiche.
  • Der arme Mann lacht öfter und sorgloser als der reiche.
  • Der Armut fehlt vieles, dem Geiz alles.
  • Der Arzt für alle notwendigen Übel ist die Zeit.
  • Der Arzt ist oft gefährlicher als die Krankheit.
  • Der auf halbem Weg umkehrt, irrt immer nur zur Hälfte.
  • Der Ausgang bestimmt ob die Rose duftet oder Dorn sichicht.
  • Der Ausgang gibt den Taten ihre Titel.
  • Der Bauch läßt sich mit Worten nicht abspeisen.
  • Der Bauch treibt die Faulen zur Arbeit.
  • Der Bauch versteht keinen Spaß.
  • Der Bescheidene lacht leichter und herzensfroher als der Genußsüchtige.
  • Der bessere Teil der Tapferkeit ist Vorsicht.
  • Der beste Advokat ist der schlimmste Nachbar.
  • Der beste Arzt ist jederzeit des Menschen eigene Mäßigkeit.
  • Der beste Beobachter und tiefste Denker ist immer der mildeste Richter.
  • Der beste Beweis für Weisheit ist beständig gute Laune.
  • Der beste Gewinn kommt aus Arbeitsschweiß.
  • Der beste Lehrmeister zu Weisheit und Tugend ist die Liebe.
  • Der beste Prediger ist die Zeit.
  • Der beste Spiegel ist ein alter Freund.
  • Der Betrunkene sagt, was der Nüchterne denkt.
  • Der Blinde lacht über den Lahmen.
  • Der Bösen Wohlstand ist der Frommen Jammer.
  • Der brave Mann denkt an sich selbst zuletzt.
  • Der Buchstabe ist nicht der Geist und die Bibel nicht die Religion.
  • Der Charakter ruht auf der Persönlichkeit und nicht auf den Talenten.
  • Der Charakter sitzt nicht im Verstande, sondern im Herzen.
  • Der Eigensinn ist die Energie der Dummen.
  • Der eigentliche Sinn des Reichtums ist, freigebig davon zu spenden.
  • Der ein böses Weib hat, der hat sein Fegefeuer im Hause.
  • Der eine hat die Mühe, der andere die Brühe.
  • Der eine wägt und mißt es; der andere sagt: So ist es.
  • Der Empfindsame ist der Waffenlose unter den Bewaffneten.
  • Der Erben Tränen sind ein verdecktes Lachen.
  • Der Erde köstlichster Gewinn ist frohes Herz und reiner Sinn.
  • Der Erfolg des Tages gehört der Mittelmäßigkeit.
  • Der Erfolg hat viele Väter, der Mißerfolg ein Waisenkind.
  • Der Erfolg zählt, die Mißerfolge werden gezählt.
  • Der ersparte Pfennig ist redlicher als der erworbene.
  • Der erste Betrug ist ärger als der letzte.
  • Der erste Schlag muß kräftig sein, dann ersparst du dir viele weitere.
  • Der Erwachsene achtet auf Taten, das Kind auf Liebe.
  • Der Esel nennt sich selbst zuerst.
  • Der Faulenz und der Lüderli sind zwei gleiche Brüderli.
  • Der Faulpelz spielt gern Karten mit dem Bösewicht.
  • Der Fehler liegt in der Eile.
  • Der Feige droht nur, wo er sicher ist.
  • Der Feinde Fehler soll man kennen, aber nicht beim Namen nennen.
  • Der Fleissige hat immer etwas zu tun.
  • Der Finger einer Frau zieht stärker als ein Paar Ochsen.
  • Der Fisch will dreimal schwimmen: Im Wasser, im Schmalz, im Wein.
  • Der Fleiß hämmert das Eisen heiß.
  • Der Fleißige hat immer Zeit.
  • Der flüchtige Fuß macht den schuldigen Mann.
  • Der Fluß schwillt nicht an ohne trübe zu werden.
  • Der Friede ist das Meisterstück der Vernunft.
  • Der Fürst ist der erste Diener seines Staates.
  • Der Fuß des Herrn düngt den Acker.
  • Der Gast soll sich wie zu Hause fühlen, aber nicht wie zu Hause betragen.
  • Der Gast, der sich früh erhebt, bleibt die ganze Nacht.
  • Der Geburtstag ist das Echo der Zeit.
  • Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.
  • Der Geiz und Bettelsack sind bodenlos.
  • Der Gelassene nützt seine Chance besser als der Getriebene.
  • Der gerade Weg ist der Beste.
  • Der Gerechte muß viel leiden.
  • Der Geschmack ist die Kunst, sich auf Kleinigkeiten zu verstehen.
  • Der Gesunde weiß nichts von seinem Reichtum.
  • Der Glückliche ist mit sich und seiner Umgebung einig.
  • Der goldene Mittelweg verläuft mit Vorliebe im Sand.
  • Der größte Feind des Rechtes ist das Vorrecht.
  • Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.
  • Der größte Mensch bleibt stets ein Menschenkind.
  • Der gute Ruf geht weit, aber der schlimme geht noch viel weiter.
  • Der gute Wille ist das Kostbarste im Menschen.
  • Der Handel ist die Schule des Betrugs.
  • Der hat gut tanzen, dem das Glück aufspielt.
  • Der Hauptfehler des Menschen bleibt, daß er so viele kleine hat.
  • Der Heitere ist Meister seiner Seele.
  • Der Himmel hilft dem, der sich selbst hilft.
  • Der Himmel ist hoch, und der Zar ist weit.
  • Der Himmel ist zu den Füßen der Mutter.
  • Der Hinkende ist unter den Einbeinigen der König.
  • Der höchste Grad der Arznei ist die Liebe.
  • Der Honig ist nicht weit vom Stachel.
  • Der Horcher an der Wand hört seine eigene Schand'.
  • Der Hunger ist der beste Koch.
  • Der Irrtum ist die tiefste Form der Erfahrung.
  • Der ist beglückt, der sein darf, was er ist.
  • Der ist ein armer Mann, der sich selbst nicht helfen kann.
  • Der ist ein guter Mensch, der Unrecht tragen kann.
  • Der ist ein Narr, der andere Leute für dumm hält.
  • Der ist nirgends, der überall sein will.
  • Der ist leicht zu schlagen, der sich einmal schlagen ließ.
  • Der ist nicht wert des Weines, der ihn wie Wasser trinkt.
  • Der ist reich, der Freunde hat.
  • Der ist reich, der Reichtum nicht weiß.
  • Der Katzen Scherz ist der Mäuse Tod.
  • Der Kaufmann hat in der ganzen Welt dieselbe Religion.
  • Der kennt Gott besser, der ihn nicht zu kennen bekennt.
  • Der Kirchhof deckt die Sünden der Ärzte zu.
  • Der Kluge hält die Augen offen.
  • Der kluge Mann baut vor.
  • Der Kluge wartet die Zeit ab.
  • Der Klügere gibt nach.
  • Der Knecht singt gern ein Freiheitslied abends in der Schenke.
  • Der Könige König ist die Vergänglichkeit.
  • Der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht.
  • Der Kummer, der nicht spricht, raunt leise zum Herzen, bis es bricht.
  • Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln.
  • Der Kuß ist billig, die Träne teuer.
  • Der Lauscher an der Wand hört seine eigene Schand.
  • Der Liebe ist treu sein die schönste Pflicht.
  • Der Liebe und dem Feuer muß man beizeiten wehren.
  • Der Liebe Wunden kann nur heilen, wer sie schlug.
  • Der liebt nicht, der die Fehler des Geliebten nicht für Tugende hält.
  • Der Lohn einer guten Handlung liegt darin, daß man sie vollbracht hat.
  • Der Lohn guter Werke ist wie Datteln: spät reifend und süß.
  • Der Mann ist ein Fluß, die Frau ein See.
  • Der Mann trägt die Jahre in den Knochen, die Frau im Gesicht.
  • Der Mantel der Liebe bedeckt alle Fehler.
  • Der Mensch gewöhnt sich an alles.
  • Der Mensch gibt ebenso schwer eine Furcht auf wie eine Hoffnung.
  • Der Mensch ist das einzige Geschöpf, das erzogen werden muß.
  • Der Mensch ist die Medizin der Menschen.
  • Der Mensch ist frei geschaffen, ist frei.
  • Der Mensch ist seiner Beschaffenheit nach ein religiöses Tier.
  • Der Mensch ist verloren, der sich früh für ein Genie hält.
  • Der Mensch ist, was er ißt.
  • Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt.
  • Der Mensch kann nicht gut genug vom Menschen denken.
  • Der Mensch kennt alle Dinge der Erde, aber den Menschen kennt er nicht
  • Der Mensch kennt seine Schwäche so wenig wie der Ochs seine Stärke.
  • Der Mensch lernt, so lange er lebt, und stirbt doch unwissend.
  • Der Mensch liebt seine eigenen Fehler.
  • Der Mensch muß das Recht suchen, und das Glück kommen lassen.
  • Der Mensch muß der Leidenschaften zugleich fähig und mächtig sein.
  • Der Mensch verschläft viel Ungemach.
  • Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan.
  • Der Mut hat mehr Mittel gegen das Unglück als die Vernunft.
  • Der Mut wächst mit der Gefahr.
  • Der Nachruhm ist die Unsterblichkeit der Seele.
  • Der Natur liegt nur unser
  • Dasein nicht unser Wohlsein am Herzen.
  • Der Neid brütet Schwäne aus faulen Enteneiern.
  • Der Neid gönnt dem Teufel nicht die Hitze in der Hölle.
  • Der Neid ist sein eigener Folterknecht.
  • Der Neid ist unversöhnlicher als der Haß.
  • Der Neid steht früh auf.
  • Der Neidische wird ärmer, wen er andere reicher werden sieht.
  • Der Onkel, der Gutes mitbringt, ist besser als eine Tante, die Klavier spielt.
  • Der Pfad in die Höhe ist der gleiche, der in die Tiefe führt.
  • Der Prophet gilt nichts in seinem Vaterland.
  • Der Rausch liegt im letzten Glas.
  • Der Ruhm der kleinen Leute heißt Erfolg.
  • Der schlimmste aller Fehler ist, sich keines solchen bewußt zu werden.
  • Der Schmerz ist Leben.
  • Der Schmerz liegt in der Dauer, die Freude im Augenblick.
  • Der Schuster hat die schlechtesten Schuhe.
  • Der Selbsthelfer ist der beste Nothelfer.
  • Der sicherste Reichtum ist die Armut an Bedürfnissen.
  • Der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein.
  • Der Siege göttlichster ist das Vergeben.
  • Der Spaß ist unerschöpflich, nicht der Ernst.
  • Der Spiegel ist ein Beichtvater, der den Mund hält.
  • Der Stärkere hat immer recht.
  • Der Stein, der rollt, setzt keinen Schimmel an.
  • Der Tag nimmt seinen Lauf, ob du aufstehst oder nicht.
  • Der Tag, der vergeht, ist besser als der, der kommt.
  • Der Teufel hat mehr als zwölf Apostel.
  • Der Tod hat keinen Kalender.
  • Der Tod ist das Ende aller Not.
  • Der Tod ist ein stiller Mann, aber er bezwingt jeden.
  • Der Tod macht stille Leute.
  • Der Tod zahlt alle Schulden.
  • Der Ton macht die Musik.
  • Der Topf daheim kocht lustiger als jeder andere.
  • Der Tugend ist kein Ziel zu hoch.
  • Der tut genug, der tut was er kann.
  • Der Überfluß ist die Mutter der Langeweile.
  • Der Ungebildete glaubt alles was ihm paßt.
  • Der Unwissende hat Mut, der Wissende hat Angst.
  • Der Ursprung aller Dinge ist klein.
  • Der Verliebte hat keine Zeit, geistreich zu sein.
  • Der verlorenste aller Tage ist der, an dem man nicht gelacht hat.
  • Der Verräter schläft nicht.
  • Der wackere Mann findet überall eine Heimat.
  • Der Wahn ist kurz, die Reu' ist lang.
  • Der wahre Diener ist der wahre Herr.
  • Der Wechsel allein ist das Beständige.
  • Der Weg zum Reichtum heißt Arbeit und Sparsamkeit.
  • Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.
  • Der Wein erfindet nicht, er schwatzt nur aus.
  • Der Wein erfreut des Menschen Herz.
  • Der Wein ist die Milch der Alten.
  • Der Wein macht Dumme dümmer und Kluge klüger.
  • Der Wein macht lose Leute.
  • Der Weise ist es dadurch, daß er überall lernet, auch von der Ameise.
  • Der Weise kennt seine Bedürfnisse, nicht so der Reiche.
  • Der Weise trägt sein Glück bei sich.
  • Der Weizen auf dem Feld ist noch kein Geld.
  • Der Widerspruch ist es, der uns produktiv macht.
  • Der Wille und nicht die Gabe macht den Geber.
  • Der Wolf ist immer bereit, sich ohne Lohn als Schäfer zu verdingen.
  • Der Wunsch ist der Vater des Gedanken.
  • Der Wunsch klug zu erscheinen, verhindert oft, es zu werden.
  • Der Zaun ist Friedensstifter unter Nachbarn.
  • Der Zorn beherrscht nur schwache Leute.
  • Der Zank ist das Band vieler bürgerlicher Ehen.
  • Der Zorn ist ein kurzer Wahnsinn.
  • Der Zorn ist eine kurze Raserei.
  • Der Zufall ist ein Ereignis, das auf unveränderbare Naturgesetze ruht.
  • Der Zweck heiligt die Mittel.
  • Des einen Schaden ist des anderen Gewinn.
  • Des einen Tod, des anderen Brot.
  • Des Faulen Werktag ist immer morgen, sein Ruhetag heute.
  • Des Gastes Auge sieht scharf.
  • Des Kindes Hoffnung ist der Jüngling, des Jünglings der Mann.
  • Des Lebens Mai blüht einmal und nie wieder.
  • Des Mannes Wert ist im Gemüte und in der angestammten Güte.
  • Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.
  • Des Nachbarn Henne scheint uns eine Gans.
  • Des Vaters Selbstbeherrschung ist der beste Unterricht für seine Kinder.
  • Die Abwesenden haben immer unrecht.
  • Die Alten werden zweimal Kinder.
  • Die Alten zum Rat, die Jungen zur Tat.
  • Die Angst ist die Vorstufe der Moral.
  • Die Armut stiehlt, und die Not lügt.
  • Die Augen glauben sich selbst, die Ohren anderen Leuten.
  • Die Augen sehen alles, nur sich selbst nicht.
  • Die Ausgabe ist die Tochter der Einnahme.
  • Die Außenseite eines Menschen ist das Titelblatt des Inneren.
  • Die Axt im Haus erspart den Zimmermann.
  • Die beste Arznei ist die Geduld.
  • Die beste Zeit ist immer der nächste Augenblick.
  • Die besten Dinge verdanken wir dem Zufall.
  • Die besten Eltern haben oft ungeratene Kinder.
  • Die besten Gedanken kommen oft hinterher.
  • Die Bewunderung preist, die Liebe ist stumm.
  • Die Bibel ist älter als die Kirche.
  • Die Bitte ist immer heiß, der Dank kalt.
  • Die Blumen machen den Garten, nicht der Zaun.
  • Die Dankbarkeit ist eine Last, und jede Last will abgeschüttelt sein.
  • Die das Dunkel nicht fühlen, werden sich nie nach dem Lichte umsehen.
  • Die Dinge haben nur den Wert, den man ihnen verleiht.
  • Die Dinge, auf die es im Leben wirklich ankommt, kann man nicht kaufen.
  • Die Dummen werden nicht alle.
  • Die dümmsten Bauern haben die größten Kartoffeln.
  • Die Dümmsten sind in aller Welt die Schlimmsten.
  • Die Ehe folgt auf die Liebe wie der Rauch der Flamme.
  • Die eingebildeten Übel sind die unheilbarsten.
  • Die Eitelkeit ist der Stolz der Schwachen.
  • Die Elemente hassen das Gebild der Menschenhand.
  • Die Erde wird durch Liebe frei, durch Taten wird sie groß.
  • Die Erfahrung lehrt alles.
  • Die Erholung ist die Würze der Arbeit.
  • Die Ernte des Weisen dauert ein ganzes Jahr.
  • Die erste Frau scheuert die Bank, die zweite setzt sich darauf.
  • Die ersten Gedanken sind die besten.
  • Die Ersten werden die Letzten sein.
  • Die euch Haß predigen, erlösen euch nicht.
  • Die Faulen und Dreisten schreien am meisten.
  • Die Feder regiert das Schwert.
  • Die Finsternis verbirgt den Schmutz nicht.
  • Die Fliege ist, wird der Sommer heiß, der kühnste Vogel, den ich weiß.
  • Die Freiheit besteht darin, daß man alles tun kann, was andere nicht schadet.
  • Die Freiheit der Meinung setzt voraus, daß man eine hat.
  • Die Freiheit ist das Recht, alles zu tun, was die Gesetze erlauben.
  • Die Freiheit besteht in erster Linie nicht aus Privilegien sondern aus Pflichten.
  • Die Freunde nennen sich aufrichtig, die Feinde sind es.
  • Die Freundschaft fließt aus vielen Quellen, am meisten aber aus dem Respekt.
  • Die Furcht ist die Mutter der Moral.
  • Die Garderobe einer Frau ist die Visitenkarte des Mannes.
  • Die Geduld ist der Schlüssel zur Freude.
  • Die gefährlichsten Herzkrankheiten sind: Haß, Neid und Geiz.
  • Die Gegenwart eines Gedankens ist wie die Gegenwart eines Geliebten.
  • Die Gelassenheit ist eine anmutige Form des Selbstbewußtseins.
  • Die Gesunden und Kranken haben ungleiche Gedanken.
  • Die gesundeste Turnübung ist das rechtzeitige Aufstehen vom Eßtisch.
  • Die Gesundheit schätzt man erst, wenn man krank ist.
  • Die Gewaltigen handeln mit Geld, die Schwachen mit Recht.
  • Die Gewohnheit ist ein Tyrann.
  • Die Gewohnheit ist eine zweite Natur.
  • Die Gläubigen muß man fern vom Kloster suchen.
  • Die Gläubigen sind selten Denker und die Denker selten gläubig.
  • Die großen Bäume reißt der Sturm aus, die kleinen biegt er.
  • Die großen Gedanken kommen aus dem Herzen.
  • Die großen Ideen kommen auf tausend Füßen daher.
  • Die Großen schaffen das Gute, die Guten das Dauerhafte.
  • Die größte Freiheit: Keines Lasters Knecht zu sein.
  • Die größte Kraft des Lebens ist der Dank.
  • Die größte Kunst im Lieben ist, daß man schweigen kann.
  • Die Grundlage guter Manieren ist Selbstvertrauen.
  • Die gute Ehe ist ein ew'ger Brautstand.
  • Die Hauptbestandteile eines guten Charakters sind Treue und Mitleid.
  • Die Hausfrau hat ihr Licht vom Manne, wie der Mond von der Sonne.
  • Die Herrschaft über den Augenblick, ist die Herrschaft über das Leben.
  • Die Herzen, die sich am schnellsten geben, nehmen sich auch schnell zurück.
  • Die Hoffnung freut manchen Mann, der Herzensfreude nie gewann.
  • Die Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.
  • Die Hölle und der Argwohn werden nimmer satt.
  • Die Idee ist ein stehengebliebener Gedanke.
  • Die Idee, wo sie zum Leben durchdringt, gibt eine unendliche Kraft und Stärke.
  • Die Irrtümer des Arztes sind mit Erde zugedeckt.
  • Die Jahre wachsen, aber die Kräfte schwinden.
  • Die Jugend folgt, ein Rosenblatt, den Winden.
  • Die Jugend nährt sich von Träumen, das Alter von Erinnerungen.
  • Die Jugend soll erwerben, was das Alter verzehrt.
  • Die Jugend und die schöne Liebe, alles hat sein Ende.
  • Die Jugend weiß erst zu schätzen, wer sie nicht mehr hat.
  • Die jungen Leute leiden weniger unter Fehlern als unter der Alten Weisheit.
  • Die Jungen steigen, wenn die Alten fallen.
  • Die jüngere Generation ist der Pfeil, die ältere der Bogen.
  • Die Kart' und die Kanne machen manchen zum armen Manne.
  • Die Katze läßt das Mausen nicht.
  • Die Kinder soll man achten. Wer weiß, ob sie uns nicht einst übertreffen.
  • Die Kirchen müssen Demut lernen, wie sie es lehren.
  • Die Kirche muß man im Dorfe lassen.
  • Die kleinen Diebe hängt man, die großen läßt man laufen.
  • Die kleinen Sünder tun die größte Buße.
  • Die Klugheit ist die Tapferkeit der Alten.
  • Die Kunst zu gefallen, ist die Kunst zu betrügen.
  • Die Kunst zu warten ist bedeutender, als die Kunst warten zu lassen.
  • Die Kutte macht nicht den Mönch.
  • Die Lächerlichkeit tötet sicherer als jede Waffe.
  • Die Langeweile ist die Not derer, die keine Not kennen.
  • Die Laster sind untereinander näher verwandt als die Tugenden.
  • Die Laster stehlen der Tugend die Kleider.
  • Die Lebensaufgabe eines Menschen ist die Beschützerin seines Lebens.
  • Die Lebenskraft eines Zeitalters liegt nicht in der Ernte sondern in der Aussaat.
  • Die letzten Freuden des Lebens sind stiller, aber tiefer und erfüllter.
  • Die Leute, die niemals Zeit haben, tun am wenigsten.
  • Die Liebe hat nun einmal dieses Übel, daß Krieg und Frieden immer wechseln.
  • Die Liebe hat zwei Töchter: Die Güte und die Geduld.
  • Die Liebe ist einäugig. Der Haß ist blind.
  • Die Liebe ist nicht blind, aber sie sieht nichts.
  • Die Liebe ist wie Tau, sie fällt auf Rosen und Kuhfladen.
  • Die Liebe lebt von liebenswerten Kleinigkeiten.
  • Die Liebe schneidet ins lebendige Fleisch.
  • Die liebsten Gäste kommen von selbst.
  • Die Lüge ist der Schild der Feigen.
  • Die Lüge tötet die Liebe. Aber die Aufrichtigkeit tötet sie erst recht.
  • Die Mängel erkennt nur der Lieblose.
  • Die mächtigigste Kraft der Welt ist eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
  • Die Männer ergreifen die Gelegenheit, die Frauen schaffen sie.
  • Die Mäßigkeit ist gut und fein, nur darf sie nicht unmäßig sein.
  • Die Mathematik ist das Alphabet, mit dem Gott die Welt geschrieben hat.
  • Die meisten Dinge, die uns Vergnügen bereiten, sind unvernünftig.
  • Die meisten Freundschaften zerbrechen nicht, sondern verwelken.
  • Die meisten Menschen benötigen mehr Liebe, als sie verdienen.
  • Die meisten Menschen sterben an ihren Arzneien, nicht an ihren Krankheiten.
  • Die meisten verwechseln Dabeisein mit Erleben.
  • Die Menschen glauben das gern, was sie wünschen.
  • Die Menschen sind gut, nur die Leute sind schlecht.
  • Die Menschen sind ihrer Zeit ähnlicher als ihren Vätern.
  • Die Menschen werden alt, aber selten reif.
  • Die Mode ist weiblichen Geschlechts, hat folglich ihre Launen.
  • Die Moral sinkt mit der Sonne.
  • Die moralisierende Frau ist ohne jeden Reiz.
  • Die Mutter denkt weit, aber die Kinder denken noch weiter.
  • Die Mutter wird stärker vom Söhnchen als vom Vater beherrscht.
  • Die Nacht ist die Mutter von Gedanken.
  • Die Narbe bleibt, auch wenn die Wunde heilt.
  • Die Natur bricht niemals ihre Gesetze.
  • Die Natur haßt die Vernunft.
  • Die Natur ist ein unendlich geteilter Gott.
  • Die Natur kennt das große Geheimnis und lächelt.
  • Die Natur läßt sich nicht zwingen.
  • Die Natur macht keine Sprünge.
  • Die Natur macht nichts vergeblich.
  • Die Neider sterben wohl, doch nimmermehr der Neid.
  • Die Notwendigkeit ist der beste Ratgeber.
  • Die Pfaffen necke keiner, weil sie unversöhnlich sind.
  • Die Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige.
  • Die Rache ist ein Erbteil schwacher Seelen.
  • Die Rache ist ein Gericht, das man kalt verspeisen muß.
  • Die Rasur ist das Zeichen der Zivilisation.
  • Die reinste Freude ist Schadenfreude.
  • Die Religion muß froh machen.
  • Die Religion stützt sich vor allem und hauptsächlich auf die Angst.
  • Die Rute macht aus bösen Kindern gute.
  • Die schlechte Laune ist eine Ohrfeige ins eigene Gesicht.
  • Die schlechten Nachrichten haben Flügel.
  • Die schlechtesten Früchte sind es nicht, woran die Wespen nagen.
  • Die Schnellentschlossenen straucheln leicht.
  • Die schönste Freude erlebt man immer da, wo man sie am wenigsten erwartet.
  • Die Schule des Lebens kann man nicht schwänzen.
  • Die Schwüre der Liebenden dringen nicht zu den Ohren der Götter.
  • Die Seele ernährt sich von dem, worüber sie sich freut.
  • Die Seele ist das Schiff, Vernunft das Steuer und Wahrheit der Hafen.
  • Die Seele vom Genuß, o Freund, ist die Kürze.
  • Die seelischen Werte einer Frau erkennt du daran, wie sie zu altern versteht.
  • Die Selbstzufriedenheit ist in Wahrheit das Höchste, was man erhoffen kann.
  • Die Seligkeit, sich geliebt zu fühlen, mildert jeden Schmerz.
  • Die Sitten sind oft grausamer als die Gesetze.
  • Die Sonne vertreibt die Finsternis der Nacht.
  • Die Sorge verleiht kleinen Dingen einen großen Schatten.
  • Die Stärke des Leoparden besteht in der Furcht vor dem Leoparden.
  • Die Stimmen soll man wägen und nicht zählen.
  • Die Stöße der Jugend spürt man im Alter.
  • Die Strafe für Eitelkeit ist die Schmeichelei.
  • Die Strafe haßt man, aber die Sünde liebt man.
  • Die Stunde des Todes ist die Stunde der Wahrheit.
  • Die Stunden auszufüllen, das nennt man Glück.
  • Die Suche nach Glück bringt uns viel Unglück.
  • Die Sünde ist eine religiöse Vorstellung, die Schuld eine moralische.
  • Die Tage folgen einander wohl, aber sie gleichen sich nicht.
  • Die teuersten Pferde sind in der Regel die Steckenpferde.
  • Die Tochter des Neides ist die Verleumdung.
  • Die Tränen einer Witwe werden vom ersten Wind getrocknet.
  • Die Trennung beginnt oft schon mit dem Wiedersehen.
  • Die Tugend adelt mehr als das Geblüt.
  • Die Tugend der Eltern ist eine kostbare Mitgift.
  • Die Tugend leuchtet wohl, aber sie glänzt nicht.
  • Die Tür zur Hölle steht immer offen.
  • Die Unbeholfenheit der Männer rettet mehr Herzen als die Tugend.
  • Die Undankbarkeit ist eine Tochter des Stolzes.
  • Die Unschuld des Mannes heißt Ehre. Die Ehre der Frau heißt Unschuld.
  • Die verbindlichen Leute sind in der Regel die rücksichtslosesten.
  • Die Vernunft ist des Herzens größte Feindin.
  • Die viel feilschen, kaufen am wenigsten.
  • Die Vorsicht ist die rechte Tapferkeit.
  • Die wahre Heimat ist eigentlich die Sprache.
  • Die wahre Ehrfurcht geht niemals aus der Furcht hervor.
  • Die Wahrheit liegt in der Mitte.
  • Die Welt ist des Teufels Braut.
  • Die Welt ist nicht größer als das Fenster, das du dir öffnest.
  • Die Welt ist voller Widerspruch.
  • Die Welt ist voll von Leuten, die Wasser predigen und Wein rinken.
  • Die Welt vergöttert die Jugend, aber regieren läßt sie sich von den Alten.
  • Die Welt will betrogen sein.
  • Die Wiege ist dem Menschen das ruhigste Bett.
  • Die Wilden fressen einander, und die Zahmen betrügen einander.
  • Die wildesten Fohlen werden die besten Pferde.
  • Die Wissenschaft ist der Verstand der Welt, die Kunst ihre Seele.
  • Die Wurzel aller Sittlichkeit ist die Selbstbeherrschung.
  • Die Zahl ist das Wesen aller Dinge.
  • Die Zeit eilt, heilt, weilt und teilt.
  • Die Zeit heilt alle Wunden.
  • Die Zeit heilt nicht alles; aber sie rückt das Unheilbare aus dem Mittelpunkt.
  • Die Zeit herrscht über die Dinge.
  • Die Zeit ist Bewegung im Raum.
  • Die Zeit ist schlecht? Wohlan, du bist da, sie zu verbessern.
  • Die Zeiten ändern sich, und wir uns mit ihnen.
  • Die Zukunft ist die Ausrede derer, die in der Gegenwart nichts tun wollen.
  • Die Zunge ist der Degen der Frauen. Sie lassen ihn nie rosten.
  • Die Zunge ist der Sabel im Schnabel.
  • Die zuverlässigsten Freunde, sind die Feinde deiner Feinde.
  • Die Zweige geben Kunde von der Wurzel.
  • Die Zwiebel hat sieben Häute, ein Weib neun.
  • Dienst ohne Lohn macht Diebe.
  • Dir selbst sei treu und treu den andern, dann ist die Enge weit genug.
  • Disteln sind dem Esel lieber als Rosen.
  • Donner ist gut und eindrucksvoll, aber die Arbeit leistet der Blitz.
  • Doppelt genäht hält besser.
  • Dornen und Disteln stechen sehr, böse Zungen noch viel mehr.
  • Drei Ding kommen zustatten in Not: alt Geld, alt Heu und alt Brot.
  • Drei Dinge braucht man zu allem: Kraft, Verstand und Willen.
  • Drei Dinge kommen unangemeldet ins Haus: Alter, Schulden und Tod.
  • Drei Dinge regieren die Welt: eitle Ehre, Wollust und Geld.
  • Drei Dinge schaffe bald aus dem Haus: Mädchen, Mist und Maus.
  • Drei Dinge wachsen alle Tage: Schaden, Sorge, Klagen.
  • Drei können ein Geheimnis bewahren, wenn zwei von ihnen tot sind.
  • Drei Schritte tue nach innen! Dann den nach außen.
  • Dreimal umziehen ist so schlimm wie einmal abbrennen.
  • Drum prüfe, wer sich ewig bindet.
  • Du gehst zu Frauen? Vergiß die Peitsche nicht.
  • Du muß den Brunnen graben, bevor du Durst hast.
  • Du mußt das Beste hoffen, das Schlimmste kommt von selbst.
  • Du mußt jeden Tag auch deinen Feldzug gegen dich selber führen.
  • Du siehst die leuchtende Sternschnuppe nur dann, wenn sie verglüht.
  • Du sollst beim Betteln dich nicht Verzetteln.
  • Du sollst den Tag nicht vor dem Abend loben.
  • Du sollst der werden, der du bist.
  • Du sprichst ein großes Wort gelassen aus.
  • Du weißt nicht wie schwer die Last ist, die du nicht zu tragen hast.
  • Du wirst dann aufhören zu fürchten, wenn du aufhörst zu hoffen.
  • Dulden schweigen und lachen, hilft bei vielen bösen Sachen.
  • Dumme Gedanken hat jeder, nur: der Weise verschweigt sie.
  • Dummheit ist auch eine natürliche Begabung.
  • Dummheit schützt vor Torheit nicht.
  • Dummheit und Stolz wachsen auf einem Holz.
  • Dünne Liebe sieht überall dicke Fehler.
  • Durch Betrug erlistet ist noch nicht gewonnen.
  • Durch den Glauben wird mancher betrogen.
  • Durch Eintracht wächst das Kleine, durch Zwietracht zerfällt das Größte.
  • Durch Enthaltsamkeit und Ruhe werden viele Krankheiten geheilt.
  • Durch Fallen lernt man gehen.
  • Durch fremden Schaden wird man klug.
  • Durch Leidenschaften lebt der Mensch, durch Vernunft existiert er bloß.
  • Durch Schlechtmachen lernt man das Rechtmachen.
  • Durch Weisheit wird ein Haus gebaut und durch Verstand erhalten.
  • Durch wiederholte Streiche fällt auch die größte Eiche.
  • Durchschneide nicht, was du lösen kannst.
  • Durst macht Wasser zu Wein.

