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KEEN-Web.LOG: Darauf hat die Welt gewartet!
Sortieralgorithmen
Nachdem ich das Programm zur Berechnung der Determinante einer quadratischen Matrix vorerst für vollendet erklärt habe (auch wenn die Performance noch arg zu wünschen übrig lässt...), ist es endlich an der Zeit, sich mit anderen programmiertechnischen Spielereien zu beschäftigen. Ich dachte dabei an die Implementierung einiger bekannter Sortieralgorithmen wie Bubblesort und/oder Quicksort.
Dabei bin ich auf folgende interessante Seite gestoßen (nomen est omen): http://www.sortieralgorithmen.de. Hier findet man viele populäre - richtig! - Sortieralgorithmen. Was sich hier im Weblog und im Quelltext langweilig liest, wird dort mittels eines Java-Applets unterhaltsamer Weise grafisch veranschaulicht. Wer also schon immer mal Insertsort bei der Arbeit zugucken wollte, ist dort genau richtig...
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Datum: 09.03.05 - 12:52 Uhr |
Kategorie: Computer |
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Determinante
In Anbetracht der Tatsache, dass ich mir für nächstes Semester "Wirtschaftsinformatik II" auf den Stundenplan setzen werde, will ich mich schon ein wenig mit Java vertraut machen. Nach den enttäuschenden ersten Gehversuchen von vor vier Jahren habe ich letztes Jahr bereits wieder einen ersten Annäherungsversuch gestartet. Zu meiner Überraschung komme ich inzwischen - vor allem nachdem ich in meinen Hirnwindungen endlich versucht habe, den Sinn objektorientierter Programmierung in Ansätzen zu verstehen - für meine Zwecke erstaunlich gut damit zurecht (auch wenn ich das GUI-Basteln als Folter empfinde und mich an die glücklichen Tage mit Tcl/Tk zurückerinnere).
Zu Lern-, Test- und Demonstrationszwecken habe ich mir eine Klasse gebastelt, die mir mittels der Sarrus-Regel und dem Laplace'schen Entwicklungssatz die Determinante einer (theoretisch) beliebig großen n*n-Matrix berechnet. Nach einem zweitägigen Programmiermarathon war die Klasse sogar schon voll funktionsfähig *schwitz*. Leider musste ich (praktisch) alsbald feststellen, dass die Performance doch sehr zu wünschen übrig lässt - die Berechnung bei einer 11x11-Matrix habe ich nach einer dreiviertel Stunde mit einem beherzten [Strg]+C abgebrochen. Nach einigen weiteren Stunden eifrigen Herumprogrammierens habe ich das Programm immerhin so weit optimiert, dass nun auch die Berechnung einer 13x13-Matrix in erträglicher Zeit (d.h. in ca. 38 Minuten) möglich ist. Das ist leider noch schier unendlich weit von meiner Wunschvorstellung entfernt. Zu meiner Verteidigung muss ich aber sagen, dass der Berechnungsaufwand mittels des Laplace'schen Entwicklungssatzes, der darüber hinaus auch noch nach einer rekursiven (langsamen?) Implementierung schreit, exponentiell zunimmt und für große Matrizen daher wohl nicht umsonst bessere Algorithmen existieren (Leibnitz, Gauss).
Wenn ich das Programm einmal soweit habe, dass es nach meinen Vorstellungen funktioniert, dann werde ich es hier mal zum Download anbieten.
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Datum: 06.03.05 - 18:03 Uhr |
Kategorie: Computer |
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Arcee
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