E

  • Ebbe folgt nicht auf Ebbe, dazwischen ist die Flut.
  • Edel macht das Gemüt, nicht das Geblüt.
  • Edel sei der Mensch, hilfreich und gut.
  • Edel sein ist gar viel mehr als adelig von den Eltern her.
  • Ehe man tadelt, sollte man erst versuchen, ob man nicht entschuldigen kann.
  • Ehen werden im Himmel geschlossen.
  • Ehre dein Amt, damit dein Amt dich ehrt.
  • Ehre ist der Tugend Lohn.
  • Ehre und Spiegel werden schon vom kleinsten Hauch getrübt.
  • Ehre, dem Ehre gebührt.
  • Ehrgeiz ist die letzte Zuflucht des Mißerfolgs.
  • Ehrlich leben, niemand hassen, leben und auch leben lassen.
  • Ehrlich währt am längsten.
  • Eifersucht ist die Angst vor dem Vergleich.
  • Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft.
  • Eigen Brot nährt am besten.
  • Eigener Fleiß macht den Schornstein rauchen.
  • Eigener Herd ist Goldes wert.
  • Eigener Nutz ist ein böser Putz.
  • Eigener Rauch und Hausgemach, geht über jede andere Sach'.
  • Eigenliebe ist das Instrument unserer Selbsterhaltung.
  • Eigenlob stinkt, Freundeslob hinkt, Feindeslob klingt.
  • Eigennutz macht die einen blind die anderen sehend.
  • Eile ist die Mutter der Unvollkommenheit.
  • Eile mit Weile.
  • Eilen hilft nicht: zur rechten Zeit fortgehen, das ist's.
  • Eilen tut sehr selten gut.
  • Eilig entschwindet die Zeit, unmerklich beschleicht uns das Alter.
  • Ein Abend, an dem sich alle einig sind, ist ein verlorener Abend.
  • Ein alter Fuchs ist schwer zu fangen.
  • Ein Ältester, der viele Sprichwörter kennt, kann jeden Streich schlichten.
  • Ein Amt ohne guten Sold macht Diebe.
  • Ein Asyl für jeden Kummer ist das Gebet.
  • Ein Augenblick Geduld kann oft viel Unglück verhüten.
  • Ein Bauer hat genug der Ehr', ist in dem Dorf der Erste er.
  • Ein Beruf ist das Rückgrat des Lebens.
  • Ein bescheidenes Glück, die beste Form des Glücks.
  • Ein bißchen zu spät ist viel zu spät.
  • Ein blindes Huhn findet auch wohl ein Korn.
  • Ein Bringer ist immer willkommen.
  • Ein Chef ist ein Mann, der anderer bedarf.
  • Ein Denker ist kein Schwätzer.
  • Ein dürres Blatt schon kann ein bös' Gewissen schrecken.
  • Ein edler Mensch kann nie sein kindliches Herz verlieren.
  • Ein edles Beispiel macht die schweren Taten leicht.
  • Ein erfolgreicher Mann hat alles zu seiner Zeit.
  • Ein Ertrinkender läßt sich retten, ein Verliebter niemals.
  • Ein falscher Verdacht hat Teufelsmacht.
  • Ein Feigling ist ein Mann, bei dem der Selbsterhaltungstrieb normal funioniert.
  • Ein faules Ei verdirbt den ganzen Brei.
  • Ein Faulpelz ist des Teufels Ruhekissen.
  • Ein feiner Verstand ist besser als eine grobe Faust.
  • Ein fleißiger Bauer ist edler als ein fauler Edelmann.
  • Ein Fresser wird nicht geboren, er wird erzogen.
  • Ein Freund ist nützer nahebei als in der Ferne ihrer drei.
  • Ein freundlicher Doktor fällt in der Achtung seiner Patienten.
  • Ein freundliches Wort findet immer guten Boden.
  • Ein freundliches Wort kostet nichts, es ist doch das schönste aller Geschenke.
  • Ein Friede ist besser als zehn Siege.
  • Ein friedfertiger Mensch nützt mehr als ein gelehrter.
  • Ein fröhlich Herz, gesundes Blut ist besser als Geld und Gut.
  • Ein fröhliches Herz lebt am längsten.
  • Ein Gast ist wie ein Fisch, er bleibt nicht lange frisch.
  • Ein gebranntes Kind scheut das Feuer.
  • Ein Gedanke kann nicht erwachen, ohne andere zu wecken.
  • Ein Geduldiger ist besser denn ein Starker.
  • Ein Geheimnis juckt auf der Zunge.
  • Ein geistreicher Mann ist nur etwas wert, wenn er Charakter hat.
  • Ein Geschäft ist erst dann ein gutes Geschäft, wenn es bezahlt ist.
  • Ein Geschenk, das kein Opfer ist, ist kein Geschenk.
  • Ein Gesetz gilt nicht überall.
  • Ein gesunder Bettler ist glücklicher als ein kranker König.
  • Ein gesunder Geist im gesunden Körper.
  • Ein gewesener Freund ist schlimmer als ein Feind.
  • Ein Gläschen in Ehren kann niemand verwehren.
  • Ein Glaube ohne Tat ist ein Feld ohne Saat.
  • Ein glücklich Paar: Er tut, was sie will und sie tut, was sie will.
  • Ein Grenzstein verhütet viel Streit.
  • Ein grober Keil gehört auf einem groben Klotz.
  • Ein großer Mensch ist derjenige, der sein Kinderherz nicht verliert.
  • Ein großer Teil der Sorge besteht aus unbegründeter Furcht.
  • Ein gut Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen.
  • Ein guter Abend kommt heran, wenn ich den ganzen Tag getan.
  • Ein guter Amboß fürchtet keinen Hammer.
  • Ein guter Antreiber ist mehr wert als zehn Arbeiter.
  • Ein guter Feldherr ist so gut wie eine halbe Armee.
  • Ein guter Koch ist ein guter Arzt.
  • Ein guter Mensch ist ein Stern für jene, die das Licht nicht finden.
  • Ein guter Nachbar ist besser als der Bruder in der Ferne.
  • Ein guter Name ist ein reiches Erbteil.
  • Ein guter Tag fängt morgens an.
  • Ein guter Trunk macht Alte jung.
  • Ein gutes Beispiel ist der beste Lehrmeister.
  • Ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen.
  • Ein Herz, das sich auf der Zunge tragen läßt, muß leicht sein.
  • Ein Heute ist besser als zehn Morgen.
  • Ein jeder denkt in seinem Sinn: Was künstlich Vieh ich bin.
  • Ein jeder kehre vor seiner Tür.
  • Ein jeder preist nur, was ihm nützt.
  • Ein jeder Wechsel schreckt den Glücklichen.
  • Ein jeder Wunsch, wenn er erfüllt, kriegt augenblicklich Junge.
  • Ein junger Arzt muß drei Friedhöfe haben.
  • Ein Kind taugt weder zum Lügen noch zum Verheimlichen.
  • Ein Kind, Angstkind: zwei Kinder, Spielkinder.
  • Ein kleines Glück ist auch ein Glück.
  • Ein Knabe nimmt, ein Mädchen nascht.
  • Ein Knauser ist immer arm.
  • Ein Kopf allein rennt keine Mauer ein.
  • Ein kühnes Wort macht Mut.
  • Ein Küßchen in Ehren kann niemand verwehren.
  • Ein lebender Hund ist besser als ein toter Löwe.
  • Ein Leben ohne Freude ist wie eine Reise ohne Gasthaus.
  • Ein Löffel voll Tat ist besser als ein Scheffel voll Rat.
  • Ein Lügner muß ein gutes Gedächtnis haben.
  • Ein Mädchen, das lacht, ist schon halb gewonnen.
  • Ein Mann kommt in die besten Jahre, wenn die guten vorüber sind.
  • Ein Mann mit weißem Haar ist wie ein Haus, auf dessem Dach Schnee liegt.
  • Ein Mann soll immer mehr wollen, als er leisten kann.
  • Ein Mensch hofft gläubig wie ein Kind, daß alle Menschen Menschen sind.
  • Ein Mensch ohne Plan ist wie ein Schiff ohne Steuer.
  • Ein Nein zur rechten Zeit erspart viel Widerwärtigkeit.
  • Ein Ochs, der viel brüllt, zieht wenig.
  • Ein oft gesehenes Mädchen und ein oft gesehenes Kleid verlieren an Wert.
  • Ein Pfennig Frohsinn ist ein Pfennig Kummer wert.
  • Ein Rat vor der Gefahr ist Wein, nach der Gefahr Essig.
  • Ein Raum, der sich leicht erwärmen läßt, wird auch leicht kalt.
  • Ein rechtschaffener Ochse geht mitten durch den Dreck.
  • Ein reicher Mann ist nie zu alt für eine junge Frau,
  • Ein reicher Mann weiß, daß er genug hat.
  • Ein Richter sollte zwei gleiche Ohren haben.
  • Ein schamhafter Bettler ist elend.
  • Ein Schiffbrüchiger hat Angst vor ruhiger See.
  • Ein Schlächter kauft dem anderen keine Wurst ab.
  • Ein schlechter Mensch ist niemals glücklich, auch wenn er viel Glück hat.
  • Ein schwerer Beutel macht leicht eitel.
  • Ein Späßchen zur Zeit hat niemand gereut.
  • Ein Spatz in der Hand ist besser als eine Taube auf dem Dach.
  • Ein streitsüchtiger Hund läuft meist mit zerrissenen Ohren.
  • Ein Tag lehrt den anderen.
  • Ein Tor ist immer willig, wenn eine Törin will.
  • Ein Übel ist des andern Geschwisterkind.
  • Ein Unglück kommt selten allein.
  • Ein Vater ernährt eher zehn Kinder als zehn Kinder einen Vater.
  • Ein verliebter Greis ist ein junger Narr.
  • Ein Vogel in der Hand ist besser als zehn auf dem Dach.
  • Ein voller Bauch studiert nicht gern.
  • Ein voller Beutel hat viele Freunde.
  • Ein Versuch ist vieles wert, sogar einen Reinfall.
  • Ein Witwer ist ein Stecken ohne Rebe.
  • Ein Wort der Güte ist besser als eine dicke Pastete.
  • Ein zänkischer Hund kommt hinkend heim.
  • Ein zänkischer Mensch richtet nur Unheil an.
  • Ein zufriedener Mensch ist ein Engel, der die Sonne ins Haus bringt.
  • Einander kennenlernen heißt lernen, wie fremd man einander ist.
  • Einbildung mag einen Menschen aufblasen, aber nicht stützen.
  • Eine Ehe ist ein Bauwerk, das jeden Tag neu errichtet werden muß.
  • Eine Frau die nicht häßlich sein kann, ist nicht schön.
  • Eine Frau hat eine Ausrede schneller zur Hand als eine Schürze.
  • Eine Frau, die fleißig ist wie eine Biene, hat auch einen Stachel.
  • Eine Frau, die nicht eifersüchtig wird, ist wie ein Ball, der nicht springt.
  • Eine Frau, die von Herzen glücklich ist, geht nicht mehr in Gesellschaft.
  • Eine Freude vertreibt hundert Sorgen.
  • Eine Geliebte liebt man am meisten, eine Frau am besten, eine Mutter immer.
  • Eine Generation geht, eine andere kommt. Die Erde steht in Ewigkeit.
  • Eine goldene Ader ist der Same zu allem Hader.
  • Eine Gunst empfangen bedeutet, ein Stück Freiheit verkaufen.
  • Eine gute Ausrede und ein Nudelbrett sind überall daheim.
  • Eine gute Hausfrau ist der beste Hausrat.
  • Eine gute Hausfrau kann aus der Kartoffel viele Gerichte machen.
  • Eine Hälfte der Welt verlacht die andere.
  • Eine Hand wäscht die andere.
  • Eine höfliche Frage verdient eine höfliche Antwort.
  • Eine Jugendsünde ist, wenn man jung ist und es verpaßt.
  • Eine Kette ist so stark wie das schwächste Glied.
  • Eine kleine Axt kann einen starken Baum umhauen.
  • Eine kluge Frau macht erst den Mann vernünftig.
  • Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
  • Eine Last, wohl gefaßt, ist schnell nur halbe Last.
  • Eine launische Frau ist das Fegefeuer im Hause.
  • Eine List betrügt die andere.
  • Eine Lüge schleppt zehn andere nach sich.
  • Eine Minute heute ist besser als ein Stunde morgen.
  • Eine Mutter ist soviel wert wie hundert Schulmeister.
  • Eine Rede wird durch Gleichnisse schön.
  • Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem Schritt.
  • Eine schöne Wirtin verkauft auch saures Bier.
  • Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.
  • Eine sitzende Krähe verhungert.
  • Eine Stunde Gerechtigkeit ist mehr als siebzig Jahr Gebet.
  • Eine Stunde Schlaf vor Mitternacht, ist besser als zwei danach.
  • Eine Wurst über den Zaun und eine Wurst herüber erhält die Freundschaft.
  • Eine Sünde tut der anderen die Tür auf.
  • Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.
  • Einem Gesunden schmeckt auch eine Wassersuppe.
  • Einem gewissenlosen Feind gegenüber greift selbst der Edle zur List.
  • Einem Kranken hilft auch kein goldenes Bett.
  • Einen alten Baum versetzt man nicht.
  • Einen alten Dreck soll man nicht aufrühren, sonst stinkt er.
  • Einen Freund finden, braucht Jahre, einen Freund verlieren, eine Stunde.
  • Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.
  • Einen Gescheiten kann man überzeugen, einen Dummen muß man überreden.
  • Einen Kampf verliert jeder: den Kampf gegen das Alter.
  • Einen Menschen kennen heißt ihn lieben oder bedauern.
  • Einen Menschen lieben, heißt einwilligen, mit ihm alt zu werden.
  • Einen nackten Mann kann man nicht in die Tasche greifen.
  • Einen Richter darf man täuschen aber nicht beschimpfen.
  • Einen richtigen Abschied erkennt man daran, daß er nicht mehr weh tut.
  • Einen Schuft bemerken, heißt schon ihn stärken.
  • Einen Tag, an dem man nicht gelacht hat, ist ein verlorener Tag.
  • Einen Wahn verlieren macht weiser als als eine Wahrheit finden.
  • Einer für alle, alle für einen.
  • Einer, der seinen Nachbarn haßt, entdeckt sogar in der Sonne Fehler.
  • Einer liebt die Mutter, der andere die Tochter.
  • Eines Menschen Tun und Wesen, an der Stirne ist's zu lesen.
  • Eines weisen Mannes Ernte wächst das ganze Jahr.
  • Einfachheit ist das Resultat der Reife.
  • Einfälle sind besser als Ausfälle.
  • Einigkeit macht stark.
  • Einmal geschrieben ist besser als zehnmal hören.
  • Einmal geschrieben ist so gut wie zehnmal gelesen.
  • Einmal gestohlen heißt immer veroren.
  • Einmal ist keinmal, aber zweimal ist einmal zuviel.
  • Einmal ist keinmal.
  • Einmal ist wie nichts, zweimal wie zehnmal.
  • Einmal selbst sehen, ist mehr wert als hundert Neuigkeiten hören.
  • Einsamkeit ist das Vergnügen an Sachen, welche wir nicht kriegen.
  • Einsam sein macht stark, vereinsamt sein macht traurig.
  • Einsicht ist der erste Weg zur Besserung.
  • Eintracht baut das Haus, Zwietracht reißt es nieder.
  • Eintracht bringt Macht.
  • Eintracht daheim, draußen Friede.
  • Eintracht ernährt, Zwietracht verzehrt.
  • Einzig den Ärzten ist es erlaubt zu lügen.
  • Elend kommt über Nacht.
  • Elend wird vergessen, gibt's nur was zu essen.
  • Elend und Not machen den Menschen tot.
  • Ende gut, alles gut.
  • Entbehre gern, was du nicht hast.
  • Entflohener Augenblick kommt nie zurück.
  • Enthaltsamkeit ist das Vergnügen an Sachen, welche wir nicht kriegen.
  • Ereignisse, die der Mensch nicht versteht, nennt man Zufall.
  • Er floh vor dem Loche und fiel in den Brunnen.
  • Er hatte den Mut feige zu sein!
  • Ein Held!
  • Erbärmlich ist jener Schüler, der seinen Lehrer nicht übertrifft.
  • Erfahrung ist der Name, mit dem jeder seine Dummheiten bezeichnet.
  • Erfahrung ist eine teuere Schule.
  • Erfahrung macht Narren gescheit.
  • Erfahrung nährt die Vorsicht.
  • Erfahrung tut mehr als Meisters Lehr'.
  • Erfahrungen machen einen Mann klüger, eine Frau älter.
  • Erfahrungen sind nur dann von Wert, wenn man sie hätte, ehe man sie macht.
  • Erfolgreich ist, wer weiß, was er nicht kann.
  • Erfolgreich sind wir, wo wir nützen, nicht wo wir ausnützen.
  • Erhalten ist schwerer als erwerben.
  • Erinnerungen verschönern das Leben; doch Vergessen macht es erträglicher.
  • Erkenntnis wächst nur unter Druck.
  • Ernst ist das Leben, heiter die Kunst.
  • Erspart ist so gut wie erworben.
  • Erst anklagen, dann richten.
  • Erst Brot, dann Tugend.
  • Erst das Wort, dann die Pflanze, dann das Messer.
  • Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.
  • Erst die Last, dann die Rast.
  • Erst kommt das Fressen, dann die Moral
  • Erst wäg's, dann wag's! Erst denk's, dann sag's.
  • Erwerben ist leichter als erhalten.
  • Erziehung heißt natürliche Anlagen entwickeln.
  • Erziehung ist Beispiel und Liebe und sonst nichts.
  • Erzwungene Sache ist nie heilig.
  • Es fallen nicht alle weich, die hoch sitzen.
  • Es fällt keine Eiche vom ersten Streiche.
  • Es gehen viele Freunde in ein kleines Haus.
  • Es gehöhrt zur Weisheit gelegentlich ein bißchen töricht zu sein.
  • Es genügt nicht, Recht zu haben, man muß es auch bekommen.
  • Es genügt schon, Großes auch nur gewollt zu haben.
  • Es gibt allerorten zerbrochene Töpfe.
  • Es gibt ein Recht des Weiseren, nicht des Stärkeren.
  • Es gibt ein rettendes Wort, so gut wie eine rettende Tat.
  • Es gibt Fälle, in denen vernünftig sein feige sein heißt.
  • Es gibt kein gutes Mahl ohne hungrige Mägen.
  • Es gibt für alle Wunden Pflaster.
  • Es gibt Gründe, denen man nicht auf den Grund gehen darf.
  • Es gibt kein besseres Leben als ein gesundes Leben.
  • Es gibt kein Sprichwort, das nicht wahr ist.
  • Es gibt kein Wunder für den, der sich nicht wundern kann.
  • Es gibt keine Handlung für die niemand verantwortlich wäre.
  • Es gibt keine Nadel, die an beiden Enden spitz wäre.
  • Es gibt keinen erkennbaren Weg vor uns, sondern nur hinter uns.
  • Es gibt mehr alte Weintrinker als alte Ärzte.
  • Es gibt mehr Beispiele von großer Liebe als von echter Freundschaft.
  • Es gibt Menschen, die Fische fangen, und solche, die nur das Wasser trüben.
  • Es gibt sehr viele Dinge, über die braucht man nicht reden, die muß man tun.
  • Es gibt tausend Krankheiten, aber nur eine Gesundheit.
  • Es gibt Tugenden, die man nur ausüben kann, wenn man reich ist.
  • Es gibt verschiedene Lärm-Arten, aber nur eine Stille.
  • Es gibt vielerlei Lärm; aber nur eine Stille.
  • Es gibt Wohltäter, die keinen Dank verdienen.
  • Es irrt der Mensch, so lang er strebt.
  • Es irrt der Mensch, so lang er lebt.
  • Es ist besser ein junger Spatz zu sein, als ein alter Paradiesvogel.
  • Es ist besser, dumm wie alle zu sein, als klug wie keiner.
  • Es ist besser, eines anderen Opfer als Bürge zu sein.
  • Es ist besser, zu geben, als zu leihen, und kostet ungefähr gleich viel.
  • Es ist dafür gesorgt, daß die Bäume nicht in den Himmel wachsen.
  • Es ist der Männerschuld, daß Weiber fallen.
  • Es ist der meiste Streit um Ja und Nein und Mein und Dein.
  • Es ist der Menschen Weh und Ach so tausendfach.
  • Es ist ein arger Vogel, der sein Nest beschmutzt.
  • Es ist ein Esel, der mit einem Esel streitet.
  • Es ist etwas weises in jedem Sprichwort.
  • Es ist gefährlich, wenn der Blinde den Blinden führt.
  • Es ist gesorgt, daß die Armen nicht ohne Gebet einschlafen.
  • Es gibt mehr Leute, die kapitulieren als solche die scheitern.
  • Es gibt nichts gutes, außer man tut es.
  • Es ist gut alt werden, wenn man das Alter in Ehren hält.
  • Es ist kein Fehl und Laster, man find't dafür ein Pflaster.
  • Es ist kein Mensch ohne Aber.
  • Es ist kein Unglück so groß, Geduld kann es überwinden.
  • Es ist kein Weg zu weit, wenn die Liebe treibt.
  • Es ist keiner so geschwind, der nicht seinen Meister find't.
  • Es ist keiner so reich, der Arme ist ihm mit Danken gleich.
  • Es ist keiner so stark, er findet einen Stärkeren.
  • Es ist leicht für gestern klug zu sein.
  • Es ist leicht, das Leben schwer zu nehmen,
  • Es ist schwer, es leicht zu nehmen.
  • Es ist nicht alles Butter, was von Kühen kommt.
  • Es ist nicht alles Gold, was glänzt.
  • Es ist nicht leicht, Glück mit Anstand zu tragen.
  • Es ist nichts groß, was nicht gut ist.
  • Es ist nichts so fein gesponnen, alles kommt an's Licht der Sonnen.
  • Es ist nichts zu fürchten als die Furcht.
  • Es ist niemand gern alt, und doch will jedermann gern alt werden.
  • Es ist niemand so krank, daß er nicht auf Besserung hofft.
  • Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.
  • Es ist selten ein Buch ohne Eselsohren.
  • Es ist schon Tugend, das Laster zu meiden.
  • Es ist so leicht, andere, und so schwierig, sich selbst zu belehren.
  • Es kommt nicht darauf an, wie alt man wird, sondern wie man alt wird
  • Es kommt oft anders, als man denkt.
  • Es lebt nur der, der lebend sich seines Lebens freut.
  • Es meint jede Frau, ihr Kind sei ein Pfau.
  • Es muß von Herzen gehen, was auf Herzen wirken soll.
  • Es schlafen nicht alle, die die Augen geschlossen halten.
  • Es schweigen mehr Kluge als Dumme.
  • Es schlägt nicht immer ein, wenn es donnert.
  • Essen ist das Bedürfnis des Körpers, trinken ein Bedürfnis des Geistes.
  • Es sind in Deutschland die Theologen, die dem lieben Gott ein Ende bereiten.
  • Es sind nicht alle frei, die ihrer Ketten spotten.
  • Es sind nicht alle fromm, die in die Kirche gehen.
  • Es sind nicht alle krank, die klagen.
  • Es studieren nicht alle, die Bücher tragen.
  • Es trinken tausend sich zu Tod, eh' einer stirbt an Durstes Not.
  • Es verlobt sich mancher, der nicht Hochzeit macht.
  • Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird.
  • Es wohnt mancher im Kloster, der kein Mönch ist.
  • Es zieht Freude die Fröhlichen an.
  • Essen und Trinken hält Leib und Seele beisammen.
  • Essig ist auch ein Sohn des Weines.
  • Etwas ist besser als nichts.
  • Ewigkeit hat kein Ende.

F

  • Fahr, aber hetz' nicht. Red', aber schwätz' nicht.
  • Fallen ist keine Schande, aber liegen bleiben.
  • Falsche Bescheidenheit ist die schicklichste aller Lügen.
  • Falschheit ist des Teufels Tochter.
  • Fast nie kommt der Mensch aus Vernunft zur Vernunft.
  • Faule Leute feiern viel.
  • Faule Leute haben die meiste Arbeit.
  • Faule Leute wollen alles auf einmal schaffen.
  • Faulhans geht voraus, Schmalhans folgt hinterdrein.
  • Faulheit lohnt mit Armut.
  • Fehlt es am Wind, so greife zum Ruder.
  • Fehlt es dem Dieb an Gelegenheit, glaubt er an seine Ehrlichkeit.
  • Feiertage haben auch ihre Plage.
  • Feigheit verlängert das Leben nicht.
  • Feßle durch Taten die jagende Zeit, schmiede den Tag an die Ewigkeit.
  • Feststehen immer, stillstehen nimmer.
  • Fett schwimmt oben.
  • Fetter Bauch macht mageres Bier.
  • Fische fängt man mit der Angel, Leute mit Worten.
  • Fleiß bricht Eis.
  • Fleiß bringt Brot, Faulheit Not.
  • Fleiß ist des Glückes rechte Hand, Sparsamkeit die linke.
  • Fleißig jäten ist frommer als beten.
  • Fleißige Hand erwirbt, faule Hand verdirbt.
  • Fleißige Jugend macht behagliches Alter.
  • Fleißige Schüler machen fleißige Lehrer.
  • Flüsse und Berge kann man verändern, nicht aber den Menschen.
  • Forsche nie nach des Nachbarn und des Freundes Geheimnis.
  • Fortgesetzte Arbeit wird dadurch leichter, daß man sich an sie gewöhnt.
  • Fragen macht klug.
  • Frauen sind im Unglück weiser als Männer.
  • Frauen und Geld regieren die Welt.
  • Frauengunst war nie umsonst.
  • Frei von Unglück ist niemand.
  • Freier wissen wohl, was sie begehren, aber nicht, was sie bekommen.
  • Freiheiten müssen durch verstärkte Verantwortung ausgeglichen werden.
  • Fressen und Saufen machen die Ärzte reich.
  • Freude an der Arbeit, läßt das Werk trefflich geraten.
  • Freud und Leid sind nahe Nachbarn.
  • Freude fehlt nie, wo Arbeit, Ordnung und Treue sind.
  • Freude ist die Leidenschaft, durch die wir besser werden.
  • Freude läßt sich nur voll auskosten, wenn sich ein anderer mitfreut.
  • Freude und Angst sind Vergrößerungsgläser.
  • Freude, Mäßigkeit und Ruh', schließt dem Arzt die Türe zu.
  • Freundschaft ist die Blüte eines Augenblicks und die Frucht der Zeit.
  • Freundschaft ist eine Seele in zwei Körper.
  • Freundschaft ist Liebe mit Verstand.
  • Freundschaft ist wie der Wein, je älter desto besser.
  • Friede ernährt, Unfriede verzehrt.
  • Frieden kannst du nur haben, wenn du ihn gibst.
  • Frisch gewagt ist halb gewonnen.
  • Frisch zu Werke ist beste Stärke.
  • Fröhlichkeit und Mäßigkeit sind die zwei besten Ärzte.
  • Fröhlichkeit vertreibt das Leid.
  • Frömmigkeit verbindet sehr, aber Gottlosigkeit immer noch mehr.
  • Frömmelnde Frauen ist nie zu trauen.
  • Früh übt sich, was ein Meister werden will.
  • Füge dich den Sitten, wo immer du bist.
  • Für angenehme Erinnerungen muß man im voraus sorgen.
  • Für das Können gibt es nur einen Beweis: Das Tun.
  • Für die Kinder ist das Beste gerade gut genug.
  • Für die Maus ist die Katze ein Löwe.
  • Für einen Versuch ist es niemals zu früh, für eine Aussprache niemals zu spät.
  • Für jede Dummheit findet sich einer, der sie macht.
  • Für versäumte gute Taten gibt es keine Wiederkehr.
  • Furcht führt zur Bereitschaft der Menschen, das Schlimmste zu glauben.
  • Furcht gibt Sicherheit.
  • Furcht sieht überall Gespenster.
  • Furcht und Habgier sind die Ursachen der Grausamkeit.
  • Furcht vergrößert die Gefahr.
  • Furcht vor der Gefahr ist schrecklicher als die Gefahr.

G

  • Ganz ohne Anzug wird der Mensch sich fremd.
  • Geben heißt auf Wucher leihen.
  • Geben ist seliger denn nehmen.
  • Gebildet ist, wer weiß, wo er findet, was er nicht weiß.
  • Gebranntes Kind scheut das Feuer.
  • Geburt ist viel, Bildung ist mehr.
  • Gedanken sind frei.
  • Gedenke der Quelle, wenn du trinkst.
  • Geduld ist aller Schmerzen Arznei.
  • Geduld ist der Schlüssel zur Freude.
  • Geduld ist die Alltagsform der Liebe.
  • Geduld ist die beste Arznei im Unglück.
  • Geduld ist die Schwester der Weisheit.
  • Geduld ist ein Pflaster für alle Wunden.
  • Geduld, Vernunft und Zeit machen möglich die Unmöglichkeit.
  • Gefährlicher als eine falsche Theorie ist eine richtige in falschen Händen.
  • Gefallen wollen heißt sich erniedrigen.
  • Gefaltete Hände verdienen kein Brot.
  • Gegen den Tod ist kein Kraut gewachsen.
  • Gegen die Dummheit ist kein Kraut gewachsen.
  • Geh einfach stets, denn viele Hüllen deuten auf Verhülltes.
  • Geh nie zu deinem Fürst, wenn du nicht gerufen wirst.
  • Geh' durch die Welt und sprich mit jedem.
  • Geheimnisse sind noch keine Wunder.
  • Geist ist gut, aber Verstand ist besser.
  • Geiz ist die größte Armut.
  • Geiz ist die Wurzel allen Übels.
  • Geiz wird nicht satt, bis er den Mund voll Erde hat.
  • Geizhälse sind die Plage ihrer Zeitgenossen, aber das Entzücken der Erben.
  • Geld ist die Seele des Geschäftes.
  • Geld ist ein guter Diener aber ein schlechter Herr.
  • Geld ist nicht alles, aber ohne Geld ist alles nichts.
  • Geld kann viel, Liebe kann alles.
  • Geld regiert die Welt.
  • Geld stinkt nicht.
  • Geld versüßt die Arbeit.
  • Gelegenheit macht Diebe.
  • Geliebtes Kind trägt viele Namen.
  • Gemalte Blumen duften nicht.
  • Gemeinsame Erinnerungen sind manchmal die besten Friedensstifter.
  • Genie ist Fleiß.
  • Genieße deine Kraft! Man lebt nur, wenn man schafft.
  • Genug haben ist besser als viel haben.
  • Genug ist besser als zuviel.
  • Genug wäre für uns genug, wenn der Nachbar nicht mehr hätte.
  • Genügsamkeit ist großer Gewinn.
  • Genügsamkeit schützt vor Mangel.
  • Geschenke erhalten die Freundschaft.
  • Geschenkt ist geschenkt, wiederholen ist gestohlen.
  • Geschicklichkeit ist besser als Kraft.
  • Geschwindigkeit ist keine Hexerei.
  • Gesellschaft braucht der Tor und Einsamkeit der Weise.
  • Gesetz ist mächtig, mächtiger ist die Not.
  • Gestohlenes Gut liegt schwer im Magen.
  • Gestrenge Herren regieren nicht lange.
  • Gesundheit ist eine Tochter der Arbeit.
  • Gesundheit ist leichter verloren als wiedergewonnen.
  • Gesundheit ist zwar nicht alles, aber ohne
  • Gesundheit ist alles nichts.
  • Gesundheit kauft man nicht im Handel, sie liegt im Lebenswandel.
  • Gesundheit ohne Geld ist ein halbes Fieber.
  • Gesundheit schätzt man erst, wenn man sie verloren hat.
  • Geteilte Freud ist doppelte Freud.
  • Getretener Quark wird breit, nicht stark.
  • Gewalt findet nie den Weg zum Herzen.
  • Gewalt ist eine letzte Zuflucht der Unfähigen.
  • Gewinn ist Segen, wenn man ihn nicht stiehlt.
  • Gewitter ohne Regen ist ohne Segen.
  • Gewohnheit ist eine zweite Natur.
  • Gewohnheit ist König über den Verstand.
  • Gewohnheit, Sitte und Brauch sind stärker als die Wahrheit.
  • Gewohnheiten machen alt. Jung bleibt man durch den Willen zum Wechsel.
  • Gewohnheiten sind Vorgesetzte, die man nicht bemerkt.
  • Gewohnheiten sind zuerst Spinnweben, dann Drähte.
  • Gezwungene Ehe, des Herzens Wehe.
  • Gib blind, nimm sehend.
  • Gib einer Frau zehn gute Ratschläge: Sie befolgt einen elften.
  • Glaube ist nur, was frei aus dem Herzen kommt.
  • Glaube mir, es kommt im Leben auf Kleinigkeiten an.
  • Glauben heißt nicht wissen wollen, was wahr ist.
  • Glaube ohne Liebe ist nichts wert.
  • Glauben ist leichter als denken.
  • Glauben ist nicht kennen.
  • Gleich und gleich fängt keinen Krieg an.
  • Gleich und gleich gesellt sich gern.
  • Gleiche Bürde hält feste Freundschaft.
  • Gleiche Paare tanzen am besten.
  • Gleiche Rechte, gleiche Pflichten.
  • Gleichgültigkeit ist die mildeste Form der Intoleranz.
  • Glück beim Spielen - Pech in der Liebe.
  • Glück hat auf die Dauer nur der Tüchtige.
  • Glück heißt, seine Grenzen kennen und sie lieben.
  • Glück im Spiel - Unglück in der Liebe.
  • Glück ist das Talent des Schicksals.
  • Glück ist, sich selbst genug sein.
  • Glück kommt mit Hilfe der Ellenbogen.
  • Glück und Glas, wie leicht bricht das.
  • Glück und Unglück tragen einander auf dem Rücken.
  • Glücklich das Volk, dessen Geschichte sich langweilig liest.
  • Glücklich ist, wer vergißt, was nicht mehr zu ändern ist.
  • Glücklich macht dich dein Wissen, selig aber dein Gewissen.
  • Glücklich sind die Menschen, wenn sie haben, was gut für sie ist.
  • Glückliche Menschen gehen in ihrer Arbeit auf, aber niemals unter.
  • Glücklicher Bund, wo der Gatte das Haupt, die Gattin das Herz ist.
  • Glücklich ist, wer zufrieden ist.
  • Gnade ist die Stärke der Gerechtigkeit.
  • Gold und Lachen können das Alter zur Jugend machen.
  • Goldene Träume lassen hungrig aufwachen.
  • Goldene Zügel machen ein Roß nicht besser.
  • Gott geht zu dem, der zu ihm kommt.
  • Gott hat keine anderen Hände als die deinen.
  • Gott läßt genesen, der Arzt holt die Spesen.
  • Gott straft nicht den Menschen sondern die Sünde.
  • Gott versteckt sich hinter das was wir lieben.
  • Gott zieht an einer Hand, der Teufel an beiden Beinen.
  • Gottesfurcht ist Gotteslästerung.
  • Grau, teurer Freund ist alle Theorie.
  • Graue Haare allein machen kein Ansehen.
  • Grausamkeit ist das Heilmittel des verletzten Stolzes.
  • Große Dinge sind mit großen
  • Gefahren verknüpft.
  • Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus.
  • Große
  • Gelehrte sind selten große Heilige.
  • Große Menschen sind stolz, kleine eitel.
  • Große Prahler, schlechte Zahler.
  • Große Seelen dulden still.
  • Größe und Demut schließen einander nicht aus.
  • Große Worte und Federn weht der Wind leicht fort.
  • Größe zerstörend oder heilsam zieht immer an.
  • Großen Herren und schönen Frauen soll man dienen, doch nicht trauen.
  • Großes Schiff braucht großes Fahrwasser.
  • Grundsätze sind ein Korsett, das mit der Zeit immer enger wird.
  • Gut bedacht, gut gemacht.
  • Gut Ding will Weile haben.
  • Gut sein heißt, mit sich selber im Einklang sein.
  • Gute Belohnung macht willige Arbeiter.
  • Gute Freunde findet man nicht am Wege.
  • Gute Haushaltung macht kleines Einkommen groß.
  • Güte ist, wenn man leise tut, was die anderen laut sagen.
  • Gute Manieren bestehen aus lauter kleinen Opfern.
  • Gute Vorbereitung ist das halbe Werk.
  • Gute Ware lobt sich selbst.
  • Gute Zeit macht keine Langeweile.
  • Güte, die auf Gegenwert rechnet, ist nicht Güte.
  • Guter Rat ist teuer.
  • Guter Rat kommt nie zu spät.
  • Guter Umgang verbessert schlechte Sitten.
  • Gutes Wetter ist des Bauern Retter.
  • Gute Zäune machen gute Nachbarn.

H

  • Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.
  • Habsucht macht arm.
  • Habt einander heute lieb, weil ihr nicht wißt, was morgen kommt.
  • Halte Maß in allen Dingen.
  • Handwerk hat goldenen Boden.
  • Hand wird nur von Hand gewaschen.
  • Handeln soll man wie ein Zigeuner, doch zahlen wie ein Herr.
  • Handle - und das Geschick selbst beugt sich.
  • Härte ist nicht der Weg, einen anderen zu erweichen.
  • Häßliche Frauen und dumme Mädchen sind unschätzbare Kostbarkeiten.
  • Hast du Arbeit, mach dich ran. Fleiß und Kunst liebt jedermann.
  • Hast du ein zufriedenes Herz, so ist's genug, um froh zu sein.
  • Hast du genug im Überfluß, dann denk an den, der darben muß.
  • Hast du keine Macht, wirst du ausgelacht.
  • Hat der Bauer Geld, hat es die ganze Welt.
  • Hat der Fuchs noch Zähne, geht er lieber nicht ins Kloster.
  • Hat man die Liebe durchgeliebt, fängt man die Freundschaft an.
  • Hat man einen Gegner, so steigt die Leistung.
  • Häuslicher Zwist gehört nicht auf die Straße.
  • Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen.
  • Heilige Leute können auch fallen.
  • Heilige Worte sind keine heiligen Werke.
  • Heiligkeit und Genie entziehen sich der Definition.
  • Heimisch in der Welt wird man nur durch Arbeit.
  • Heirat im Blut tut selten gut.
  • Heirate nie um des Geldes willen. Billiger ist leihen.
  • Heiraten heißt, seine Rechte halbieren, und seine Pflichten verdoppeln.
  • Heiraten ins Blut tut selten gut.
  • Heiraten ist leicht, haushalten schwer.
  • Heiraten, das heißt, Nachtigallen zu Hausvögeln machen.
  • Heißes Blut tut nicht gut.
  • Heiterkeit ist der Himmel, unter dem alles gedeiht.
  • Heiterkeit ist die Mutter der glücklichen Einfälle.
  • Held kann man sein, ohne die Erde zu verwüsten.
  • Herzenswärme ist noch immer die zuverlässigste Energiequelle.
  • Heute ein Betrüger, morgen ein Betrogener.
  • Heute kennt man von allem den Preis, nicht den Wert.
  • Hinfallen ist keine Schande, aber Liegenbleiben.
  • Hinter dem Gitter schmeckt auch der Honig bitter.
  • Hinter einer langen Ehe steht immer eine sehr kluge Frau.
  • Hoch klingt das Lied vom braven Mann.
  • Hochmut kommt vor dem Fall.
  • Hochmut liebt Demut.
  • Hoffe nicht ohne Zweifel, und zweifle nicht ohne Hoffnung.
  • Hoffe wenig und wirke viel! Das ist der kürzeste Weg zum Ziel.
  • Hoffen und Harren machen manchen zum Narren.
  • Hoffnung bedeutet Ausharren, aber nicht erfüllen.
  • Hoffnung ist der Anker der Welt.
  • Hoffnung macht mehr Betrogene als Schlauheit.
  • Hoffnung und Furcht sind untrennbar.
  • Höfliche Worte machen die Zähne nicht stumpf.
  • Höflichkeit ist der Widerschein der Sittlichkeit.
  • Höflichkeit ist eine Münze, die nur den bereichert, der sie ausgibt.
  • Hohe Bäume werfen lange Schatten.
  • Hoher Baum fängt viel Wind.
  • Hohles Geschirr klingt am lautesten.
  • Hol wacker aus, schlag mutig drein, fürcht keinen Feind als dich allein.
  • Hör zu, sonst macht dich deine Zunge taub!
  • Hörensagen ist Halberlogen.
  • Höret den Rat beständiger Freunde, das hilft euch am besten.
  • Hüte dich vor dem Mann, der im Zorn lächeln kann.
  • Humor ist die Einheit von Witz und Liebe.
  • Humor ist die Fähigkeit, heiter zu bleiben, wenn es ernst wird.
  • Humor ist wenn man trotzdem lacht.
  • Hunde, die bellen, beißen nicht.
  • Hunger ist der beste Koch.
  • Hunger macht sauere Bohnen süß.
  • Hüte dich vor dem Entschluß zu dem du nicht lächeln kannst.
  • Hüte dich vor einem guten Koch und einer jungen Frau.
  • Hüte dich vor einem Mann, der im Zorne lächeln kann.
  • Hüte dich vor jenen Katzen, die vorn zärtlich tun und hinten kratzen.

I

  • Ich bin ein ungezogenes Kind, weil meine Eltern Säufer sind.
  • Ich denke, also bin ich.
  • Ich fühle, daß Kleinigkeiten die Summe des Lebens ausmachen.
  • Ich kam, ich sah, ich siegte.
  • Ich kann bei allem Sinnen mir selber nicht entrinnen.
  • Ich kenne alles, nur mich selbst nicht.
  • Ich lasse jeden sofort fühlen, daß ich ihn mag.
  • Ich sage wenig, denke desto mehr.
  • Idealist sein, heißt: Kraft haben für andere.
  • Im Alter ist noch Jugend , in der Jugend schon Alter.
  • Im Becher ersaufen mehr als im Meer.
  • Im Becher ersaufen mehr Leute als im Bach.
  • Im Dunkeln ist gut munkeln.
  • Im Flugzeug gibt es während starker Turbulenzen keine Atheisten.
  • Im Glück wird man vergeßlich.
  • Im Grunde ist jedes Unglück nur so schwer, wie man es nimmt.
  • Im Guten liegt das Große, nicht im Großen das Gute.
  • Im Krieg und in der Lotterie, wer gewinnt, das weiß man nie.
  • Im Kruge kommen mehr um als im Kriege.
  • Im Leid halt aus, im Genuß halt ein.
  • Im letzten Glas liegt der Rausch.
  • Im Munde die Bibel, im Herzen Übel.
  • Im rechten Lebenswandel liegt die einzige würdige Gottesverehrung.
  • Im Spiel gibt's keine Freundschaft.
  • Im stillen soll man Gutes tun, sagte die Nonne und küßte den Pastor.
  • Im Streit geht die Wahrheit stets verloren.
  • Im Unglück beweist sich der Mann.
  • Im Unglück erkennt man die Freunde.
  • Im Versteck hustet man nicht.
  • Im Wein liegt Wahrheit.
  • Im Zweifel handle nicht.
  • Immer Arbeit nie ein Spiel, wird dem kleinen Hans zu viel.
  • Immer bleibt ein Aff' ein Affe, werd' er König oder Pfaffe.
  • Immer bleibt etwas hängen.
  • Immer Kuchen verdirbt den Appetit.
  • Immer vorwärts nie zurück, frischer Mut bringt neues Glück.
  • In allem laß dich lenken, nur nicht im Fühlen und Denken.
  • In deinen Diensten beschäftige keine hübschen Mägde.
  • In deiner Brust sind deines Schicksals Sterne.
  • In dem Bau der Welt taugt nur der abgeschliffene Stein.
  • In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister.
  • In der Eifersucht liegt mehr Eigenliebe als Liebe.
  • In der Jugend faul, im Alter notleidend.
  • In der Kürze liegt die Würze.
  • In der Liebe, beim Spiel und beim Wein lernt man den Menschen kennen.
  • In der Liebe sind alle Männer fortgeschrittene Anfänger.
  • In der Liebe und im Krieg ist alles erlaubt.
  • In der Mitte geht man am sichersten.
  • In der Nacht sind alle Katzen grau.
  • In der Not frißt der Teufel Fliegen.
  • In der Schule des Lebens bleibt man stets ein Schüler.
  • In der Wut tut niemand gut.
  • In einem Haus voller Kinder hat der Teufel keine Macht.
  • In einer friedlichen Familie kommt das Glück von selber.
  • In einer guten Ehe soll niemand die Hosen anhaben.
  • In Gefahr und großer Not bringt der Mittelweg den Tod.
  • In Geldsachen hört die Gemütlichkeit auf.
  • In hirarchischen Strukturen kommt das Gute nie von oben.
  • In jeder Freude ist ein Tropfen Wermut.
  • In jeder Leidenschaft ist Leiden, in Neugier Gier.
  • In jedermann ist etwas Kostbares, das in keinem anderen ist.
  • In Not gegeben ist doppelt gegeben.
  • In Reimes Hut Geheimes ruht.
  • In seinem Haus ist selbst der Arme ein Fürst.
  • In Worten zart, in Werken hart.
  • Indem wir für das Wohl anderer streben, fördern wir das eigene.
  • Inmitten einer großen Freude soll man nichts versprechen.
  • Ins Gesicht freundlich, im Herzen feindlich.
  • Intelligenz ist die Fähigkeit, seine Umgebung zu akzeptieren.
  • Interessante Selbstgespräche setzen einen klugen Partner voraus.
  • Ironie ist das Körnchen Salz, das das Aufgetischte erst genießbar macht.
  • Irren ist auch insofern menschlich als die Tiere wenig oder garnicht irren.
  • Irren ist das Recht dessen, der die Wahrheit sucht.
  • Irren ist menschlich, vergeben ist göttlich.
  • Irrtum ist kein Betrug.
  • Iß mit dem Freund, aber mach keine Geschäfte mit ihm.
  • Ist das Bier im Manne, ist der Verstand in der Kanne.
  • Ist das Fest vorbei, so lacht man des Heiligen.
  • Ist eine Mutter noch so arm, so gibt sie ihrem Kinde warm.
  • Ist der Ruf ruiniert lebt sich gänzlich ungeniert.
  • Ist der Teufel alt, so will er Mönch werden.
  • Ist die Gefahr vorbei, so wird der Heilige ausgelacht.

J

  • Ja selig ist der fromme Christ, wenn er nur gut bei Kasse ist.
  • Jähe Liebe - lange Feindschaft.
  • Jahre lehren mehr als Bücher.
  • Jammer füllt keine Kammer.
  • Je älter man wird, desto ähnlicher wird man sich selbst.
  • Je älter man wird, desto törichter und weiser wird man.
  • Je älter man wird, je mehr muß man lernen.
  • Je ärmer einer ist, desto mehr Teufel begegnet er.
  • Je enger der Käfig, je schöner die Freiheit.
  • Je feiger das Herz, je größer die Zunge.
  • Je fester man eine Nessel anfaßt, desto weniger brennt sie.
  • Je größer das Fest, je schlimmer der Teufel.
  • Je größer der Kopf desto größer die Kopfschmerzen.
  • Je größer die Ehre, desto größer der Neid.
  • Je länger man schläft, je weniger man lebt.
  • Je mehr der Geizige hat, je weniger wird er satt.
  • Je mehr ein Mensch weiß, desto weniger ahnt er.
  • Je mehr er hat, je mehr er will, nie stehen seine Wünsche still.
  • Je mehr Gesetz, je mehr Sünde.
  • Je näher wir der Natur sind, desto näher fühlen wir uns der Gottheit.
  • Je stärker der Wein, je schwächer das Bein.
  • Je weniger Verstand einer hat, desto weniger bemerkt er den Mangel.
  • Jede Glocke hat ihren Klöppel.
  • Jede Hand ist schön, die gibt.
  • Je mehr du dich selbst liebst, je mehr bist du dein eigener Feind.
  • Jede Mode kommt aus der Mode.
  • Je näher das Kloster, je ärmer die Bauern.
  • Jede Sache hat ihr Aber.
  • Jede Schuld rächt sich auf Erden.
  • Jede Zeit ist ein Rätsel, das nicht sie selber, sondern erst die Zukunft löst.
  • Jede Zeit ist um so kürzer, je glücklicher man ist.
  • Jedem Arzt geht es schlecht, wenn es keinem schlecht geht.
  • Jedem Narren gefällt seine Kappe.
  • Jeden Tag ein Fluch erhöht das Glück und die Lebensdauer.
  • Jeder Arbeiter ist seines Lohnes wert.
  • Jeder Bruder ist Kain.
  • Jeder Fehler erscheint unglaublich dumm, wenn andere ihn begehen.
  • Jeder Genuß hat seinen Stachel.
  • Jeder große Erfolg ist der Triumpf des Eigensinns.
  • Jeder Hahn ist tapfer auf seinem eigenen Misthaufen.
  • Jeder Hans findet seine Grete.
  • Jeder hat soviel Recht wie er Macht hat.
  • Jeder ist seines Glückes Schmied.
  • Jeder ist das Erbe seiner Taten.
  • Jeder ist sich selbst der Nächste.
  • Jeder jäte seinen Garten, dann hat er genug zu warten.
  • Jeder kehre vor seiner Tür.
  • Jeder Mensch ist der Sohn einer Frau.
  • Jeder Mensch ist König in seinem Gewerbe.
  • Jeder Sperling weiß vieles, wovon kein Adler etwas weiß.
  • Jeder Vogel singt, wie ihm dier Schnabel gewachsen ist.
  • Jeder wächst mit seinen Aufgaben.
  • Jeder Wechsel schreckt den Glücklichen.
  • Jeder will es werden, aber keiner will es sein.
  • Jeder Wissende irrt sich, jedes Pferd stolpert.
  • Jedermann darf sich seines Fleißes rühmen.
  • Jedermanns Freund ist niemands Freund.
  • Jedes Alter hat sein Spielzeug.
  • Jedes Ding hat zwei Seiten.
  • Jedes Kind ist gewissermaßen ein Genie und jedes Genie ein Kind.
  • Jedes schöne Gefühl hat seine Tränen.
  • Jedes Schreckbild verschwindet, wenn man es fest ins Auge faßt.
  • Jedes Tierchen hat sein Pläsierchen.
  • Jedes Volk hat seinen eigenen Begriff für Gut und Böse.
  • Jedes Weib hat das Recht, von jedem Mann zu verlangen, daß er ein Held sei.
  • Jedes Weibes Fehler ist des Mannes Schuld.
  • Jugend ist beständige Trunkenheit. Sie ist das Fieber der Vernunft.
  • Jugend ist Trunkenheit ohne Wein.
  • Jugend ist wie Sauerteig, aber Sauerteig ist noch nicht das ganze Brot.
  • Jugend und Zucht bringt im Alter reiche Frucht.
  • Jugend wild, Alter mild.
  • Jung bleiben und alt zu werden ist das höchste Gut.
  • Jung gefreit hat niemand gereut.
  • Jung gewohnt, alt getan.
  • Jung verzogen, alt verbogen; jung gebogen, wohl gezogen.
  • Junge Säufer, alte Bettler.
  • Jungen wild, Alter mild.
  • Junger Müßiggänger, alter Dieb.
  • Junges Blut hat Mut.
  • Jungfern und Gläser schweben in steter Gefahr.

K

  • Kannst du kein Paradies durchschreiten, schaff, dir eines - aus Kleinigkeiten.
  • Kannst du kein Stern am Himmel sein, so sei eine Lampe im Haus.
  • Kannst du nicht Baumeister sein, behau als Steinmetz deinen Stein.
  • Katz aus dem Haus, rührt sich die Maus.
  • Kaufe nie unnütze Sachen, weil sie billig sind.
  • Kein Amt so klein, es bringt was ein.
  • Kein Feuer ohne Rauch, keine Tugend ohne Neid.
  • Kein Geist ist in Ordnung, dem der Sinn für Humor fehlt.
  • Kein Handwerk macht lauter reiche Leute.
  • Kein kluger Mensch hat jemals gewünscht, klüger zu sein.
  • Kein Mensch hat es je gewagt, sich so darzustellen, wie er ist.
  • Kein Mensch ist mir fremd, wenn er tüchtig ist.
  • Kein Mensch muß müssen.
  • Kein Mensch taugt ohne Freude.
  • Kein schönes Leben wird gefunden, zerlegst du es in Tag und Stunden.
  • Kein Sprichwort lügt, der Schein nur trügt.
  • Kein Stolz wie der eines reich gewordenen Armen.
  • Kein Zeuge ist besser als die eigenen Augen.
  • Keine Antwort ist auch eine Antwort.
  • Keine bessere Schminke als Gesudheit.
  • Keine Gewalt hat Dauer.
  • Keine Grenze verlockt die Damen mehr zum Schmuggeln als die Altersgrenze.
  • Keine Kette ist stärker als ihr schwächstes Glied.
  • Keine Kirche so klein, der Teufel baut eine Kapelle daneben.
  • Keine Kunst ist's, alt zu werden. Es ist Kunst, es zu ertragen.
  • Keine Religion hat der, der keine Humanität hat.
  • Keine Rose ohne Dornen.
  • Keine Straße ist lang mit einem Freund an der Seite.
  • Keiner ist alle Stunde weise.
  • Keiner ist so blind, wie der, welcher nicht sehen will.
  • Keiner kann nichts, und keiner kann alles.
  • Kinder jammern, Mütter irren.
  • Kinder sehen mehr darauf, was die Eltern tun als was sie sagen.
  • Kinder sind eine Brücke zum Himmel.
  • Kinder und Narren reden die Wahrheit.
  • Kindermund tut Wahrheit kund.
  • Kindeshand ist bald gefüllt, Kindeszorn ist bald gestillt.
  • Klag niemand dein Leid, so wird es nicht breit.
  • Klappern gehört zum Handwerk.
  • Klatschen heißt: Anderer Leute Sünden beichten.
  • Kleider machen Leute.
  • Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft.
  • Kleine Glöcklein klingen auch.
  • Kleine Kinder, kleine Sorgen; große Kinder, große Sorgen.
  • Kleine Streitigkeiten würzen, große Streitereien versalzen die Ehesuppe.
  • Kleine Taten, die man ausführt, sind besser als große, die man plant.
  • Kleine Ursachen, große Wirkungen.
  • Kleiner Haß ist auch Haß.
  • Kleinvieh macht auch Mist.
  • Klug kann nur ein guter Mensch sein.
  • Klug zu fragen, ist schwieriger als klug zu antworten.
  • Kluge Hühner legen auch in die Nesseln.
  • Klugheit steckt nicht in den Jahren, sondern im Kopf.
  • Kommt Zeit, kommt Rat.
  • Können zwei sich vertragen, hat der dritte nichts zu sagen.
  • Kraft, die nicht wirkt, erschlafft.
  • Krähe setzt sich neben Krähe.
  • Krankheit kommt zu Pferde und geht zu Fuß.
  • Krone des Lebens, Glück ohne Ruh, Liebe, bist du.
  • Kultur beginnt im Herzen jedes einzelnen.
  • Kunst geht nach Brot.
  • Kurz Abendbrot macht lange Lebenszeit.
  • Kurz abschlagen, ist eine Freundschaft erweisen.
  • Kurze Besuche verlängern die Freunschaft.

L

  • Lächeln ist die eleganteste Art, seinen Gegnern die Zähne zu zeigen.
  • Lachen, Weinen, Lust und Schmerz sind Geschwisterkinder.
  • Lachende Erben lieben stille Begräbnisse.
  • Lange Finger machen lange Beine.
  • Lange gepredigt, wenig studiert.
  • Langeweile ist das Unglück der Glücklichen.
  • Langsam eilen geht am besten.
  • Laß das lange Vorbereiten. Fang dein Leben an beizeiten.
  • Laß deine Begierde, so findest du Ruh.
  • Laß deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut.
  • Laß jedermann das tun, was er am besten versteht.
  • Laß nicht nach, so kommst du hoch.
  • Laß uns, solang wir leben, einander was möglich ist sein und bleiben.
  • Lässige Hand macht arm.
  • Läßt Gewalt sich blicken, geht das Recht auf Krücken.
  • Laster, die zur Gewohnheit geworden sind, sind nicht auszurotten.
  • Lausche auf den Ton des Wassers, und du wirst eine Forelle fangen.
  • Lebe als wolltest du täglich sterben, schaffe als könntest du ewig leben.
  • Lebe fern von Verwandten und nahe am Wasser.
  • Lebe heute, vergiss die Sorgen der Vergangenheit.
  • Lebe jeden Tag als wäre es dein letzter.
  • Lebendiges Hören ist eine Form der Liebe.
  • Lebenskünstler leben von den Zinsen eines nicht vorhandenen Kapitals.
  • Leere Tonnen geben großen Schall.
  • Lege das Ruder erst nieder, wenn das Boot an Land ist.
  • Lege nicht der Zeit zur Last, was selber du verschuldet hast.
  • Lehre tut viel, das Leben mehr.
  • Lehren bringt Ehren.
  • Lehren heißt: Die Dinge zweimal lernen.
  • Leicht ist es geboren zu werden, aber hart, ein Mensch zu sein.
  • Leichtsinn in der Jugend, macht kläglich im Alter.
  • Leichtsinn und Torheit sind Nachbarn.
  • Leid währt nicht immer, Ungeduld macht's schlimmer.
  • Leiden sind Lehren.
  • Leidenschaft begeht keine Sünde, nur die Kälte.
  • Leidenschaften mißhandeln die Lebenskraft.
  • Leidenschaft nur Leiden schafft.
  • Leider machen Kleider Leute.
  • Leihen macht Freunde, wiederfordern Feinde.
  • Leis' kommt den angenommenen Sitten die angeborenen nachgeschritten.
  • Lerne leiden, ohne zu klagen.
  • Lerne sparen, leiste was, dann kannst du, hast du, bist du was.
  • Lerne was, so kannst du was.
  • Lesen und nicht verstehen ist halbes Müßiggehen.
  • Leserlichkeit ist die Höflichkeit der Handschrift.
  • Leute, die niemals Zeit haben, tun am wenigsten.
  • Leute, die zu nichts fähig sind, sind zu allem fähig.
  • Leutselig sei, doch keineswegs gemein.
  • Lieb Kind hat viele Namen.
  • Liebe bringt selbst den Esel zum Tanzen.
  • Liebe deine Aufgabe mit Leidenschaft, sie ist der Sinn deines Lebens.
  • Liebe deine Feinde, denn sie sagen dir deine Fehler.
  • Liebe deine Kinder mit dem Herzen, aber erziehe sie mit der Hand.
  • Liebe deinen Nachbarn, aber reiß den Zaun nicht ein.
  • Liebe deinen nächsten wie dich selbst.
  • Liebe geht durch den Magen.
  • Liebe hat die Natur, Ehe die Vernunft gestiftet.
  • Liebe ist das Bewußtsein, Freude zu geben und zu empfangen.
  • Liebe ist die Kraft, die verzeihen kann.
  • Liebe ist die Krankheit, die gepflegt, nicht geheilt werden will.
  • Liebe ist erst dann Liebe, wenn keine Gegenliebe erwartet wird.
  • Liebe ist genauso wichtig und notwendig wie Brot.
  • Liebe ist genauso notwendig wie Brot.
  • Liebe, Lachen und Singen - kann man nicht erzwingen.
  • Liebe macht blind.
  • Liebe und Husten lassen sich nicht verbergen.
  • Liebe und Treue sind unzertrennlich.
  • Liebe vertreibt die Zeit, und Zeit vertreibt die Liebe.
  • Liebe weiß verborgene Wege.
  • Liebe wird durch Lieb' erkauft.
  • Lieben bedeutet: niemals um Verzeihung bitten müssen.
  • Lieben und Singen läßt sich nicht zwingen.
  • Lieber den Magen verrenkt, als dem Wirt etwas geschenkt.
  • Lieber der Erste in einem Dorf, als der Zweite in Rom.
  • Lieber durch einen Verwandten gebissen, als von einem Verwandten geleckt.
  • Lieber ein Ende mit Schrecken, als Schrecken ohne Ende.
  • Lieber eine unordentliche Frau nehmen, als Junggeselle bleiben.
  • Lieber freundlich versagen als unfreundlich gewühren.
  • Lieber fünf Minuten feige als ewig tot.
  • Lieber grob als falsch.
  • Lieber Neid als Mitleid.
  • Lieber seine alten Kleider flicken als neue borgen.
  • Lob ablehnen heißt: zweimal gelobt sein wollen.
  • Lob macht gute Menschen besser und schlechte schlechter.
  • Lüge nie, denn du kannst ja doch nicht behalten, was du alles gesagt hast.
  • Lügen haben kurze Beine.
  • Lust und Liebe sind die Fittiche zu guten Taten.
  • Lust und Liebe zu einem Ding macht die schwerste Arbeit gering.

M

  • Mach es wie die Sonnenuhr, zähl die heiteren Stunden nur.
  • Macht besitzen und nicht ausüben ist wahre Grösse.
  • Macht geht vor Recht.
  • Mädchen und Gold sind desto weicher je reiner sie sind.
  • Man bevorzugt des anderen Weib, aber den eigenen Sohn.
  • Man bindet die Kuh fest, ehe man zu melken beginnt.
  • Man bleibt nur gut, wenn man vergißt.
  • Man braucht nur vor die Tür zu treten, schon hat man sieben Feinde.
  • Man braucht viele Worte, um ein Wort zurückzunehmen.
  • Man darf nicht schlafen wenn das Glück vor der Tür steht.
  • Man entgeht wohl der Strafe, aber nicht dem Gewissen.
  • Man geht besser zum Schmied als zum Schmiedchen.
  • Man glaubt den Augen mehr als den Ohren.
  • Man glaubt zu schieben, und man wird geschoben.
  • Man hat's nicht leicht, aber leicht hat's einen.
  • Man hoffe nie, mit der Frau sich zu vertragen, mit der man als Braut gezankt.
  • Man ist eigentlich nur durch Nachdenken unglücklich.
  • Man ist nur Herr, sich den ersten Becher zu versagen, nicht den zweiten.
  • Man ist oft zu jung zum Freien, aber niemals zu alt zum Lieben.
  • Man ist so alt, wie man sich fühlt.
  • Man kann auch mit Anstand außer sich sein.
  • Man kann die Wahrheit drücken, aber nie erdrücken.
  • Man kann Gott leichter betrügen als seinen Nachbarn.
  • Man kann immer nett gegen die sein, die einen nichts angehen.
  • Man kann nicht allen helfen, sagt der Engherzige und - hilft keinem.
  • Man kann recht viel, wenn man sich nur recht viel zutraut.
  • Man kann schlecht zwei Herren dienen.
  • Man kann über alles spötteln, weil alles eine Kehrseite hat.
  • Man kann viel, wenn man will.
  • Man lebt nur einmal in der Welt.
  • Man liebt den Verrat aber nicht den Verräter.
  • Man lindert oft sein Leid, in dem man es erzählt.
  • Man macht sich übertriebene Vorstellungen von dem, was man nicht kennt.
  • Man muss aus der Not eine Tugend machen.
  • Man muß auf den Nebenmann achten, nicht auf den Vordermann.
  • Man muß bisweilen fünf gerade sein lassen.
  • Man muß das Leben eben nehmen, wie das Leben eben ist.
  • Man muß denken wie die wenigsten und reden wie die meisten.
  • Man muß die Feste feiern, wie sie fallen.
  • Man muss die Leute nehmen wie sie sind.
  • Man muß die Tatsachen kennen, bevor man sie verdrehen kann.
  • Man muß Frieden machen, solange man noch kämpfen kann.
  • Man muß in allen Sätteln gerecht sein.
  • Man muß nicht alles an die große Glocke hängen.
  • Man muß nie alles sagen, was man denkt: aber alles bedenken, was man sagt.
  • Man muß nicht jeden blauen Fleck zum Doktor tragen.
  • Man muß sich strecken nach den Decken.
  • Man muß von den Menschen nicht mehr verlangen, als sie geben können.
  • Man rühme nicht als Tugendheit den Mangel an Gelegenheit.
  • Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht.
  • Man sieht es ein, man spricht es aus: Am schönsten ist es doch zu Haus.
  • Man soll allen wohl trauen und am meisten sich selber.
  • Man soll das Brett bohren, wo es am dünnsten ist.
  • Man soll das eine tun und das andere nicht lassen.
  • Man soll den Abend nicht vor dem Morgen loben.
  • Man soll den schönsten Tag nicht vor dem Abend loben.
  • Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen.
  • Man soll junge Menschen biegen, aber nicht brechen.
  • Man soll keine Katze im Sack kaufen.
  • Man soll nicht bitten, wo man nichts nehmen kann.
  • Man sorgt sich eher bleich als reich.
  • Man spricht vom vielen Trinken stets, doch nie vom großen Durst.
  • Man träumt nicht mehr so schön, wenn man erwachsen ist.
  • Man urteilt über andere nicht so falsch wie über sich selbst.
  • Man vergibt seinem Freunde schwerer als seinem Feind.
  • Man verliert die meiste Zeit damit, daß man Zeit gewinnen will.
  • Man verzeiht Fehler in der Liebe leichter als in der Freundsdchaft.
  • Man wird alt wie eine Kuh und lernt immer noch dazu.
  • Man wird alt, wenn man spürt, daß die Neugierde nachläßt.
  • Manche Titel werden ersessen, manche erstanden.
  • Manchen Umgang sollte man besser umgehen.
  • Mancher greiset, bevor er weiset.
  • Mancher hat das Evangelieum im Munde und den Teufel im Herzen.
  • Mancher hat ein so dickes Fell, daß er kein Rückgrat braucht.
  • Mancher will fliegen, ehe er Flügel hat.
  • Manches Amt macht verdammt.
  • Mangelt im Beutel die Barschaft, fehlt es an allem.
  • Männer erdulden alles, so lange sie verliebt sind.
  • Männer regieren die Welt, Frauen regieren die Männer.
  • Männer sind Mai, wenn sie freien, und Dezember in der Ehe.
  • Männer werden ohne Frauen dumm, und Frauen welken ohne Männer.
  • Mannheit ohne Sinnen wird nicht gerinnen.
  • Maß ist bei allen Dingen gut.
  • Mäßig wird alt, zuviel stirbt bald.
  • Mäßigkeit führt das Leben weit.
  • Maßlosigkeit verwandelt Segen in Fluch.
  • Mehr zu fühlen als der andere adelt den Menschen.
  • Meiden bringt Leiden.
  • Mein Haus ist meine Burg.
  • Mein ist alles, sagte der Staub.
  • Meistens lehrt erst der Verlust uns über den Wert der Dinge.
  • Menschen mit Phantasie langweilen sich nie.
  • Menschliche Menschen haben kein Bedürfnis, Karriere zu machen.
  • Menschsein ist nicht nur ein Zustand, sondern vor allem eine eine Aufgabe.
  • Milde ist wertvoller als Gerechtigkeit.
  • Mißgunst frißt ihr eigenes Herz.
  • Mißtraue jeder Freude, die nicht auch Dankbarkeit ist.
  • Mißtrauen ist eine Axt am Baum der Liebe.
  • Misstrauen ist ein Zeichen von Schwäche.
  • Mit dem Herzen allein wird das Herz geleitet.
  • Mit dem Hute in der Hand kommst du durch das ganze Land.
  • Mit dem Urteil nicht eile, hör' zuvor beide Teile.
  • Mit den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit davon.
  • Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens.
  • Mit der Ehre ist's bestellt, so wie man sich selbst verhält.
  • Mit der Mutter soll beginnen, wer die Tochter will gewinnen.
  • Mit der Zeit wird auch die kleinste Bürde schwer.
  • Mit der Zeit, nagt auch am Zahn der Zeit der Zahn der Zeit.
  • Mit einem Freund ist kein Weg zu lang.
  • Mit einer Hand läßt sich keinen Knoten knüpfen.
  • Mit Lügen kann man durch die Welt kommen, aber bestimmt nicht zurück.
  • Mitleid bekommt man geschenkt. Neid muss man sich verdienen.
  • Mit niemand ist einig, wer mit sich uneins ist.
  • Mit nur einer Hand läßt sich kein Knoten knüpfen.
  • Mit Speck fängt man Mäuse.
  • Mit vielen läßt sich schmausen, mit wenigen läßt sich hausen.
  • Mit Zank und Streit kommt man nicht weit.
  • Mitfreude, nicht Mitleiden macht den Freund.
  • Mittleren Menschen mag man den Mut loben, edlen die Besonnenheit.
  • Moral predigen ist leicht, Moral begründen schwer.
  • Moral: ein Maulkorb für den Willen.
  • Moralische Entrüstung ist Neid mit einem kleinen Heligenschein.
  • Morgen, Morgen, nur nicht heute! sagen alle faulen Leute.
  • Morgenstund hat Gold im Mund.
  • Müßige Mädchen spinnen schlimme Fädchen.
  • Müßiggang bringt Untergang.
  • Müßiggang ist aller Laster Anfang.
  • Müßiggang ist der Amboß auf dem alle Sünden geschmiedet werden.
  • Müßiggang ist der Tugend Untergang.
  • Müßiggang ist des Teufels Ruhebank.
  • Mut macht alles gut.
  • Mut macht Kraft.
  • Mütter lieben Töchter, aber Söhne noch viel mehr.
  • Mutter! Mutter! Wenn ich dich liebe, so liebe ich Gott.

N

  • Nach dem Essen sollst du ruh'n, oder tausend Schritte tun.
  • Nach den Flitterwochen kommen die Zitterwochen.
  • Nach der Kraft gibt es nichts so Hohes wie ihre Beherrschung.
  • Nach einem trefflichen Mittagessen ist man geneigt, allen zu verzeihen.
  • Nach Faulheit folgt Krankheit.
  • Nach getaner Arbeit ist gut ruh'n.
  • Nach rechts hin sprechen, aber nach links hin schauen.
  • Nachahmen und Nacheifern ist zweierlei.
  • Nacheifern ist Beneiden.
  • Name ist Schall und Rauch.
  • Narren sagen, was die Klugen denken.
  • Narren und Alten muß man viel zugute halten.
  • Narrenhände beschmieren Tisch und Wände.
  • Naschen macht leere Taschen.
  • Nehm ich keine Geschenke, so behalt' ich freie Gelenke.
  • Nehmen sie die Menschen wie sie sind - andere gibt es nicht.
  • Neid frißt seinen eigenen Herrn.
  • Neid ist die frevlerische Sorge um das Wohl deines Nachbarn.
  • Neid ist sein eigener Folterknecht.
  • Neid kriecht nicht in leere Scheuern.
  • Neid und Mißgunst sitzen überall.
  • Neider sind Feinde.
  • Neue Besen kehren gut.
  • Neuen Freunden und altem Haß ist nicht wohl zu trauen.
  • Neugier ist eine Tochter der Eifersucht.
  • Nicht das Denken erlöst die Welt, sondern die Liebe.
  • Nicht die vergossenen, die ungeweinten Tränen sind die schmerzlichsten.
  • Nicht für die Schule sondern fürs Leben lernen wir.
  • Nicht immer ist erfahren, wer reifer ist an Jahren.
  • Nicht immer ist, wer erlag der kleinere Held.
  • Nicht in die Ferne schweifen, den Augenblick ergreife.
  • Nicht jede Leiter führt in den Himmel.
  • Nicht jeder große Mann ist ein großer Mensch.
  • Nicht leicht zu hüten ist des Gartens reife Frucht.
  • Nicht mehr als ein Haar breit liegt Irrtum von der Wahrheit.
  • Nicht nur fort sollst du dich pflanzen, sondern auch hinauf.
  • Nicht Sieg sollte der Zweck einer Diskussion sein, sondern Gewinn.
  • Nicht vom Kaufen lernst du, sondern vom Verkaufen.
  • Nicht von außen, nur von innen, ist die Anmut zu gewinnen.
  • Nicht weinen nicht zürnen, sondern begreifen.
  • Nicht wieder tun ist die beste Buße.
  • Nichts auf der Welt ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
  • Nichts genügt dem, der nicht mit wenigem zufrieden ist.
  • Nichts gibt größeres Vergnügen, als den Betrüger zu betrügen.
  • Nichts in der Welt ist unbedeutend.
  • Nichts ist dauernd als der Wechsel.
  • Nichts ist gefährlicher als Intelligenz ohne Charakter.
  • Nichts ist gewiß, außer der Vergangenheit.
  • Nichts ist gewisser als der Tod, nichts ungewisser als seine Stunde.
  • Nichts ist schrecklich, was notwendig ist.
  • Nichts ist schwerer zu ertragen, als eine Reihe von guten Tagen.
  • Nichts ist seltener als ein Mensch, den man immer um sich ertragen kann.
  • Nichts ist so elend als der Mann, der alles will und der nichts kann.
  • Nichts ist so kühn wie ein blindes Pferd.
  • Nichts ist so schwer wie einfach zu leben.
  • Nichts ist überzeugender als Erfolg.
  • Nichts können ist keine Schande, aber nichts lernen.
  • Nichts macht so müde wie nichts tun.
  • Nichts schnelleres gibt's als die Jahre.
  • Nichts tun ist besser, als mit Mühe nichts schaffen.
  • Nichts tut der Seele besser, als jemandem seine Traurigkeit abzunehmen.
  • Nichts vergoldet die Vergangenheit so sehr wie ein schlechtes Gedächtnis.
  • Nichts verleiht mehr Überlegenheit, als ruhig und unbekümmert zu leben.
  • Nichts verletzt ein Kindesherz mehr als Spott.
  • Niemals ist das Unrecht nur auf einer Seite!
  • Niemals ist man weniger allein, als wenn man mit sich allein ist.
  • Niemals leihe ich mehr aus, als wenn ich schenke.
  • Niemand hat ein Recht auf alle seine Rechte.
  • Niemand ist durch alle Schulen gegangen.
  • Niemand ist frei, der nicht über sich selbst Herr ist.
  • Niemand ist stärker als der Sanftmütige aus Berechnung.
  • Niemand kann zwei Herren dienen.
  • Niemand zwingt zum Guten Kinder mit der Ruten.
  • Nimm den Zorn nicht mit ins Bett.
  • Nimm es als Vergnügen, es ist Vergnügen; nimm es als Qual und es ist Qual.
  • Nimmer hat Wut sich gut verteidigt.
  • Nimmst du den Vorteil ganz und gar, so nimm auch die Verpflichtung wahr.
  • Not bricht Eisen.
  • Not hat weder Gesetz, Glauben noch König.
  • Not kennt kein Gebot.
  • Not lehrt beten! Arbeit lehrt, wie man gegn Not sich wehrt.
  • Not macht erfinderisch.
  • Nur das fröhliche Herz ist fähig, Wohlgefallen am Guten zu finden.
  • Nur den erquickt des Abends Rast, der freudig trug des Tages Last.
  • Nur der Betrug entehrt, der Irrtum nie.
  • Nur der Denkende erlebt sein Leben. An Gedankenlosen zieht es vorbei.
  • Nur die Lumpen sind bescheiden, Brave freuen sich der Tat.
  • Nur die moralische Größe macht den Mann.
  • Nur die Natur macht Großes umsonst.
  • Nur die Sache ist verloren, die man selbst aufgibt.
  • Nur ein Narr schafft sich für jede Maus eine Katze an.
  • Nur ein Narr feiert, der älter wird.
  • Nur eins beglückt zu jeder Frist: Schaffen wofür man geschaffen ist.
  • Nur gemach in die Kohlen blasen, dann fährt auch kein Staub in die Nasen.
  • Nur immer fix, sonst kriegste nix.
  • Nur selten wird eine Hochzeit gemacht, daß dabei nicht eine neue erdacht.
  • Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.
  • Nur über Stufen steigt einer zur Höhe der Treppe.
  • Nur um den Einsamen schleichen Gespenster.
  • Nur vom Nutzen wird die Welt regiert.
  • Nur von den Besten erlernst du das Beste.
  • Nur wer an die Zukunft glaubt, glaubt an die Gegenwart.
  • Nur wer Ansprüche stellt, fühlt sich zurückgesetzt.
  • Nur wer das Herz hat zu helfen, hat das Recht zu kritisieren.
  • Nur wer das Ziel kennt, kann treffen.
  • Nur wer die Liebe kennt, kennt die Frauen.
  • Nur wer sich Zeit läßt, kennt Gelassenheit.
  • Nur wer viel allein ist, lernt gut denken.
  • Nur wer zu seinem Schatten steht, kann über seinen Schatten springen.
  • Nutze den Tag.

O

  • Ob arm oder reich, der Tod macht alle gleich.
  • Offenheit verdient immer Anerkennung.
  • Oft erkennt man, wie dumm man war, aber nie, wie dumm man ist.
  • Oft liegt ein hoher Sinn im kind'schen Spiel.
  • Oft wächst im Angesicht der rohen Kraft die feige Seele und wird heldenhaft.
  • Ohne Fleiß kein Preis.
  • Ohne den Staub, worin er aufleuchtet, wäre der Sonnenstrahl unsichtbar.
  • Ohne Frauen und Wein kann man nicht richtig fröhlich sein.
  • Ohne Frauen würde es weder Tag noch Nacht geben.
  • Ohne Garben muß man darben.
  • Ohne Gefährten ist kein Glück erfreulich.
  • Ohne Gegner erschlafft die Tugend.
  • Ohne Geld ist Ehre nur eine Krankheit.
  • Ohne Gott ist jeder Weg breiter.
  • Ohne Leiden bildet sich kein Charakter.
  • Ohne Leidenschaft gibt es keine Gelegenheit.
  • Ohne Lob nicht verkaufen, ohne Tadel nicht einkaufen.
  • Ohne Mühe keine Brühe.
  • Ordnung ist das halbe Leben.

P

  • Pack schlägt sich, Pack verträgt sich.
  • Papier ist geduldig.
  • Perlen bedeuten Tränen.
  • Pfaffen sollten beten und nicht regieren.
  • Pfaffen und Hunde verdienen ihr Brot mit dem Munde.
  • Phantasie ist wichtiger als Wissen.
  • Pläne sind die Träume der Verständigen.
  • Priester und Hühner sind nie satt.
  • Probieren geht über studieren.
  • Propheten wimmeln stets in trüber Zeit.
  • Prozessiert um eine Kuh, ihr legt ein Pferd noch dazu.
  • Prüfe alles und behalte das Beste.
  • Prüfet aber alles, und das Gute behaltet.
  • Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige.

Q

  • Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz.

R

  • Rache ist süß.
  • Rache ist süßer als das Leben - glauben die Narren.
  • Rache macht ein kleines Recht zu großem Unrecht.
  • Rast' ich, so rost' ich.
  • Raste nie, doch haste nie.
  • Rat ist besser als Glück.
  • Ratet mir gut, sagte die Braut, aber ratet mir nicht ab.
  • Rechnen trifft haushalten.
  • Recht geht vor Macht.
  • Recht muß Recht bleiben.
  • Recht tun läßt sanft ruhn.
  • Rechter Dank wird nicht krank, pflegt im Danken nie zu wanken.
  • Rechtschreibfehler erhöhen die Aufmerksamkeit des Lesenden.
  • Rede wenig, rede wahr; zehre wenig, zahle bar.
  • Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.
  • Reden kommt von Natur, Schweigen vom Verstand.
  • Regen läßt das Gras wachsen, Wein das Gespräch.
  • Reich genug ist, wer zufrieden ist.
  • Reich werden ist keine Kunst, aber fromm bleiben.
  • Reich wird man erst durch Dinge, die man nicht begehrt.
  • Reich, wer keine Schulden hat. Glücklich, wer ohne Krankheit lebt.
  • Reiche Herzen erleben viel in kurzer Zeit.
  • Reiche Leute sind überall daheim.
  • Reiche Spieler und alte Trompeter sind rar.
  • Reichtum sollte eigentlich nur einen Zweck haben, Armut abzuschaffen.
  • Reichtum und Pracht, währet oft nicht länger als eine Nacht.
  • Reif ist, wer auf sich selbst nicht mehr hereinfällt.
  • Reif sein heißt, in einer Isolierung leben, die sich selbst genügt.
  • Reue ist Verstand, der zu spät kommt.
  • Ringen und Streben führen durch's Leben.
  • Rom ist nicht an einem Tag gebaut worden.
  • Rosen und Jungfern sind bald verblättert.
  • Rost und Feile werden nie Freunde.
  • Rotwein ist für alte Knaben eine von den besten Gaben.
  • Ruhe ist die erste Bürgerpflicht.
  • Ruhm ist verführerischer als Gold.
  • Ruhm und Ruhe sind Dinge, die nicht zusammen wohnen können.
  • Rühr' munter deine Hände, Fleiß belohnt sich am Ende.
  • Rutsche lieber mit dem Fuß aus als mit der Zunge.

S

  • Sage, was du gern hättest, aber nimm getrost auch, was du nicht magst.
  • Sage nicht immer was du weisst, aber wisse immer was du sagst.
  • Sage, was du sagen willst, morgen!
  • Sagen zu können, wie man liebt, heißt wenig lieben.
  • Salz und Brot machen Wangen rot.
  • Samt am Kragen, Hunger im Magen.
  • Saure Arbeit, süßer Schlaf.
  • Schaden, Sorge, Klage wachsen alle Tage.
  • Schaffe nur die Gelegenheit und Gott wird dir helfen.
  • Schande dem, der schlecht davon denkt.
  • Schätze den Hund nicht nach den Haaren, sondern nach den Zähnen.
  • Schau vorwärts, nie zurück; neuer Mut ist Lebensglück.
  • Scheiden bringt Leiden, Wiederkehr Freuden.
  • Scheiden und Meiden tut weh.
  • Schenken heißt, einem anderen zu geben, was man selber behalten möchte.
  • Schenken ist ein Brückenschlag über den Abgrund deiner Einsamkeit.
  • Schenken und Geben macht viel Vettern.
  • Schimmer und Flimmer dauern nicht immer.
  • Schlechter Frieden ist allemal besser als guter Streit.
  • Schließe Freundschaft mit eines Menschen Güte, nicht mit seinem Gut.
  • Schließe Freundschaft, wenn du sie nicht brauchst.
  • Schmach sucht Rache.
  • Schmachtende Liebe vermeidet den Tanz.
  • Schmal ist der Weg der Tugend, breit der Weg der Sünde.
  • Schmeichelei ist der Diebesschlüssel zum Herzen.
  • Schmeichler sind Heuchler und Meuchler.
  • Schmerz klammert sich ums Herz.
  • Schmerz macht den Menschen oft aufnahmefähiger für das Glück.
  • Schmiede das Eisen, solange es heiß ist.
  • Schnelle Rach' und jäher Zorn haben manch gut' Spiel verlorn.
  • Schneller Entschluß bringt oft Verdruß.
  • Schon ein Rundgang im Zimmer macht dich klüger, als nur dazusitzen.
  • Schön Gestalt hat groß Gewalt.
  • Schön ist dasjenige, was ohne Interesse gefällt.
  • Schön und fromm stehen selten in einem Stall.
  • Schöne Blumen stehen nicht lange am Wege.
  • Schöne Dinge wachsen inmitten der Dornen.
  • Schöne Frauen ziehen das Unheil an.
  • Schöne Tage lobt man abends, schöne Frauen morgens.
  • Schönheit ist empfundener Rhythmus.
  • Schönheit ist überall ein gar willkommener Gast.
  • Schönheit ohne Anmut gleicht einer Rose ohne Duft.
  • Schönheit und Verstand sind selten Verwandt.
  • Schönheit vergeht, Charme bleibt.
  • Schönheit zieht mehr als Ochsen.
  • Schön ist eigentlich alles, was man in Liebe betrachtet.
  • Schöne Tage - nicht weinen, dass sie waren, sondern lächeln dass sie gewesen.
  • Schrecklich immer, auch in gerechter Sache, ist die Gewalt.
  • Schuster bleib bei deinen Leisten.
  • Schuster mögen keine Barfüßigen.
  • Schwäche ist der einzige Fehler, den man nicht verbessern kann.
  • Schwachheiten schaden uns nicht mehr sobald wir sie erkennen.
  • Schwäger haben sich gerne, aber nur aus der Ferne.
  • Schweigen, Dulden und Lachen hilft zu manchen Sachen.
  • Schweiß verlangen die Götter, bevor wir die Tugend erreichen.
  • Schwere Ähren und volle Köpfe neigen sich.
  • Seelenruhe bekommt man, wenn man aufhört zu hoffen.
  • Sehnsucht zum Licht ist des Lebens Gebot.
  • Sei deines Willens Herr und deines Gewissens Knecht.
  • Sei im Besitze, und du wohnst im Recht.
  • Sei klüger als andere, wenn du kannst, aber sage es ihnen nicht.
  • Sei liebevoll, damit es für den anderen kein Kunststück ist, dich lieb zu haben.
  • Sei nicht einfach gut, sei gut für etwas.
  • Sei reizend zu deinen Feinden! Nichts ärgert sie mehr.
  • Sei von Herzen froh: das ist das A und O.
  • Sein Auto, seine Zahnbürste und seine Frau verleiht man nicht.
  • Sein Gewissen war rein. Er benutzte es nie.
  • Seines Fleißes darf sich jedermann rühmen.
  • Selbst ein Hanfseil läßt verschiedene Entscheidungen zu.
  • Selbst ein Weg mit tausend Meilen beginnt mit einem Schritt.
  • Selbst geschaffenes Unglück lastet schwer.
  • Selbst getan, ist bald getan.
  • Selbstvertrauen ist der Schlüssel, der fast jede Tür öffnet.
  • Selbstvertrauen ist die Quelle des Vertrauens zu anderen.
  • Selig der Christ, wenn er nur gut bei Kasse ist.
  • Selten ist gut gegangen, was nicht gut hat angefangen.
  • Selten kommt großes Glück und Verstand zusammen.
  • Selten reicht unser Glaube weiter als unser Auge sieht.
  • Selten tritt dem Weisen das Schicksal in den Weg.
  • Seltener Besuch vermehrt die Freundschaft.
  • Setze nie das Nichtige über das Wichtige.
  • Sich regen bringt Segen.
  • Sich trennen in Einigkeit, ist besser als ewiger Zank und Streit.
  • Sie beten nicht alle, die in die Kirche gehen.
  • Sie sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht.
  • Siege, aber triumpfiere nicht.
  • Sieh vorwärts und nie hinter dich!
  • Sind Illusionen einmal verflogen, kommen sie nie wieder.
  • Sind Kinder still, so haben sie etwas angerichtet.
  • Singe, wem Gesang gegeben.
  • Sitte ist stärker als Recht.
  • So jemand nicht will arbeiten, der soll auch nicht essen.
  • So lange ich atme, hoffe ich auch.
  • So sprach mir ein Weib: Wohl brach ich die Ehe, aber erst brach die Ehe mich.
  • So viel Dörfer, so viel Sitten.
  • Sobald der Mensch in Zorn gerät, gerät er in Irrtum.
  • Sobald Gesetz ersonnen wird Betrug gesponnen.
  • Sobald man in der Liebe die Ketten spürt, begreift man, daß sie enden muß.
  • Sogar eine weiße Lilie wirft einen schwarzen Schatten.
  • Solange die Eltern leben, wird man nicht wirklich erwachsen.
  • Solange Leben da ist, gibt es auch Glück.
  • Soll der Bär tanzen, so muß er jung in die Schule gehen.
  • Soll ich dir die Gegend zeigen, mußt du erst das Dach besteigen.
  • Sonne kann nicht ohne Schein, Mensch nicht ohne Liebe sein.
  • Sorge frißt den Menschen.
  • Sorge macht alt vor der Zeit.
  • Sorge macht graues Haar, so altert Jugend ohne Jahr.
  • Sorgen behalte für dich, Freuden genieße mit anderen.
  • Sorgen ertrinken nicht im Alkohol, sie können schwimmen.
  • Sorgen soll man verschlafen.
  • Sorgenlos sein ist ein Glück, sorglos sein viel Unglück.
  • Soviel Häuser, soviel Dächer. Soviel Mäuler, soviel Geschmäcker.
  • Spare in der Zeit, so hast du in der Not.
  • Sparen ist verdienen.
  • Sparsamkeit und Fleiß machen Häuser groß.
  • Sparschaft bringt Barschaft.
  • Spielen ist experimentieren mit dem Zufall.
  • Spielen ist keine Kunst, aber aufhören mit spielen.
  • Spott ist das Wetterleuchten der Verleumdung.
  • Sprachkürze gibt Denkweite.
  • Sprich nicht weiter, wenn du überzeugt hast.
  • Sprichwörter sind der Schmuck der Rede.
  • Sprichwörter sind Wahrwörter.
  • Stank für Dank, Hohn für Lohn.
  • Stärke des Charakters ist oft nichts anderes als Schwäche des Gefühls.
  • Starkes Bier und schwache Köpfe passen nicht zusammen.
  • Staunen ist der erste Schritt zu einer Erkenntnis.
  • Steter Erfolg ist nur für Feiglinge notwendig.
  • Steter Tropfen höhlt den Stein.
  • Stetes Pflichtbewußtsein ist die wahre Krone des Charakters.
  • Stets äußert sich der Weise leise, vorsichtig und bedingungsweise.
  • Stiche, die nicht bluten, tuen weher als andere.
  • Stille Wasser sind tief.
  • Stillen Wassern und schweigenden Leuten ist nicht zu trauen.
  • Stilles Glück verfolgt kein Neid.
  • Stimmen wollen gewogen und nicht gezählt sein.
  • Stirbt die Mutter, so fällt die Verwandtschaft auseinander.
  • Stolz geht ab im Ritt, und kommt zurück im Schritt.
  • Strafe im Zorn kennt weder Maß noch Ziel.
  • Stunden der Not vergiß, doch was sie dich lehrten, vergiß nie.
  • Suche immer zu nützen! Suche nie, dich unentbehrlich zu machen.
  • Suchet, so werdet ihr finden.
  • Suche nicht andere, sondern dich selbst zu übertreffen.
  • Sünden der Jugend machen das Antlitz häßlich im Alter.
  • Sünden kehren lachend ein und weinend aus.
  • Süße Nächte machen saure Tage.Sage nicht immer was du weisst, aber wisse immer was du sagst.

T

  • Tadeln ist leicht, loben ist schwer.
  • Tadle nicht den Fluß, wenn du ins Wasser fällst.
  • Takt besteht darin, daß man weiß, wie weit man zu weit gehen darf .
  • Takt ist der Verstand des Herzens.
  • Takt ist die Bremse der Leidenschaft.
  • Taten sind Früchte, Worte sind Blätter.
  • Tätigkeit allein verscheucht Furcht und Sorge.
  • Tätigkeit ist das Salz des Lebens.
  • Täusche deine Vorgesetzten aber nicht deine Untergebenen.
  • Teilnahme ist der goldene Schlüssel, der die Herzen anderer öffnet.
  • Temperament ist ein vorzüglicher Diener, doch ein gefährlicher Herrscher.
  • Tiefes Glück ist Gegenwart ohne zu Denken.
  • Tränen sind des Leidenden Balsam.
  • Trau, schau, wem.
  • Traue keiner Tochter Eva's viel, sie treiben all ihr schlimmes Spiel.
  • Traue niemandem in Angelegenheiten, die seine Leidenschaften sind.
  • Träume sind Schäume.
  • Trennung frischt die Liebe auf.
  • Trennung ist der Liebe Tod.
  • Treue hat Brot, Untreue leidet Not.
  • Treue ist ein seltener Gast, halt ihn fest, wenn du ihn hast.
  • Treue üben ist Tugend; Treue erfahren ist Glück.
  • Treue wächst aus Treue.
  • Treuer Liebe Band hält über Meer und Land.
  • Tritt nie zu deinem Schaden gleich in den ersten besten Laden.
  • Trost für jeden im Leid ist, Unglücksgefährten zu haben.
  • Trunken geschwatzt, nüchtern vergessen.
  • Tu einem Kind Ehre an, und es wird dir Ehre antun.
  • Tu nicht andern, was du nicht willst, daß sie dir antun.
  • Tu, was du mußt, bring's Leid, bring's Lust.
  • Tu, was du nicht lassen kannst.
  • Tüchtige Mutter erzieht träge Tochter.
  • Tue das Gute, meide das Böse.
  • Tue das, wodurch du würdig wirst, glücklich zu sein.
  • Tue recht und scheue niemand.
  • Tugende werden im Leben leichter übersehen als Laster.
  • Tugend ist ein kostbarer Stein - am besten in einfacher Fassung.
  • Tugend ist ein sicherer Wagenlenker.

U

  • Übel kommt geritten und geht weg mit Schritten.
  • Über die Toten soll man nur Gutes reden.
  • Über Fehler meines Freundes rede ich nur mit ihm.
  • Über Geschmack läßt sich nicht streiten.
  • Über Gold und Silber gibt es keine Verwandte.
  • Überall geht ein frühes Ahnen dem späten Wissen voraus.
  • Überall lernt man nur von dem, den man liebt.
  • Überfluß bringt Überdruß.
  • Überm Berg leben auch noch Leute.
  • Über Geld spricht man nicht, man hat es.
  • Übermut tut selten gut.
  • Überraschung und Verwunderung sind der Anfang des Begreifens.
  • Übersehen ist verspielt.
  • Üble Nachrede ist die Erleichterung der Bösartigkeit.
  • Übung macht den Meister.
  • Um alt zu werden, darf man keine Grundsätze haben.
  • Um Dank dient keiner.
  • Um den Einsamen schleichen Gespenster.
  • Um klar zu sehen, genügt ein Wechsel der Blickrichtung.
  • Umändern kann sich niemand, bessern kann sich jeder.
  • Umgang mit Leuten macht klug.
  • Umsonst ist nur der Tod.
  • Umstände verändern die Sache.
  • Unbedacht hat manches schon ans Licht gebracht.
  • Und da, wo die Herzen weit sind, da ist das Haus nicht eng.
  • Undank haut der Wohltat den Zapfen ab.
  • Undank ist der Welt Lohn.
  • Undank ist die linke Hand der Selbstsucht.
  • Ungeduld ist beschwerlicher als Geduld.
  • Ungeduld und Zorn machen alle Ding' verworren.
  • Ungeratene Kinder sind Nägel zu der Eltern Särge.
  • Ungewißheit allein ist die Quelle romantischer Empfindung.
  • Ungleich trennt die Freundschaft.
  • Unglück schärft die Augen.
  • Unglück schreitet schnell.
  • Unglück sitzt nicht immer vor armer Leute Tür.
  • Unkraut vergeht nicht.
  • Unmaß sprengt das Faß.
  • Unrecht Gut gedeihet nicht.
  • Unrecht leiden schmeichelt große Seelen.
  • Uns etwas verbieten heißt, uns danach lüstern machen.
  • Unser Mißtrauen rechtfertigt den Betrug anderer.
  • Unser Schicksal tragen heißt, es besiegen.
  • Unser Wissen ist Stückwerk.
  • Unsere Gegner sind Lehrer, die uns nichts kosten.
  • Unter dem Mantel der Liebe verbirgt sich viel Haß.
  • Unter den Menschen gibt es viel meht Kopien als Originale.
  • Unter den Menschen sind die alten am besten, unter den Kleidern die neuen.
  • Unter der Mütze ein wenig Grütze ist viel nütze.
  • Unter Schwätzern ist der Schweiger der Klügste.
  • Unterm schlechten Kleid schlägt oft das beste Herz.
  • Untreue schlägt den eigenen Herrn.
  • Unverhofft kommt oft.
  • Unzufriedenheit ist Dummheit.
  • Utopien sind oft nur vorweggenommene Wahrheiten.

V

  • Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr.
  • Verachtung muß das geheimste unserer Gefühle bleiben.
  • Verbotene Äpfel sind süß.
  • Verbunden werden auch die Schwachen mächtig.
  • Verdacht ist der Freundschaft Gift.
  • Verehre deine Lehrer wie deine Eltern.
  • Vergessen ist oft schwerer als sich erinnern.
  • Vergib deinen Feinden, aber vergiss niemals ihre Namen.
  • Vergib stets deinen Feinden, nichts verdrießt sie so arg.
  • Vergnügen sucht der Mann sich in Gefahren.
  • Vergnügt sein geht über Reichtum.
  • Vergnügt sein ohne Geld, das ist der Stein der Weisen.
  • Verlasse ein Fest, wenn es dir am besten gefällt.
  • Verletzt ist leicht, heilen schwer.
  • Verletzte Eitelkeit hat hundert Krallen.
  • Verliebte Köchin versalzt das Essen.
  • Verliebte sehen, nährt Verliebter Sinn.
  • Verloben heisst sicherstellen und weitersuchen.
  • Verlobt ist noch nicht verheiratet.
  • Verlorene Ehr' kehrt nimmer mehr.
  • Verrechnet ist nicht betrogen.
  • Verschlossener Mund und offene Augen haben noch niemandem geschadet.
  • Verschoben ist nicht aufgehoben.
  • Verschwendete Zeit ist Dasein. Gebrauchte Zeit ist Leben.
  • Versehen ist kein Vergehen.
  • Versöhnt man sich, so bleibt doch etwas hängen.
  • Versprechen und halten ist zweierlei.
  • Verstimmen ist leicht, aber stimmen kann nicht jeder.
  • Versuch macht klug.
  • Vertrauen erweckt Vertrauen.
  • Vertrauen ist die größte Selbstaufopferung.
  • Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
  • Vertrauen ist Mut, und Treue ist Kraft.
  • Verurteile niemanden bevor du in seiner Lage warst.
  • Verwandle große Schwierigkeiten in kleine und kleine in gar keine!
  • Verwandte Seelen finden sich.
  • Verwöhne ein Kind, und du wirst seiner Mutter Kummer bereiten.
  • Verzeihen ist die beste Rache.
  • Verzicht auf Dank und tu im Stillen das Gute um des Guten willen.
  • Verzicht muß nicht Verlust sein.
  • Viel ankündigen schwächt das Vertrauen.
  • Viel besser ohne Glück, als ohne Liebe sein.
  • Viel Feind, viel Ehr.
  • Viel Gebot, wenig gute Werke.
  • Viel öfter kommt, was unverhofft, als man hofft.
  • Viel versprechen wenig halten, läßt die Freundschaft bald erkalten.
  • Viele Hunde sind des Hasen Tod.
  • Viele Köche verderben den Brei.
  • Viele leben vom Ansehen, daß sie hätten haben können.
  • Viele verlieren den Verstand deshalb nicht, weil sie keinen haben.
  • Viele wären Feiglinge, wenn sie ausreichend Mut hätten.
  • Vielen gefallen ist schlimm.
  • Vieles erfahren haben, heißt noch nicht, Erfahrung besitzen.
  • Vieles kann der Mensch entbehren, nur den Menschen nicht.
  • Vieles wünscht sich der Mensch, doch bedarf er nur wenig.
  • Vielwisserei bringt noch keinen Verstand.
  • Vierzig Jahre sind das Alter der Jugend, fünfzig die Jugend des Alters.
  • Vögel, die zu früh singen, frißt am Abend die Katze.
  • Völlerei bringt Buhlerei; Buhlerei bringt Buberei.
  • Vom Eigensinn ist kein Gewinn.
  • Vom Erhabenen zum Lächerlichen ist nur ein Schritt.
  • Vom Schweigen schmerzt die Zunge nicht.
  • Vom Unglück zieh erst ab die Schuld, was übrig ist, trag in Geduld.
  • Vom Wahrsagen läßt sich leben, aber nicht vom Wahrheit sagen.
  • Von der Liebe allein kann man nicht leben.
  • Von Luft kann man nicht leben.
  • Vor bösem Leumund ist niemand sicher.
  • Vor der Tugend haben die Götter den Schweiß gesetzt.
  • Vor der Tür einer Witwe gibt es viele Rederei.
  • Vor leeren Trögen, da zanken sich die Schweine.
  • Vor wem man glänzt, den läßt man gerne als Licht glänzen.
  • Vorbeugen ist besser als Heilen.
  • Vorbilder sind gute Lehrmeister.
  • Vorm Beginnen sich besinnen: Macht gewinnen.
  • Vorm Borgen sich besinnen macht gewinnen.
  • Vorrat nimmer schad't.
  • Vorrede spart Nachrede.
  • Vorsicht ist besser als Nachsicht.
  • Vorsicht ist der bessere Teil der Tapferkeit.
  • Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.
  • Vorsorge verhütet Nachsorge.
  • Vorteil geht vor Stärke.

W

  • Wage es, weise zu sein.
  • Wahr im Wort, treu im Rat, frisch in der Tat.
  • Wahre Menschlichkeit ist köstlicher als alle Schönheit der Erde.
  • Wahrheit hat ein gut Gesicht, aber schlechte Kleider.
  • Wahrheit hat ein gutes Gesicht, aber schlechte Kleider.
  • Wahrheit ist innere Harmonie.
  • Wandel und Wechsel liebt wer lebt.
  • Ware Liebe ist eine völlige Aufopferung.
  • Wären alle reich, so wollte niemand das Boot rudern.
  • Warme Füße, kaltes Haupt ist viel gesünder als man glaubt.
  • Warte nie, bis du Zeit hast.
  • Was alle tritt, erträgt man leicht.
  • Was andere uns zutrauen, ist meist bezeichnender für sie als für uns.
  • Was bei der Jugend wie Grausamkeit aussieht, ist meistens Ehrlichkeit.
  • Was aus der Erde kommt, muß wieder zu Erde werden.
  • Was dem einen recht ist, ist dem anderen billig.
  • Was dem Herzen gefällt, das suchen die Augen.
  • Was der Bauer nicht kennt, das ißt er nicht.
  • Was der Mutter ans Herz geht, geht dem Vater nur an die Knie.
  • Was der Nüchterne denkt, redet der Volle.
  • Was die Ebbe nimmt, bringt die Flut wieder.
  • Was die Menschen wirklich wollen, ist nicht Wissen sondern Gewißheit.
  • Was die Welt dir nicht gab, kann die Welt dir nicht nehmen.
  • Was dir nicht angehört, laß unangerührt.
  • Was dreie wissen, das erfahren hundert.
  • Was du ererbt von deinen Vätern, erwirb es, um es zu besitzen.
  • Was du erlebt, kann dir kein Gott mehr rauben.
  • Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf Morgen.
  • Was du ins Ohr flüsterst, wird tausend Meilen weit gehört.
  • Was du nicht bessern kannst, laß wie es ist.
  • Was du nicht willst, was man dir tu, das füg auch keinen anderen zu.
  • Was du tust, das tue bald.
  • Was ein Esel von mir spricht, das acht' ich nicht.
  • Was ein Häkchen werden will, krümmt sich beizeiten.
  • Was eine junge Braut berührt, verbreitet Wohlgeruch.
  • Was einen treffen kann, kann jeden treffen.
  • Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr.
  • Was ich auch denk und tu, das trau ich auch anderen zu.
  • Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.
  • Was in Hast geschieht, gedeiht nicht.
  • Was innerlich nicht verankert ist, lässt sich auf Dauer nicht erhalten.
  • Was lange dauern soll, sei lang' erwogen.
  • Was lange währt, wird endlich gut.
  • Was leicht gegeben wird, wird leicht genommen.
  • Was man jung lernt, das bleibt.
  • Was man nicht aufgibt, hat man nie verloren.
  • Was man nicht gern tut, soll man zuerst tun.
  • Was man nicht im Kopf hat, muß man in den Beinen haben.
  • Was man schwarz auf weiß besitzt, kann man getrost nach Hause tragen.
  • Was man voraussieht, davor kann man sich schützen.
  • Was man zu lang bedenkt, das wird bedenklich.
  • Was mich nicht umbringt, macht mich stärker.
  • Was nicht blüht, das körnert nicht.
  • Was nützt der Zaun, wenn die Tür offen steht.
  • Was nützt es dir, keinen Mitwisser zu haben, da du ein Gewissen hast.
  • Was nützt Weisheit, wo Dummheit Trumpf ist.
  • Was reif ist, ist schon halb verfault.
  • Was sein muß, muß sein.
  • Was sich neckt, das liebt sich.
  • Was vergangen, kehrt nicht wieder.
  • Was von Herzen kommt, das geht zu Herzen.
  • Was von mir ein Esel spricht, das acht ich nicht.
  • Was wäre das Leben ohne Hoffnung.
  • Was wir fragten, wird uns oft erst aus der Antwort klar.
  • Was wir verstehen, das können wir nicht tadeln.
  • Was zuerst ins Faß kommt, danach schmeckt es immer.
  • Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht naß.
  • Wasser hat keine Balken.
  • Wechsel der Weide macht fette Kälber.
  • Wehe dem Sohn, der nicht klüger wird als der Vater.
  • Weiberlist geht über alle List.
  • Wein, Kartenspiel und Weiber sind die größten Räuber.
  • Weinende Braut, lachende Frau. Lachende Braut, weinende Frau.
  • Weise Sprüche, gute Lehren soll man tun und nicht bloß hören.
  • Weisheit soll Klugheit zur Dienerin haben.
  • Weit reicht das gute Wort, noch weiter das schlechte.
  • Weit vom Geschütz macht alte Kriegsleut.
  • Welche Freude, eine Freude gemacht zu haben.
  • Wem genug zu wenig ist, dem ist nichts genug.
  • Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand.
  • Wem Gott Söhne versagte, dem gibt der Teufel Neffen.
  • Wem nicht zu raten ist, dem ist auch nicht zu helfen.
  • Wem viel gegeben ist, von dem wird viel verlangt.
  • Wen das Wort nicht schlägt, den schlägt auch der Stock nicht.
  • Wen Gott vernichten will, den verblendet er vorher.
  • Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich!
  • Wenige Leute verstehen, alt zu sein.
  • Wenige Menschen denken und doch wollen alle entscheiden.
  • Wenn alte Gäul in Gang kommen, sind sie nicht zu halten.
  • Wenn das Pferd tot ist, kommt der Hafer zu spät.
  • Wenn dein Sohn groß geworden, mach ihn zu deinem Bruder.
  • Wenn dein Weib dir schmeichelt, hat sie was übles im Sinn.
  • Wenn der Abt zum Glase greift, so greifen die Mönche zum Becher.
  • Wenn der Arme sein Huhn ißt, so ist entweder er oder das Huhn krank.
  • Wenn der Blinde den Lahmen trägt, kommen beide voran.
  • Wenn der eine nicht will, können zwei nicht miteinander sreiten.
  • Wenn der Himmel niederfällt, schmilzt die Erde.
  • Wenn der Mann am Morgen aus dem Haus geht, freut sich die Frau.
  • Wenn der Mensch in Massen auftritt, gibt Gott klein bei.
  • Wenn der Mund nicht ißt, wird der Magen nicht satt.
  • Wenn der Mut weg ist, taugt der Mann nichts.
  • Wenn der Reiter nichts taugt, hat das Pferd schuld.
  • Wenn der Teufel alt wird, will er Mönch werden.
  • Wenn der Tor seinen Brei nur hat, was kümmert ihn dann Kirch und Staat.
  • Wenn der Wein eingeht, geht der Mund auf.
  • Wenn der Wille da ist, sind die Füße leicht.
  • Wenn dich ein Esel tritt, so rede nie davon.
  • Wenn die Armut zur Tür eingeht, fliegt die Liebe davon.
  • Wenn die Gefahr vorüber ist, wird der Heilige verspottet.
  • Wenn die Nacht herabsinkt, stirbt das Gesicht.
  • Wenn die Rose selbst sich schmückt, schmückt sie auch den Garten.
  • Wenn du den Hahn einsperrst, geht die Sonne doch auf.
  • Wenn du die Beherrschung verlierst, bist du im Unrecht.
  • Wenn du es kannst, so lasse ab vom Kleinen und suche das Große.
  • Wenn du heimfährst, denk auch an die Geschenke.
  • Wenn du nehmen willst, so gib.
  • Wenn du redest, sollte deine Rede besser als dein Schweigen werden.
  • Wenn du sehr alt werden willst, mußt du beizeiten anfangen.
  • Wenn du unter Freunden bist sing nicht allein, sondern im Chor.
  • Wenn eine Frau die Hosen anhat, dann hat hat sie ein Recht darauf.
  • Wenn es am besten schmeckt, soll man aufhören.
  • Wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er auf's Eis.
  • Wenn es einem gut geht, denkt man nicht an die Zukunft.
  • Wenn Güte von uns ausgeht, werden wir auch Güte erfahren.
  • Wem genug zuwenig ist, dem ist nichts genug.
  • Wenn die Pflicht ruft, gibt es viele Schwerhörige.
  • Wenn du die Spur nicht wechselst, hast du keine Change zum Überholen.
  • Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen.
  • Wenn Hochmut aufgeht, geht Glück unter.
  • Wenn ich nicht gebechert hätte, hätt' ich jetzt wohl Haus und Bette.
  • Wenn jeder dem anderen helfen wollte, wäre allen geholfen.
  • Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen.
  • Wenn Leute sich lieben, dann bleiben sie jung füreinander.
  • Wenn man alt ist, muß man mehr tun, als da man jung war.
  • Wenn man den Weg verliert, lernt man ihn kennen.
  • Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen.
  • Wenn man kleine Laster nicht straft, so wachsen die großen.
  • Wenn man nicht hat, was man liebt, muß man lieben, was man hat.
  • Wenn man nicht verlieren kann, verdient man auch nicht zu gewinnen.
  • Wenn man sich streitet, erfährt man etwas von einander.
  • Wenn man vom Rathaus kommt, ist man klüger.
  • Wenn sich die Mägde zanken, so kommt die Wahrheit heraus.
  • Wenn sie streben zu gefallen, sind die Frauen kurz vorm Fallen.
  • Wenn wir täten, was wir sollten, so tät auch Gott, was wir wollten.
  • Wenn zwei Menschen immer die gleiche Meinung haben, taugen beide nichts.
  • Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte.
  • Wenn zwei Verliebte streiten, kümmert es nicht einmal einen Hund.
  • Wenn zwei von Herzen lieb sich haben, bedürfen sie der Welt nicht mehr.
  • Wer A sagt, muß auch B sagen.
  • Wer alles haben will, bekommt am Ende nichts.
  • Wer alles leicht nimmt, wird viele Schwierigkeiten haben.
  • Wer alles werden will, wird nie vollkommen werden.
  • Wer allzu klug ist, findet keine Freunde.
  • Wer als erster geht, sammelt die Schätze ein.
  • Wer als Junge ein Vogelnest zerstört, der brennt im Alter Dörfer nieder.
  • Wer am Tage Gutes tut, hat am Abend frohen Mut.
  • Wer am Ruder ist, reisst selten das Ruder hrerum.
  • Wer an die Liebe seiner Erben glaubt, dem ist wohl aller Witz geraubt.
  • Wer andere lehrt, lernt selbst dabei.
  • Wer andere neben sich klein macht, wird nie groß.
  • Wer andere schimpft, den schimpfen auch andere.
  • Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.
  • Wer anderer Not löst, ist der Erlöste.
  • Wer Angst hat, denkt nicht, wer Angst hat, lernt nicht.
  • Wer Angst hat, ist leicht zu fassen.
  • Wer arbeitet, hat keine Langeweile.
  • Wer auf Borg kauft, kauft teuer.
  • Wer aufhört zu lernen ist alt.
  • Wer auf sein Elend tritt, steht höher.
  • Wer auf sein Leid tritt, tritt höher.
  • Wer aufgibt, wird aufgegeben.
  • Wer aus Liebe heiratet, hat gute Nächte und üble Tage.
  • Wer aus Liebe heiratet, hat unter Schmerzen zu leben.
  • Wer ausharrt, dem gelingt's.
  • Wer ausharrt, ermüdet die Feinde.
  • Wer barfuß geht, dem drücken die Schuhe nicht.
  • Wer bauen will, muß zwei Pfennige für einen rechnen.
  • Wer begreift, schwätzt nicht, wer schwätzt, begreift nicht.
  • Wer bereut, ist fast unschuldig.
  • Wer Böses tut, darf nichts Gutes hoffen.
  • Wer Böses von Frauen spricht, erkannte ihre Freuden nicht.
  • Wer danken kann, für den bekommt die Welt ein anderes Gesicht.
  • Wer das Alter nicht ehrt, ist des Alters nicht wert.
  • Wer das Beste will, muß oft das Bitterste kosten.
  • Wer das Kleine nicht ehrt, ist des Großen nicht wert.
  • Wer das Leben lebt, vergeudet die Zeit nicht.
  • Wer das Seine verpraßt, fällt anderen zur Last.
  • Wer dem Erfolg auf dem Grund geht, findet Beharrlichkeit.
  • Wer den Acker pflegt, den pflegt der Acker.
  • Wer den Augenblick ergreift, das ist der rechte Mann.
  • Wer den Dieb durch die Finger sieht, stiehlt selber.
  • Wer den Flüssen wehren will, muß die Quellen verstopfen.
  • Wer den Fuchs fangen will, muß mit den Hühnern aufstehen.
  • Wer den Kern essen will, muß die Nuß knacken.
  • Wer den kleinen Finger gibt, dem nimmt man die ganze Hand.
  • Wer den Kopf hängen läßt, sieht weniger.
  • Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert.
  • Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.
  • Wer den Stempel hat, schlägt die Münze.
  • Wer dich liebt, wird dich weinen machen.
  • Wer die Furcht kennt, kennt auch die Gefahr.
  • Wer die Leiter hält, ist so schuldig wie der Dieb.
  • Wer die Menschen kennenlernen will, der studiere ihre Entschuldigungen.
  • Wer die Menschen kennt, liebt die Tiere.
  • Wer die Tochter haben will, halt es mit der Mutter.
  • Wer die Wahl hat, hat die Qual.
  • Wer die Wärme liebt, muß auch den Rauch dulden.
  • Wer die Welt verbessern will, kann gleich mit sich selbst anfangen.
  • Wer die Welt vernünftig ansieht, den sieht sie auch vernünftig an.
  • Wer drei Feinde hat, muß sich mit zweien vertragen.
  • Wer drei Tage gebettelt hat, kann nicht mehr davon lassen.
  • Wer durch Schaden klug wird, zahlt teures Lehrgeld.
  • Wer ein altes Haus und eine junge Frau hat, hat Arbeit genug.
  • Wer ein Ei stiehlt, stiehlt ein Kamel.
  • Wer ein großes Maul hat, muß einen breiten Rücken haben.
  • Wer ein Lob zurückweist, will nochmals gelobt werden.
  • Wer ein Maultier ohne Fehler möchte, gehe zu Fuß.
  • Wer ein Unglück ertragen kann, erträgt auch das Glück.
  • Wer eine Grube macht, der wird hineinfallen.
  • Wer eine schöne Schwester hat, bekommt leicht einen Schwager.
  • Wer einen Dichter recht verstehen will, muß seine Heimat kennen.
  • Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten.
  • Wer einen Menschen bessern will, muß ihn erst einmal respektieren.
  • Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht wenn er auch die Wahrheit spricht.
  • Wer entbehrt der Ehe, lebt weder wohl noch wehe.
  • Wer erst ins Stolpern kommt, ist nahe dem Fall.
  • Wer essen will, soll den Koch nicht beleidigen.
  • Wer etwas will gelten, der komme selten.
  • Wer Fische fangen will, muß sich naß machen.
  • Wer Freude hat zum Klagen, wird immer was zum Klagen finden.
  • Wer früh aufsteht, wird reich.
  • Wer früh zum Manne reift, bleibt lange jung.
  • Wer für andere lebt, hat am besten für sich gelebt.
  • Wer für seine Liebe Dank erwartet, liebt nicht.
  • Wer gar zuviel bedenkt, wird wenig leisten.
  • Wer Gastfreundschaft übt, bewirtet Gott selbst.
  • Wer Geld hat ist ein Drache, wer keines hat, ein Wurm.
  • Wer gerne gibt, fragt nicht lange.
  • Wer Gesetze schafft muss streng, wer sie handhabt, milde sein.
  • Wer gesund ist und arbeiten will, hat in der Welt nichts zu fürchten.
  • Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.
  • Wer Glück haben will, darf nichts dem Glück überlassen.
  • Wer glücklich ist, fühlt, wer unglücklich ist, denkt.
  • Wer glücklich ist, sollte nicht noch glücklicher sein wollen.
  • Wer grob ist, ist noch lange nicht stark.
  • Wer Großes will, erreicht auch viel, setz dich nicht hin, setz dir ein Ziel.
  • Wer Güte erweist, kann Güte erwarten.
  • Wer guten Rat will, frage die Alten.
  • Wer Gutes will, der sei erst gut.
  • Wer hinter mehreren Hasen herläuft, der fängt keinen.
  • Wer hoch steigt, fällt tief.
  • Wer Hoffnung hat, wird fähig die Welt auszuhalten.
  • Wer hohe Türme bauen will, muß lange beim Fundament verweilen.
  • Wer höher steigt, als er sollte, fällt tiefer, als er wollte.
  • Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen.
  • Wer im Sumpf badet, kommt nicht rein heraus.
  • Wer im Trockenen sitzt, lacht über den Regen.
  • Wer immer das letzte Wort haben will, spricht bald mit sich allein.
  • Wer in der Jugend einen Weinberg anlegt, hat im Alter Trauben.
  • Wer in der Jugend spart, der darbt im Alter nicht.
  • Wer in der Zukunft lesen will, muß in der Vergangenheit buchstabieren.
  • Wer in einem Streit zuerst still ist, stammt aus gutem Hause.
  • Wer ist weise, wer ist gut?
  • Wer nach seinem Wesen tut.
  • Wer kämpft kann verlieren.
  • Wer nicht kämpft hat schon verloren.
  • Wer kaufen will, was er sieht, muß verkaufen, was er hat.
  • Wer kauft hat hundert Augen nötig, wer verkauft, nur eins.
  • Wer kein Kind hat, hat kein Licht in seinen Augen.
  • Wer kein Messer hat, kann kein Brot schneiden.
  • Wer keine Freude an der Welt hat, an dem hat die Welt auch keine Freude.
  • Wer keine Zeit hat, ist ärmer als ein Bettler.
  • Wer keinen Feind hat, dem kann es nicht gut gehen.
  • Wer keinen Mut hat, muß gute Beine haben.
  • Wer keinen Tiger kennt, der läuft vor keinem Tiger.
  • Wer lächelt, statt zu toben, ist immer der Stärkere.
  • Wer lange droht, macht dich nicht tot.
  • Wer langsam trinkt, begießt sich nicht.
  • Wer leicht glaubt, wird auch leicht betrogen.
  • Wer lügt, der betrügt.
  • Wer Menschen führen will, muß hinter ihnen gehen.
  • Wermit dem Strom schwimmt, erreicht die Quelle nie.
  • Wer mit dir klatscht, wird über dich klatschen.
  • Wer nach fremdem Gut trachtet, verliert das seine.
  • Wer nachts mit Steinen wirft, kann den eigenen Bruder töten.
  • Wer naß ist, fürchtet auch keinen Regen.
  • Wer naß ist, fürchtet keinen Regen.
  • Wer nicht auf das Kleine schaut, scheitert am Großen.
  • Wer nicht auf die hohen Berge steigt, kennt die Ebene nicht.
  • Wer nicht das Bittere gekostet hat, weiß nicht, was Zucker ist.
  • Wer nicht eifersüchtig ist, liebt nicht.
  • Wer nicht handelt, dem wird der Himmel nicht helfen.
  • Wer nicht hören will, muß fühlen.
  • Wer nicht im Sommer sammelt ein, der wird im Winter dürftig sein.
  • Wer nicht kommt zur rechten Zeit, der muß nehmen, was übrig bleibt.
  • Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.
  • Wer nicht trinkt, hat in der Kneipe nichts zu suchen.
  • Wer nicht unter ihm steht, den kann der Baum nicht erschlagen.
  • Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
  • Wer nicht zu sparen weiß, dem nutzt das Gewinnen nichts.
  • Wer nichts begehrt, dem geht nichts ab.
  • Wer nichts für andere tut, tut nichts für sich.
  • Wer nichts geben kann soll auch nichts begehren.
  • Wer nichts Gutes tut, tut schon Böses genug.
  • Wer nichts hofft, ist in Wahrheit unglücklich.
  • Wer nichts verlangt, bekommt nichts.
  • Wer nichts wagt, der darf nichts hoffen.
  • Wer nichts weiß bezweifelt nichts.
  • Wer nichts weiß, muß alles glauben.
  • Wer nichts wird wird Wurt.
  • Wer nichts zu verlieren hat, ist reich.
  • Wer nie im Zorn erglühte, kennt auch die Liebe nicht.
  • Wer niemals anfängt, bringt niemals etwas zustande.
  • Wer niemals außer sich geriet, wird niemals in sich gehen.
  • Wer niemals einen Rausch gehabt, der ist kein braver Mann.
  • Wer nur begann, hat schon halb vollendet.
  • Wer nur halb schenkt, ist kein Wohltäter, sondern ein Bestohlener.
  • Wer oder was kränkt, macht krank.
  • Wer ohne Grund traurig ist, hat Grund, traurig zu sein.
  • Wer Pech angreift, besudelt sich.
  • Wer plagt sein Pferd und Rind, hält's schlecht mit Weib und Kind.
  • Wer rechtzeitig gewarnt wurde, ist schon halb gerettet.
  • Wer redet, was er will, muß hören, was er nicht will.
  • Wer ruhig leben will, darf nicht die Schönste in der Stadt heiraten.
  • Wer sacht fährt, kommt auch an.
  • Wer säht, der mäht.
  • Wer satt ist, wird nie einen Hungrigen verstehen.
  • Wer schläft, sündigt nicht.
  • Wer schlecht von seiner Frau spricht, entehrt sich selbst.
  • Wer schnell ja sagt, hält selten sein Wort.
  • Wer schnell verspricht, bald vergißt.
  • Wer schreit, hat Unrecht.
  • Wer Schwierigkeiten sucht, findet immer welche.
  • Wer sein eigenes Gesicht wäscht, ist rein.
  • Wer sein Recht nicht wahret, gibt es auf.
  • Wer seine Mitmenschen achtet, wird selbst geachtet.
  • Wer seine Neigungen stutzt, schafft Triebe.
  • Wer seinen erwachsenen Sohn schlägt, reizt ihn zur Sünde.
  • Wer seinen Nächsten verurteilt, kann irren, wer ihm verzeiht, irrt nie.
  • Wer seinen Zorn bezwingt, hat seinen Feind besiegt.
  • Wer seiner eigenen Jugend nachläuft, wird sie nie einholen.
  • Wer seiner Frau alles erzählt, ist erst jung verheiratet.
  • Wer sich auf andere verläßt, der ist verlassen.
  • Wer sich auf die Zehen stellt, steht nicht fest.
  • Wer sich begnügt womit er soll, dem ist mit seiner Habe wohl.
  • Wer sich dem Dank entzieht, erniedrigt den Beschenkten.
  • Wer sich dem Notwendigsten widmet, geht überall am sichersten zum Ziel.
  • Wer sich den Magen verdorben hat, lobt dann die Mäßigkeit.
  • Wer sich den Sinn wahrt für Humor, den kommt die Welt auch lustig vor.
  • Wer sich entschuldigt, klagt sich an.
  • Wer sich für kleine Aufgaben zu groß dünkt, ist oft für große zu klein.
  • Wer sich gern dem Dank entzieht, der erniedrigt den Beschenkten.
  • Wer sich getroffen fühlt, ist gemeint.
  • Wer sich grob benimmt, wird auch grob behandelt.
  • Wer sich heute freuen kann, soll nicht bis morgen warten.
  • Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um.
  • Wer sich kennt, kann sicher vor- und rückwärts gehen.
  • Wer sich lobt allein, dessen Lob bleibt klein.
  • Wer sich lobt allein, dessen Ruhm bleibt klein.
  • Wer sich rühmt, dem traut man nicht.
  • Wer sich selber zum Esel macht, dem will jeder Säcke aufladen.
  • Wer sich selbst alles zutraut, wird andere übertreffen.
  • Wer sich selbst bedauert, leistet sich den schlechtesten Dienst.
  • Wer sich selbst beherrscht, der ist ein weiser Mann.
  • Wer sich selbst lobt, den hassen viele.
  • Wer sich selbst überwindet, der gewinnt.
  • Wer sich ständig von Vernunft leiten lässt, ist nicht vernünftig.
  • Wer sich überall zu Hause fühlt, ist nirgends daheim.
  • Wer sich unter die Kleie mengt, den fressen die Schweine.
  • Wer sich verläßt auf's Erben, mag als ein Narr versterben.
  • Wer sich viel vornimmt, dem kann auch viel mißlingen.
  • Wer sich vor Wölfen fürchtet, soll nicht in den Wald gehen.
  • Wer sich zum Schafe macht, den fressen die Wölfe.
  • Wer sichere Schritte tun will, muß sie lagsam gehen.
  • Wer singen und lachen kann, der erschreckt sein Unglück.
  • Wer singen will, findet immer ein Lied.
  • Wer so spricht, daß er verstanden wird, spricht gut.
  • Wer ständig glücklich sein möchte, muß sich oft ändern.
  • Wer stets zu den Sternen aufblickt, wird bald auf der Nase liegen.
  • Wer Tränen ernten will, muß Liebe säen.
  • Wer treu arbeitet betet doppelt.
  • Wer untreu arbeitet, flucht doppelt.
  • Wer trunken wird, ist schuldig - nicht der Wein.
  • Wer tugendhaft lebt, wird geehrt, aber er wird nicht beneidet.
  • Wer tut, was er kann, tut, was er soll.
  • Wer über andere herzieht, sagt mehr über sich selbst als über sein Opfer.
  • Wer über andre Schlechtes hört, sollt es nicht weiter noch verkünden.
  • Wer über die Weiber schimpft, hat sie zu lieb gehabt.
  • Wer über See geht, wechselt den Himmel, nicht den Charakter.
  • Wer um Hohes kämpft muß wagen.
  • Wer unverschämt ist, kommt am weitesten.
  • Wer unverschämt, kommt am weitesten.
  • Wer viel anfängt, endet wenig.
  • Wer viel redet, glaubt am Ende, was er sagt.
  • Wer viele Eisen im Feuer hat, dem werden einige kalt.
  • Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen.
  • Wer vierzehn Tage verbummelt, muß drei Wochen hungern.
  • Wer von der Arbeit müde, läßt gern den Mädchen Friede.
  • Wer von niemanden beneidet wird, der ist nichts wert.
  • Wer von Stroh ist, muß sich vor dem Feuer hüten.
  • Wer von weither kommt, hat leicht lügen.
  • Wer vorsieht, ist Herr des Tages.
  • Wer wagt, gewinnt.
  • Wer warten kann, hat viel getan.
  • Wer was will gelten, der komme selten.
  • Wer wetten will, muß wagen.
  • Wer will haben gute Ruh, der höre, seh' und schweig' dazu.
  • Wer will in alles sich mischen, muß oft die Augen sich wischen.
  • Wer will, was er kann, fängt nichts vergeblich an.
  • Wer Wind säet, wird Sturm ernten.
  • Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.
  • Wer zuerst zugreift, behält.
  • Wer zuletzt kommt, den beißen die Hunde.
  • Wer zuletzt lacht, lacht am besten.
  • Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.
  • Wer zum ersten Schimpfwort schweigt, bricht dem zweiten die Knochen.
  • Wer zur Quelle gehen kann, gehe nicht zum Wassertopf.
  • Wer zwei Dinge auf einmal tut, dem geraten selten beide gut.
  • Wer zwei Sprachen kennt, ist zwei Männer wert.
  • Wer zweifelt, muß wagen.
  • Wes Brot ich esse, des Lied ich singe.
  • Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über.
  • Wie dem Geist nichts zu groß ist, so ist der Güte nichts zu klein.
  • Wie der Herr, so's Gescherr.
  • Wie der Lehrer, so die Schule.
  • Wie der Mensch sich ärgert, so ist er.
  • Wie der Patient, so der Arzt.
  • Wie die Alten sungen, so zwitschern die Jungen.
  • Wie die Arbeit, so der Lohn.
  • Wie die Ohren, so die Gerüchte.
  • Wie die Zucht, so die Frucht.
  • Wie du mir, so ich dir.
  • Wie fruchtbar ist der kleinste Kreis, wenn man ihn wohl zu pflegen weiß.
  • Wie gewonnen, so zerronnen.
  • Wie hoch du auch fliegst, immer wirst du zur Erde fallen.
  • Wie liebenswert ist ein Mensch, wenn er wirklich ein Mensch ist.
  • Wie man den Karren schmiert, so läuft er.
  • Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus.
  • Wie man mir tut, so will ich wieder tun.
  • Wie man sich bettet, so schläft man.
  • Wie viele Lichter verdanken bloß ihrem Leuchter, daß man sie sieht.
  • Wie viele Muscheln am Strand, so viele Schmerzen bietet die Liebe.
  • Wie weise muß man sein, um immer gut zu sein.
  • Wie wir die Arbeit anschauen, so schaut uns die Arbeit an.
  • Wie viele Dinge gibt es doch, die ich nicht brauche.
  • Willig Pferd sollte man nicht spornen.
  • Williger Sinn macht leichte Füße.
  • Willst du die Weisheit dir erjagen, lerne die Weisheit erst ertragen.
  • Willst du ein braves Weib. so sei du ein rechter Mann.
  • Willst du Frieden, so gib Frieden.
  • Willst du für dich leben, lebe für andere.
  • Willst du geliebt werden, so liebe.
  • Willst du glücklich werden jederzeit, halt' ein in Lust, halt' aus in Leid.
  • Willst du in die Ferne schweifen? Sieh das Gute liegt so nah.
  • Willst du lange Leben gesund, iß wie die Katze, trink wie der Hund.
  • Willst du wissen, wer der Mann, so sieh nur seine Gesellschaft an.
  • Wir begreifen die Ruinen nicht eher, als bis wir selbst Ruinen sind.
  • Wir handeln alle nach dem Maße unserer Einsicht und Kräfte.
  • Wir können nicht leben, wenn wir die Sonne nicht suchen.
  • Wir können unser Leben nur verlängern, indem wir vermeiden, es zu kürzen.
  • Wir leben nicht, um zu essen, sondern wir essen, um zu leben.
  • Wir sind die Klugen, die nie was trugen.
  • Wir sind für nichts so dankbar, wie für Dankbarkeit.
  • Wir sind gegen andere aufrichtiger als gegen uns selber.
  • Wir sind nichts. Was wir suchen ist alles.
  • Wir wollen alle Tage sparen und brauchen alle Tage mehr.
  • Wir wünschen Alter alle Tage, und kommt es, hört man nichts als Klage.
  • Wird Stolz sich einer bewußt, so ist es Eitelkeit.
  • Wirf deine alten Schuhe nicht weg, ehe du neue hast.
  • Wirf deinen Wanderstab nicht fort, ehe du aus dem Sumpf bist.
  • Wirke gut, so wirkst du länger, als es Menschen sonst vermögen.
  • Wissen ist Macht.
  • Wissen ohne Gebrauch ist Feuer ohne Rauch.
  • Wissen ohne Ordnung ist Hausrat auf einem Leiterwagen.
  • Wissenschaft ist ein guter Wanderstab.
  • Wissenschaft liegt nicht auf weichem Bette.
  • Wo aus Müssen das Wollen wird, ergibt sich auch das Können.
  • Wo Bachus das Feuer schürt, sitzt Frau Venus am Ofen.
  • Wo das Alter einzieht, da zieht es nie wieder aus.
  • Wo das Glück einkehrt, da klopft auch der Neid an.
  • Wo das Leid ist, da kommen leicht auch die Liebe und der Glaube.
  • Wo der Teufel machtlos ist, schickt er als Boten ein Weib.
  • Wo der Wirt vor der Türe steht, ist die Kneipe leer.
  • Wo die Frau im Haus regiert, ist der Teufel Hausknecht.
  • Wo die Liebe groß ist, da ist nichts klein.
  • Wo die Vernunft einschläft, erwachen die Ungeheuer.
  • Wo ein Aas, da sammeln sich die Geier.
  • Wo ein Adler nicht fort kann, findet eine Fliege noch zehn Wege.
  • Wo ein Arzt wohnt, jammern ständig Kranke.
  • Wo ein Begeisterter steht, ist der Gipfel der Welt.
  • Wo ein Wille, ist auch ein Weg.
  • Wo eine Wunde ist, bleibt eine Narbe.
  • Wo es einem gut geht, da ist seine Heimat.
  • Wo es mir gut geht, da ist mein Vaterland.
  • Wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.
  • Wo Freude wachsen soll, da muß man Liebe säen.
  • Wo Frösche sind, da sind auch Störche,
  • Wo gehobelt wird, da fallen auch Späne.
  • Wo Geld redet, muß Verstand schweigen.
  • Wo Geld voran geht, da stehen alle Wege offen.
  • Wo Gott eine Kapelle hat, baut der Teufel eine Kirche daneben.
  • Wo Herz, da ist auch Glück.
  • Wo Honig ist, da gibt es Fliegen.
  • Wo ich lebe, ist es am schönsten.
  • Wo kein Friede ist, da ist kein Glück.
  • Wo kein Kläger, da ist auch kein Richter.
  • Wo kein Laster ist keine Tugend.
  • Wo Kinder sind, da ist ein goldenes Zeitalter.
  • Wo man am meisten fühlt, weiß man am wenigsten zu sagen.
  • Wo man schreit, ist keine klare Erkenntnis.
  • Wo man selber spricht, schweigt das Gerücht.
  • Wo man trinkt, da wird auch gesprochen.
  • Wo man wird gut aufgenommen, muß man nicht gleich wiederkommen.
  • Wo nichts ist, hat der Kaiser sein Recht verloren.
  • Wo Schätze sind, da sind auch Diebe.
  • Wo Schuld, ist Sorge.
  • Wo sich der Esel einmal stößt, da stößt er sich nicht wieder.
  • Wo Strafe, da Zucht; wo Friede, da Frucht.
  • Wo Tugend herrscht, gibt's nichts zu schämen.
  • Wo Verdacht einkehrt, nimmt die Ruhe Abschied.
  • Wo Vergebung, ist zu lieben kein Hindernis.
  • Wo Verstand ist, da braucht es nicht viele
  • Worte.
  • Wo viel Licht, ist starker Schatten.
  • Wo zwei wetten, muß einer verlieren.
  • Wohl angefangen ist gut, wohl enden ist besser.
  • Wohl begonnen ist halb gewonnen.
  • Wohl dem, der seiner Väter gern gedenkt.
  • Wohl schweigen ist eine größere Kunst als wohl reden.
  • Wohl schweigen ist oft eine größere Kunst als wohl reden.
  • Wolle nicht immer großmütig sein, aber gerecht sei immer.
  • Wollen befreit.
  • Womit man sündigt, damit wird man bestraft.
  • Wonach einer ringt, das ihm gelingt.
  • Worte belehren, Beispiele reißen mit.
  • Worte sind der Seele Bild.
  • Worte, die von Herzen kommen, gehen zu Herzen.
  • Worte kann man nicht essen, man muss sie manchmal schlucken.
  • Wovor einer Angst hat, daran wird ersterben.
  • Wozu der Mensch Lust, dazu hat er auch Andacht.
  • Wunder darf man nicht erwarten, aber man darf sie erhoffen.
  • Wunder kommen nur zu denen, die daran glauben.
  • Würde bringt Bürde.

X

Gibt's nicht.

Y

Gibt's nicht.

Z

  • Zank ist der Rauch der Liebe.
  • Zehn alte Weiber, elf Krankheiten.
  • Zehn Küsse werden leichter vergessen als ein Kuß.
  • Zeig mir wie du wohnst, und ich sage dir, wer du bist.
  • Zeit bringt Rat.
  • Zeit haben für den Ehegefährten ist wichtiger, als Geld für ihn haben.
  • Zeit heilt Wunden.
  • Zeit ist Balsam und Friedensstifter.
  • Zeit ist Geld.
  • Zeit und Eifer trocknen Sümpfe aus.
  • Zieh einen Bauern aus dem Dreck, und er wird dich zum Dank hereinstoßen.
  • Zimmerleut und Maurer sind die ärgsten Laurer.
  • Zorn macht langweilige Menschen geistreich.
  • Zu dem der warten kann, kommt alles mit der Zeit.
  • Zu einem Ohr hinein, zum anderen heraus.
  • Zu Gott hinken die Leute, zum Teufel laufen sie.
  • Zu hastig und zu träge kommt gleich spät.
  • Zur Schau getragene Trauer hält nicht lange.
  • Zu satt macht matt.
  • Zu wenig geben heißt verschwenden.
  • Zu wenig und zu viel ist des Teufels Spiel.
  • Zu wissen, was man weiß, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen.
  • Zucht bringt Frucht.
  • Zucht hat Zierde.
  • Zufriedenheit geht über Reichtum.
  • Zufriedenheit ist eine Tugend, Selbstzufriedenheit ein Fehler.
  • Zufriedenheit ist wertvoller als Reichtum.
  • Zufriedenheit wohnt mehr in Hütten als in Palästen.
  • Zuletzt siegt immer das Ackerfeld über das Schlachtfeld.
  • Zum Begräbnis der Wahrheit gehören viele Schaufeln.
  • Zum Denken stets bereit, zum Handeln nimm dir Zeit.
  • Zum Herzen führen keine großen Straßen, sondern nur die stillen Wege.
  • Zum Lachen braucht man immer ein wenig Geist, das Tier lacht nicht.
  • Zum Unglück kommt man immer früh genug.
  • Zum Vorwärtskommen gehört das Vergessen können.
  • Zur Freundschaft gehören zwei.
  • Zur Heirat gehören mehr als vier nackte Beine ins Bett.
  • Zur Rache sei langsam, zur Tugend schnell.
  • Zur Sünde eilt man, zur Tugend schleicht man.
  • Zureden hilft.
  • Zur Schau getragene Trauer hält nicht lange.
  • Zuviel auf einmal wollen, das ist vom Bösen.
  • Zuviel Demut ist halber Stolz.
  • Zuviel reden und zuviel schweigen, das ist allen Narren eigen.
  • Zuviel Vertrauen ist oft eine Dummheit, zuviel Mißtrauen immer ein Unglück.
  • Zwang hält nicht lang.
  • Zwei Narren in einem Haus machen einen großen Lärm.
  • Zwei werden nicht satt: Wer Wissen und wer Reichtum sucht.
  • Zweierlei kann man nicht verbergen: den Rausch und die Liebe.
  • Zweifel ist des Glaubens Feind.
  • Zwischen Freud und Leid ist die Brücke nicht breit.
  • Zwischen zwölf und Mittag kann viel geschehen.

 
(c) 1998 - 2004 by Christian Marker